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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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HSG Düsseldorf Einwechselspieler

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 60
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Verfasst am: 17.09.2007, 20:25 Titel: |
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| hahahaha bitter
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WinnerTimo Spielmacher

Anmeldungsdatum: 07.09.2007 Beiträge: 211 Wohnort: Bretten (Baden)
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Verfasst am: 02.02.2008, 22:29 Titel: |
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Mehr als Brady vs. Manning
Phoenix - Es müssen nicht immer die Quarterbacks sein. Super Bowl XLII ist weit mehr als Tom Brady gegen Eli Manning.
Running Backs, Linebacker, Special Teams - sie alle können am Ende eines engen Spiels den Ausschlag geben und über Jubel und Trauer entscheiden.
NFL-Experte John Clayton hat die Super-Bowl-Mannschaften für Sport1.de auf den einzelnen Positionen verglichen.
Quarterbacks:
Tom Brady vs. Eli Manning
Bei den Spielmachern hat Tom Brady ganz klar die Nase vorn. Er hat in wichtigen Spielen wesentlich mehr Erfahrung als Eli Manning. Mit seinen 50 Touchdown-Pässen hat er die beste Leistung der Liga-Geschichte vollbracht
Manning hat sich gerade erst zu einem zweckmäßigen und selbstbewussten Playoff-Quarterback gemausert. Er muss, um mithalten zu können, wieder eine Reihe von Touchdown-Pässen werfen. Ich bezweifle, dass er das im Super Bowl schafft.
Auch das sonnige, trockene Wetter spielt Bradys Offense in die Karten. Er kann seine Receiver wie im vergangenen Herbst ausschwärmen lassen, die Giants müssen Manndeckung spielen. Damals haben die Patriots regelmäßig mehr als 30 Punkte erzielt.
Vorteil: New England Patriots
Running Backs:
Laurence Maroney und Kevin Faulk vs. Brandon Jacobs, Ahmad Bradshaw und Reuben Droughns
Die Giants sind sehr tief besetzt. Jacobs ist ein bulliger Läufer, der den Gegner mürbe macht. Das muss gegen die Patriots aber nicht zwangsläufig passieren. Ahmad Bradshaw könnte den Patriots gehörige Probleme bereiten. Es ist sehr schnell. Zusammen geben Jacobs und Bradshaw eine gefährliche Mischung.
In den Playoffs ist aber auch Laurence Maroney heiß gelaufen. Er hat zwei Mal in Folge 122 Yards Raumgewinn erzielt. Dass sie so ein gefährliches Laufspiel besitzen, haben die Patriots erst in den Playoffs entdeckt. Zuvor haben sie das gar nicht nötig gehabt, weil im Passspiel alles funktioniert hat.
Die Giants brauchen ihr Laufspiel, um eine Siegchance zu haben, die Patriots nicht.
Vorteil: New York Giants
Wide Receiver und Tight Ends:
Plaxico Burress, Amani Toomer und Kevin Boss vs. Randy Moss, Wes Welker, Jabar Gaffney, Donte' Stallworth und Benjamin Watson
Auf dieser Position sind die Patriots tiefer und vor allem besser besetzt. Randy Moss’ 23 Touchdown-Catches kommen nicht von ungefähr. Wes Welker sorgt im Zentrum für viel Unruhe, Donte' Stallworth und Jabar Gaffney sind Spezialisten für Big Plays.
Dagegen können die Giants wenig anrichten. Bei ihnen konzentriert sich alles auf das Duo Plaxico Burress und Amani Toomer. Burress hat trotz Knöchelverletzung eine fantastische Saison gespielt. Mit einem starken Toomer an seiner Seite kann er etwas bewegen. So viele Punkte wie das Receiver-Korps der Patriots können sie aber nicht produzieren.
Vorteil: New England Patriots:
Defensive Line:
Ty Warren, Vince Wilfork und Richard Seymour vs. Michael Strahan, Barry Cofield, Fred Robbins und Osi Umenyiora
Eine enge Kiste: Die Patriots haben eine solide Verteidigungslinie, bestehend aus Erst-Runden-Draft-Picks. Obwohl Richard Seymour wegen einer Knieverletzung nicht seine beste Leistung abrufen konnte, sind sie sehr gut und können jeden Angriff aufhalten. Vince Wilfork gehört zu den besten Nose Tackles der Liga.
Die Giants-Verteidiger sind sehr flink. Ihre starken Defensive Ends sind eine ständige Gefahr für den gegnerischen Quarterback.
Vorteil: New England Patriots
Linebacker:
Tedy Bruschi, Junior Seau, Adalius Thomas und Mike Vrabel vs. Reggie Torbor, Antonio Pierce und Kawika Mitchell
Das Linebacker-Quartett der Patriots liegt im Schnitt bei weit über 30 Jahren. Diese Erfahrung kann sich gerade im Super Bowl auszahlen. Obwohl es für Thomas und Vrabel in den Playoffs bislang nicht wie gewünscht lief, gehörten die vier Linebacker in der regulären Saison teamintern zu den Top-Tacklern.
Bei den Giants dreht sich alles um Middle Linebacker Antonio Pierce. Seine Nebenmänner sind keine großen Namen, haben sich in den Playoffs gegen die Angriffsmaschinerien der Cowboys und Packers aber gut geschlagen.
Vorteil: New England Patriots
Cornerbacks und Safetys:
Asante Samuel, Ellis Hobbs, Rodney Harrison und James Sanders vs. Aaron Ross, Sam Madison, James Butler und Gibril Wilson
Die Giants haben im Laufe der Saison fünf verschiedene Cornerbacks spielen lassen. Nicht einer davon hat sich als Nummer eins etabliert.
Die Patriots haben mit Asante Samuel einen Cornerback für die Big Plays, ansonsten aber nicht viele Alternativen. Die Safetys schenken sich gegenseitig nicht viel.
Vorteil: Unentschieden
Special Teams:
unter anderem Stephen Gostkowski vs. Lawrence Tynes
In diesem Aspekt sind beide Mannschaften gut, aber nicht überragend. Die Patriots können in den Special Teams auf viele Veteranen zurückgreifen. Stephen Gostkowski hat sich als Kicker überraschend gut gemacht.
Die Giants sind mit Lawrence Tynes und Co. aber auch gut besetzt.
Vorteil: New England Patriots
Head Coaches:
Bill Belichick vs. Tom Coughlin
Diese Wertung geht ganz eindeutig an Bill Belichick. Er ist zurzeit der beste NFL-Coach. Er kann das Optimum aus seinen Spielern herauskitzeln und hat die ausgefeilteste Taktik.
Tom Coughlin hatte mit den Giants ein herausragendes Jahr, aber Belichick ist einfach der Beste.
Vorteil: New England Patriots
John Claytons Tipp für Super Bowl XLII: 38:24 für die New England Patriots
John Clayton zählt zu den bekanntesten Sportjournalisten der USA. Wegen seines umfangreichen Football-Wissens aus mehr als 35 Jahren Berufserfahrung trägt er den Spitznamen "The Professor". 2007 haben ihn die "Pro Football Writers of America" für seine Karriere mit dem "Dick McCann Memorial Award" geehrt.
Also orgen ist es soweit der Super Bowl steht mal wieder an. Er ist immerhin das größte Sporevent der Welt und in Amerika ein absolut heiliger Tag. Bei uns überträgt die ARD Sonntag Nacht live soweit ich weiß ab 00:00 Uhr. Wachbleiben lohnt sich aufjedenfall.
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WinnerTimo Spielmacher

Anmeldungsdatum: 07.09.2007 Beiträge: 211 Wohnort: Bretten (Baden)
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Verfasst am: 03.02.2008, 22:16 Titel: |
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Hier noch en paar Kuriositäten zum Super Bowl :
Erste Bürgerpflicht:
Den Super Bowl im Fernsehen zu verfolgen ist in den USA erste Bürgerpflicht. Super Bowl XL zwischen den Pittsburgh Steelers und Seattle Seahawks sahen in den Vereinigten Staaten 141,4 Millionen Zuschauer im Fernsehen.
Beim Super Bowl XLI zwischen den Indianapolis Colts und den Chicago Bears waren es 139,8 Millionen Zuschauer (darunter 42,2 Millionen Frauen). Beide Finalspiele zählen zu den drei meistgesehenen Sendungen der US-Fernseh-Geschichte.
Zur Teilnahme an der Präsidentschaftswahl 2004 fühlten sich weitaus weniger Leute verpflichtet (knapp 121,5 Millionen).
Besondere Gesetze :
Wie in vielen US-Bundesstaaten gibt es auch im Wüstenstaat Arizona eine Reihe kurioser Gesetze: In Phoenix ist es zum Beispiel verboten, mit Sporen an seinen Stiefeln durch die Hotel-Lobby zu laufen. In ganz Arizona gilt: Niemandem darf der Wunsch nach einem Glas Wasser abgeschlagen werden.
Konsum, Konsum, Konsum:
Anlässlich des Spiels finden auch 2008 voraussichtlich 7,5 Millionen Partys statt. 43,9 Millionen Gäste sollen dabei geladen sein. Auf der durchschnittlichen Super-Bowl-Party sind 17 Fans dabei, die Pizza-Dienste schieben Sonderschichten. An keinem anderen Tag im Jahr verbuchen sie mehr Umsatz, denn nach "Thanksgiving" ist der Super-Bowl-Sonntag der konsumträchtigste Feiertag. Geschätzt werden 14.500 Tonnen Chips und 4000 Tonnen Popcorn verschlungen.
Heruntergespült wird das ganze mit rund 3,3 Milliarden Flaschen Bier. Branchenriese "Domino's" liefert etwa doppelt so viele Pizzas wie an gewöhnlichen Sonntagen aus. Dabei legen sie mit ihren Lieferwägen eine Strecke von 6,4 Millionen Kilometern zurück. Das entspricht 161 Lieferungen, bei denen sich der Pizzafahrer einmal um die ganze Welt verfährt und die Pizza anschließend eiskalt ausliefert. Wohl bekomm's.
A propos: Am Montag nach dem Finale gehen 20 Prozent mehr Mittel gegen Sodbrennen als sonst über die Theke.
Ein teurer Spaß:
Ein Super-Bowl-Besuch ist nichts für arme Schlucker. Die billigsten Tickets für die 42. Ausgabe kosten etwa 2700 Dollar, auf dem Schwarzmarkt noch viel mehr. Für bis zu 20.000 Dollar wechseln die Tickets den Besitzer. Und auch die Parkgebühren steigen in schwindelerregende Höhen. Für das Ticket sind 125 Dollar oder mehr fällig. Unser Favorit beim Super Bowl XLII: Das "Champions Circle"-Premium-Paket für 100.000 US-Dollar. Mit dabei sind zehn Tickets, ein Dinner mit einem Hall-of-Famer am Tisch, ein "Meet and Greet" mit Talkmaster Jay Leno und ein Überraschungsgeschenk.
Flimmerkiste:
Wer keine der begehrten Karten ergattern konnte, will das Spiel zumindest auf einem neuen HDTV-Gerät verfolgen. Schätzungen zufolge soll die Partie bei den Herstellern derartiger Flimmerkisten für einen Umsatzschub von 2,2 Milliarden Dollar gesorgt haben. Der übertragende TV-Sender nimmt während des Spiels pro 30-sekündigen Werbespot rund 2,7 Millionen Dollar ein.
Probleme mit der Klospülung:
Die US-Amerikaner sind dazu angehalten, ihre Toilettengänge über das Spiel zu verteilen. Wenn alle Fans zu Beginn der Halbzeitpause aufs Örtchen stürmten, bliebe das Spülwasser aus. Betroffen sind vor allem wasserarme Staaten.
Prämienflut:
Im Super Bowl geht es für die Spieler um weitaus mehr als Respekt. Zum Saison-Finale wird noch einmal mächtig abkassiert. Spieler des Sieger-Teams erhalten 78.000 US-Dollar Prämie, die Verlierer 40.000. Für den Gewinner entspricht das - umgerechnet auf die komplette Spielzeit - einem Minutenlohn von 1300 Dollar.
Bei einem Finalsieg hätten die Spieler der New York Giants in den Playoffs insgesamt 153.500 US-Dollar an Prämien eingestrichen. Bei den New England Patriots wären es "nur" 135.500 Dollar, denn sie durften in den Wild Card Games pausieren. Der Championship-Ring für die Gewinner ist weitere 5000 Dollar wert. 150 Stück werden im Siegerklub verteilt. Die Verlierer bekommen einen weniger prunkvollen Ring, der nur halb so viel wert sein darf wie der Championship-Ring.
Die Vince-Lombardi-Trophäe für den Meister wird übrigens auf 25.000 Dollar geschätzt.
SUPER BOWL XLll _________________  |
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WinnerTimo Spielmacher

Anmeldungsdatum: 07.09.2007 Beiträge: 211 Wohnort: Bretten (Baden)
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Verfasst am: 04.02.2008, 15:32 Titel: |
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Giants versenken die Patriots
Als auch das letzte Konfetti auf dem Rasen des University of Phoenix Stadium lag, kam die Siegermusik. Es musste natürlich der Swing-Klassiker "New York, New York" sein.
"Start spreading the news, I'm leaving today. I want to be part of it, New York, New York!"
Unter Frank Sinatra wollten es die New York Giants, der neue NFL-Champion nicht machen.
Die Giants hatten soeben für eine der größten Sensationen der US-Sport-Geschichte gesorgt und die bis dahin ungeschlagenen New England Patriots aus der rivalisierenden Stadt Boston im Super Bowl XLII mit 17:14 bezwungen.
"Die Sportstadt New York City wurde schon mehrmals abgeschrieben", ließ New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg kurz nach dem Triumph verlauten. "Die New York Giants und ihre Fans können jetzt extrem stolz sein."
Zwei Touchdownpässe
Wie es sich für eine typische New Yorker Aufsteiger-Geschichte gehört, avancierte Quarterback Eli Manning mit 255 Pass-Yards und zwei Touchdownpässen zum Matchwinner der Partie.
Die dritte Strophe von Sinatras Song ("To find I'm a number one, head of the list, cream of the crop at the top of the heap") schien an diesem Sonntagabend in Glendale, im Wüstenstaat Arizona, nur Manning gewidmet zu sein.
Manning ist MVP
Der jüngere Bruder von Peyton, dem Quarterback der Indianapolis Colts, wurde von den Experten lange Zeit verschmäht. Als Peyton im Super Bowl XL gegen die Chicago Bears den Titel und die MVP-Trophäe holte, war Eli nur Zuschauer.
Ein Jahr später stemmte er selbst die Vince-Lombardi-Trophäe in die Höhe und präsentierte den Fans wenig später auch noch die Auszeichnung für den besten Spieler.
"Das war ein spaßiges Jahr! Letzte Saison hat Peyton den Titel geholt, jetzt haben wir gewonnen, unglaublich," meinte der 27-Jährige.
"Stolz auf meinen Bruder"
"Ich verstehe gar nicht, was alle gegen ihn hatten", wunderte sich Wide Receiver Amani Toomer und fühlte sich bestätigt: "Ich habe genau das von ihm erwartet."
"Ich bin so stolz auf meinen Bruder und freue mich mit ihm", meinte Peyton. "Es war eines der besten Spiele aller Zeiten."
Schlüsselspielzug von Manning
35 Sekunden vor Schluss entschied sein Bruder die Partie mit einem 13-Yards-Pass auf Wide Receiver Plaxico Burress. Kurz davor waren die Giants so gut wie erledigt.
Beim dritten Versuch wurde Manning von mehreren Patriots-Verteidigern attackiert, befreite sich aber und feuerte 32 Yards weit auf Tyree zum First Down.
"Elis Pass auf David Tyree war einer der besten Spielzüge aller Zeiten", urteilte Peyton.
"Das Herz eines Champions"
"Genau in diese Situation wollte ich immer kommen", verriet Eli: "Vier Minuten vor Ende den Ball in den Händen zu halten und einen Touchdown erzielen zu müssen."
Burress stimmte in die Lobeshymnen ein: "Viele Leute haben Eli am Anfang der Saison fertig gemacht. Aber er ist sich selbst treu geblieben und hat sich davon nicht beeindrucken lassen. Er hat das Herz eines Champions."
Albtraum für die Pats
Während die Giants auf Wolke sieben schwebten und ihre Heldentat noch gar nicht fassen konnten, erlebten die Patriots ihren schlimmsten Albtraum.
Die ganze Saison lang hatten sie gewarnt, man müsse von Spiel zu Spiel denken. Nur ein Super-Bowl-Sieg zähle. Umso größer war die Enttäuschung, dass der Super-GAU eingetreten ist.
Fünf Sacks gegen Brady
"Es war eine tolle Saison", resümierte Quarterback Tom Brady mit feuchten Augen: "Nur ein Spiel haben wir nicht gewonnen." Die Giants-Defense ließ ihm wenig Zeit und sackte ihn fünf Mal.
"Sie haben unserer Offense viel Druck gemacht", bestätigte Brady, der nur einen Touchdown-Pass warf. "Teilweise sind wir damit nicht zurechtgekommen."
Wunden lecken
"Wir gewinnen und verlieren als Team", meinte Moss geknickt.
"Jetzt bleibt uns nicht anderes übrig als unsere Wunden zu lecken und nächstes Jahr zurückzuschlagen."
Denn, wie Sinatra singt: "It's up to you - New York, New York."_________________  |
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