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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 05.10.2007, 00:00 Titel: |
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4.10.2007Kugelblitz trifft alte Bekannte
Mit der Ersatzbank soll jetzt Schluss sein
In der Partie gegen den scheinbar übermächtigen SV Werder Bremen greift der MSV Duisburg möglicherweise zu seiner Spezialwaffe Ailton. Gegen die Hanseaten könnte der Ex-Werder-Goalgetter für die nötigen Tore sorgen.
Der Brasilianer jedenfalls ist nach seiner auskurierten Bauchmuskelzerrung heiß auf die Grün-Weißen. "Ich bin extrem motiviert und will endlich mein erstes Tor für den MSV schießen", so der Stürmer. Und Trainer Rudi Bommer macht dem 34-Jährigen Chancen auf einen Einsatz: "Ailton macht im Training einen guten Eindruck, er ist eine Option."
Ailton, der in der Saison 2003/04 mit Bremen die deutsche Meisterschaft sowie den DFB-Pokal gewinnen konnte und zudem mit 28 Treffern Bundesliga-Torschützenkönig wurde, absolvierte nach seinem Wechsel zum MSV in diesem Sommer erst zwei Kurzeinsätze für den Aufsteiger.
Mehr als ein PR-Gag
Bommer sieht die konditionellen Rückstände seines Schützlings zwar weiterhin nicht völlig behoben, glaubt aber, "dass er gerade gegen Werder brennen wird." Mit der Verpflichtung des ehemaligen Goalgetters hatte der MSV zwar im Juli großes mediales Interesse geweckt und den Trikot-Verkauf angekurbelt, den Nachweis seiner sportlichen Qualitäten blieb Ailton bislang jedoch schuldig.
"Toni ist für uns aber alles andere als ein PR-Gag. Er verhält sich vorbildlich und wird für die Mannschaft noch sehr wichtig sein", sagte Bommer, dessen Team nach vier Niederlagen nacheinander auf einen Abstiegsplatz rutschte.
"Bremen liegt mir, an Werder habe ich nur gute Erinnerungen", meinte Ailton, der vor dem Anpfiff noch einen Belastungstest absolvieren soll und davon träumt, dass er wieder den Glanz früherer Tage versprühen kann_________________  |
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SG Niederkirchen Edeljoker

Anmeldungsdatum: 07.10.2007 Beiträge: 95
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Verfasst am: 17.10.2007, 11:25 Titel: Re: MSV Duisburg |
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MSV holt Roque Junior
Bundesliga-Aufsteiger MSV Duisburg hat nun einen Weltmeister (2002 mit Brasilien) in seinen Reihen. Der Brasilianer Roque Junior (46 A-Länderspiele) wechselt mit sofortiger Wirkung an die Wedau und kostet keine Ablöse. Der Ex-Leverkusener setzte seine Unterschrift unter einen zunächst bis zum Saisonende befristeten Vertrag.
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 19.10.2007, 23:46 Titel: |
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Fußball
Duisburg gewinnt Kellerduell
19.10.2007
In Cottbus ist der Trainerwechsel endgültig ergebnislos verpufft. Nach zwei Remis setzte es für Energie unter Bojan Prasnikar die erste Niederlage, das 1:2 gegen den MSV Duisburg war völlig unnötig aber verdient. Für uns gehört Cottbus so zu den sicheren Absteigern.
Die Tore für die Duisburger erzielten Björn Schlicke (7.) und Ivica Grlic (74.) jeweils per direkt verwandeltem Freistoß, Timo Rost konnte für die weiter auf dem letzten Tabellenplatz festsitzenden Lausitzer zwischenzeitlich ausgleichen (66.).
Ersatzgeschwächt, aber erfolgreich
In der ersten Halbzeit war absolut nichts davon zu merken, dass die Zebras mit großen Personalsorgen angereist waren und Energie zum dritten Mal in Folge mit der gleichen Startelf auflaufen durfte.
Beim MSV fehlten insgesamt zehn Spieler, Trainer Rudi Bommer musste deshalb eine komplett uneingespielte Viererkette aufbieten. Neben Kapitän Björn Schlicke und Michael Lamey kam Christian Weber zu seinem dritten Saisoneinsatz, Amateur Georges Ndoum durfte sogar debütieren.
Warten müssen die MSV-Fans noch auf den Weltmeister in ihren Reihen, der in dieser Woche verpflichtete Ex-Leverkusener Roque Junior braucht noch einige Trainingseinheiten, um die für die Bundesliga nötige Fitness zu erreichen.
Was war da mit der Mauer?
Das frühe Tor spielte Duisburg sicherlich in die Karten, doch die Gäste waren die klar bessere Mannschaft und ließen Energie nie zu Entfaltung kommen. Die Lausitzer ihrerseits wirkten ideen- und konzeptlos und hatten große Probleme im Spielaufbau.
Beim Gegentor sah es zunächst danach aus, dass die Energie-Mauer von Keeper Tomislav Piplica falsch gestellt wurde, doch seine lautstarken Anweisungen, die Mauer zu verschieben, wurden von den Spielern überhört und deshalb konnte der platzierte, aber keineswegs harte Freistoß von Schlicke aus 30 Metern neben dem Pfosten einschlagen.
"Wir wollen Euch kämpfen sehen"
Die Cottbuser wirkten nach dem frühen Rückschlag geschockt und brachten nur wenig zu Stande. Die Quittung der knapp 11.000 Zuschauer im nicht mal halb gefüllten Stadion der Freundschaft folgte schon nach einer Viertelstunde, "Wir wollen Euch kämpfen sehen" skandierten die Anhänger von Energie - genau diese fehlte dem Team von Bojan Prasnikar im kompletten ersten Durchgang.
Bezeichnenderweise dauerte es unglaubliche 38 Minuten, bis Energie erstmals auf das MSV-Tor schoss, doch Ervin Skela, einer der wenigen mit Normalform in den ersten 45 Minuten, zielte weit drüber.
Auf der anderen Seite hatten die Duisburger das Spiel weitestgehend im Griff. Ailton lauerte wie in altbekannter Manier stets am Rande des Abseits' doch den Zuspielen seiner Kollegen fehlte auch die Genauigkeit und somit war es eine insgesamt sehr chancenarme erste Halbzeit.
Cottbus wie verwandelt
Prasnikar fand in der Pause wohl die richtigen Worte, sein Team kam mit frischem Elan aus der Kabine und machte in den ersten Minuten mehr Alarm im Duisburger Strafraum als in der gesamten ersten Halbzeit. Abwehrspieler Vragel da Silva hatte auch früh die beste Chance des Spiels, doch MSV-Schlussmann Tom Starke war auf dem Posten und lenkte zum Eckball (47.).
Cottbus zeigte nun den nötigen Einsatz und erspielte sich auch weitere Möglichkeiten. Erst verstolperte Timo Rost freistehend (55.), Dennis Sörensen konnte erst im letzten Moment gestört werden (61.), Schlicke klärte auf der Linie gegen Rost (62.) und Starke konnte einen Sörensen-Knaller noch gerade abwehren (63.).
Chancen im Minutentakt, was fehlte war nur das Tor. Doch das übernahm der nach dem Wechsel völlig aufgedreht wirkende Kapitän: Rangelovs Schuss konnte von Starke noch abgewehrt werden, doch beim Nachschuss von Rost war er dann machtlos.
Tolles Tor von Grlic
Der MSV ließ sich in dieser Phase völlig den Schneid abkaufen, Energie war schneller in den Zweikämpfen und zeigte die im Abstiegkampf nötige Aggressivität. Doch völlig unverständlicherweise war es Mitte der Halbzeit wieder wie abgerissen. Grlic hatte die erste Chance des zweiten Durchgangs (69.) und plötzlich bekamen die Gäste wieder etwas Oberwasser.
Aus dem Spiel heraus lief zwar weiterhin wenig bei den Duisburgern, also musste wieder eine Standardsituation helfen. Grlic zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern über die Mauer ins Tor und diesmal flog Piplica trotz einer gut gestellten Mauer umsonst.
Damit war die Cottbuser Herrlichkeit wieder völlig dahin, die Brechstange in den letzten Minuten reichte dann auch nicht mehr, um wenigstens noch einen Punkt zu retten._________________  |
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