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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 22.09.2007, 23:16 Titel: |
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kicker vom 22.09.2007:
"Sander muss gehen
Es war am Ende keine Überraschung mehr: Petrik Sander muss nach der 1:2 (1:1)-Niederlage von Energie Cottbus gegen den VfL Wolfsburg seinen Hut nehmen. Unmittelbar nach dem Spiel traten die Vereinsgremien zusammen, Sander wurde bereits von der Entscheidung informiert. Noch heute will der Verein die Trennung offiziell bekanntgeben, ein neuer Trainer soll nach kicker-Informationen bereits am Sonntagmorgen präsentiert werden.
Sander war seit November 2004 im Amt. In der aktuellen Saison konnte Energie noch kein Spiel gewinnen und ist mit zwei Punkten Tabellenletzter.
Nach der Niederlage, die Jacek Krzynowek mit dem Treffer zum Wolfsburger 2:1 in der 83. Minute besiegelte, verabschiedete sich ein sichtlich deprimierter Sander von jedem seiner Spieler auf der Bank und von den Fans in der neuen Osttribüne, die ihn trotz der Niederlage in ihren Sprechchören weiter unterstützten ("Du bist der beste Mann"). "Das war keine einfache Situation für mich", so Sander anschließend. Dass Sander mit dem Klub in der vergangenen Saison die Klasse halten konnte, hat ihm bei den Anhängern großen Kredit eingebracht. Die Weggänge von den Schlüsselspielern Radu und Munteanu hat das Team in der neuen Saison bisher jedoch nicht kompensieren können.
Noch am Freitag hatte Sander sich mit Klubchef Ulrich Lepsch, der mit Sander seit Monaten im Clinch lag, zu einem Vier-Augen-Gespräch getroffen. "Wir haben festgestellt, dass wir beide Fehler gemacht haben. Keiner kann sagen, ich bin Herr Saubermann", so Sander. Der Coach weiter: "Zu diesen Gesprächen hätte es in der Vergangenheit öfter kommen müssen." Spätestens, nachdem Sander seine geheimen Vertragsgespräche im Juni öffentlich gemacht hatte, war er beim mächtigen Energie-Boss in Ungnade gefallen. "Wir haben beide Fehler gemacht", gab Sander zu.
Der neue Cottbus-Trainer soll nach kicker-Informationen bereits am Sonntagmorgen bekanntgegeben werden. Energie-Manager Steffen Heidrich hatte vor dem Spiel gegen Wolfsburg betont: "Ich habe noch mit keinem Trainer gesprochen." Offenbar will die Vereinsführung aber vor dem Spiel am Mittwoch bei Bayern München schnell Nägel mit Köpfen machen."
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WinnerTimo Spielmacher

Anmeldungsdatum: 07.09.2007 Beiträge: 211 Wohnort: Bretten (Baden)
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 24.09.2007, 11:14 Titel: |
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www.kicker.de vom 24.09.2007:
"Sander weg. Und jetzt?
Sonntag war der Tag des Abschieds. Präsident Ulrich Lepsch hielt noch einmal eine Rede, anschließend verabschiedete sich Petrik Sander persönlich von jedem einzelnen Spieler. Tränen flossen zwar nicht, aber "es war sehr emotional", wie Kapitän Timo Rost erklärt. Die Tränen folgten später trotzdem. Krokodilstränen.
Zum Abschied gab es noch einmal warme Worte von der Vereinsspitze. Man lobte Sanders Verdienste. Immerhin hatte der Mann Cottbus 2006 in die Bundesliga geführt, zuletzt einen beachtlichen 13.Platz erreicht.
Und natürlich hatte man sich die Entscheidung schwer gemacht, um schließlich für die Pointe des Tages zu sorgen. Mit der Aussage, dass die Trennung, so Lepsch, allein aus sportlichen Gründen erfolgte. Wieder ein Beweis, dass die Scheinheiligkeit ein zuverlässiger Begleiter im Profifußball ist. Die Entlassung Sanders war die logische Konsequenz eines Konfliktes zwischen zwei Parteien (Trainer/Präsident), die sich schlichtweg nicht riechen konnten. Schon im Frühjahr stand der 46-Jährige zur Disposition (der kicker berichtete), damit wurde der Zwist damals öffentlich. Fortan war Sander zum Abschuss freigegeben. Schon vor Saisonstart war klar: Nur Punkte helfen dem Coach.
Branchenüblich erfolgen Trainerwechsel auf Druck der Öffentlichkeit (Fans, Medien), bei Energie waren es rein persönliche Gründe. Und Fußball-Deutschland schüttelt den Kopf. Die Fans hatten am Samstag schon längst die Sündenböcke ausgemacht. Die Rufe "Vorstand raus!" und "Heidrich raus!" waren unüberhörbar. Während Lepsch mit den Missfallensäußerungen rechnen musste und damit leben kann, trafen die Rufe Heidrich sichtlich. Der sportliche Erfolg hat bekanntlich mehrere Väter - der Misserfolg nur einen? Erstmals in seiner 16 Monate dauernden Amtszeit erhält Heidrich Gegenwind. Der 40-Jährige, von Lepsch eingestellt, muss künftig beweisen, dass er mehr ist als eine Marionette des Präsidenten. Ein Präsident, der am Samstag jeglichen Fragen aus dem Weg ging und auf Heidrich verwies. Und der, so der Eindruck, wurde mit den Fragen zum Thema Sander im Regen stehen gelassen.
Das Kapitel Sander ist also beendet. Und damit hat Lepsch nun auch sportlich entscheidend mit eingegriffen ins operative Geschäft. So wie für die Spieler auch, gibt es für den Boss kein Alibi mehr. Lepsch bewegt sich auf einem schmalen Grat. Jeder Übungsleiter, der kommt, wird in der Anfangszeit an Sander gemessen. Sollte Energie absteigen, wird Lepschs Name auf ewig mit dem Abstieg verbunden sein. Nur, bis zum frühen Sonntagabend suchte Energie noch den geeigneten Kandidaten. Bedenklich, weil sich der Klub lange auf die Entscheidung vorbereiten konnte.
Gerüchten, wonach der FCE bereits erste Absagen erhalten habe, widersprach Lepsch am Sonntag. Samstagabend sickerte der Name Klaus Augenthaler (49) durch, ohne dass sich diese Variante am Folgetag erhärtete. Gleiches gilt für Falko Götz (35).
Doch egal, wie der Neue heißt: Er muss mehr Zauberer als Trainer sein. Einer, der es schafft, aus Akteuren wie Rangelov, Sörensen, Aloneftis oder Kioyo echte Torjäger zu machen und aus Skela einen echten Mittelfeld-Regisseur. Eine wahrlich schwere Aufgabe. Sander traute man das nicht mehr zu, ihm gingen sportlich die Argumente aus.
Hoßmang freigestellt - Weber übernimmt
Thomas Hoßmang wird wegen seiner Nähe zum entlassenen Sander nicht wie vorgesehen als Interimscoach einspringen. Stattdessen übernimmt Amateur-Trainer Heiko Weber vorläufig. Sollte bis Mittwoch kein Nachfolger verpflichtet werden, sitzt Weber im Spiel bei Rekordmeister Bayern München auf der Bank. "Die Situation war sehr unangenehm für mich. Jeder weiß, dass ich zu Petrik Sander ein sehr gutes Verhältnis habe", erklärte Hoßmang. "Thomas Hoßmang hat uns in einem offenen Gespräch gebeten, von seinen Aufgaben freigestellt zu werden", teilte das Liga-Schlusslicht am Montag mit. Weber stellte unterdessen klar, dass er keine Ambitionen auf den Cheftrainer-Posten hege: "Ich bin nicht nach Cottbus gekommen, damit ich Trainer der ersten Mannschaft werde. Aber ich bin Angestellter des Vereins, und wenn ich gefragt werde, ob ich einspringen kann, dann helfe ich natürlich.""
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 24.09.2007, 18:18 Titel: |
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Chaostage in Cottbus
24.09.2007
Cottbus Manager Steffen Heidrich steht immer mehr unter Druck. Nach dem Rauswurf von Petrik Sander hat wie erwartet sein Co-Trainer Thomas Hoßmang um eine Freistellung gebeten. Nun wird Heiko Weber als zweite Notlösung auf der Bank Platz nehmen müssen.
Vor dem Gastspiel in München versucht die Führungsetage von Energie Cottbus nun, weiteren Schaden zu vermeiden, nachdem es im Lausitzer Fußball-Volk schon kräftig rumort. Präsident Ulrich Lepsch wies zwar alle Vorwürfe zurück, vor allem aus persönlichen Gründen Sander beurlaubt zu haben. Doch viele Fans sehen das anders. "Das ist kein Spaß mehr", sagte Clubchef Lepsch nach üblen Beschimpfungen und Telefon-Terror selbst gegen seine Tochter.
Dass ausgerechnet der geschasste Sander noch versucht, die Situation zu entschärfen, bevor er in den Urlaub flüchten will, kennzeichnet die Stimmungslage am östlichsten Bundesliga-Standort des Landes
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 24.09.2007, 18:18 Titel: |
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Sander bittet um Ruhe
"Es bringt nichts nachzukarten. Das Kind ist jetzt in den Brunnen gefallen. Man muss sehen, wie der Verein und vor allem die Mannschaft da wieder heraus krabbeln", sagte Sander dem TV-Sender RBB, nachdem er seinen Arbeitsplatz geräumt hatte.
"Vor dem Spiel gegen den FC Bayern wollen wir das Team professionell vorbereiten", verkündete der 40-jährige Heidrich, dem erstmals in seiner noch kurzen Manager-Zeit seit dem Sommer 2006 eiskalter Wind ins Gesicht bläst. "Wir hätten uns mehr Rückendeckung vom Manager gewünscht", erklärte Sanders engster Vertrauter Thomas Hoßmang.
Weber hat große Ziele
Weber, der bisher für das Regionalliga-Team zuständig war, eröffnete mit einer feurigen Ansprache die Nach-Sander-Zeit. "Wir fahren nach München, um zu punkten. Wir werden uns nicht verstecken", betonte der Übergangstrainer. Heidrich will zwar "in der gebotenen Eile" einen neuen Trainer suchen, "aber auch nicht überstürzt." Der Manager geht davon aus, dass Weber auch die Energie-Elf betreuen wird.
Der künftige Trainer soll nicht nur Bundesliga-Erfahrung mitbringen, sondern auch wirtschaftlich und mental zum kleinen FC Energie passen. Namen wie Matthäus oder Augenthaler scheinen da ebenso wenig ein Thema wie Kirsten, Minge oder Götz. Genannt werden immer wieder Michael Frontzeck, Jürgen Röber, Wolfgang Wolf und auch Karsten Heine, der im Endspurt der Vorsaison Hertha BSC vor dem Allerschlimmsten bewahrt hatte. Auch Jürgen Kohler soll weiter ein Thema sein.
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1. FC Zehlendorf Einwechselspieler


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 59 Wohnort: Berlin
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 28.09.2007, 06:24 Titel: |
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www.kicker.de vom 28.09.2007:
"Bojan Prasnikar macht's!
Energie Cottbus ist bei der Suche nach einem Nachfolger von Petrik Sander fündig geworden. Der neue Trainer heißt Bojan Prasnikar, kommt aus Slowenien und wird am Freitagnachmittag vorgestellt. Manager Steffen Heidrich hatte am Donnerstag schon geäußert, dass der neue Mann aus Osteuropa komme: "Die Wahrscheinlichkeit dafür ist groß. Der deutsche Markt gibt gerade nicht sehr viel her."
Am Freitagnachmittag (14.30 Uhr) wird Prasnikar auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Im Anschluss daran wird er erstmals das Training leiten und die Mannschaft auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (Sonntag, 17 Uhr) vorbereiten. Dabei wird er, so der Verein auf seiner Website, erstmals auf der Bank Platz nehmen. Heiko Weber rückt also zurück ins zweite Glied.
Am Donnerstagabend hatten letzte Verhandlungen stattgefunden. Bereits zuvor hatte Cottbus zunächst dem Polen Franciszek Smuda von Lech Posen und dem Norweger Jörn Andersen, zuletzt Skoda Xanthi (Griechenland), abgesagt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Prasnikar bereits als Kandidat Nr. 1 herauskristallisiert. Der neue Trainer gilt nach kicker-Informationen als Taktikfuchs und Kumpeltyp, der jedoch auch dazwischen hauen kann. Prasnikar, neben dem früheren Stuttgarter Srecko Katanec einer von zwei Toptrainern in Slowenien, spricht deutsch.
Vor seinem Wechsel nach Cottbus trainierte er in seiner Heimat zuletzt den Tabellensechsten Primorje Ajdovscina. 1999 führte er NK Maribor in die Champions League, mit Siegen über Genk und Lyon. In der Gruppenphase scheiterte das Team dann an Bayer Leverkusen (0:2, 0:0), Lazio Rom und Dynamo Kiew. Dreimal zeichnete er für die slowenische Nationalelf verantwortlich, zuletzt bis Mai 2004. Mit Olimpija Ljubljana und Maribor holte er mehrere Meistertitel in Slowenien.
Die Cottbuser Suche ist damit beendet, nachdem sich der FC Energie zuvor einige Absagen eingehandelt hatte. Heidrich hatte gegenüber dem kicker bestätigt, Jürgen Kohler sei nach der Trennung von Sander ein Nachfolgekandidat gewesen, doch Kohler habe "ohne Angabe von Gründen abgesagt". Er hätte bereits am Sonntag das Training übernehmen sollen.
Nach der Absage von Kohler habe die Vereinsführung sich auf einen Kandidatenkreis von drei Personen geeinigt. "Wir wollen einen neuen Trainer", sagte Energie-Präsident Ulrich Lepsch. Heiko Weber, Coach der Regionalliga-Mannschaft, betreute das Bundesliga-Team interimsweise beim 0:5 in München, er wiederum wurde von Detlef Ullrich bei der zweiten Mannschaft vertreten.
"Es ist nicht so, dass niemand zu uns will, so schlimm sind wir nicht", hatte Lepsch über die Trainersuche gesagt. Smuda und Andersen hatten zwar ihre Bereitschaft signalisiert, waren offensichtlich aber nur zweite Wahl."
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