A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 22.10.2007, 11:38 Titel: |
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www.kicker.de vom 22.10.2007:
"Jäger und Nulle fallen aus
Freiburgs Trainer Robin Dutt wird auf gleich zwei Spieler mehrere Wochen lang verzichten müssen. Stürmer Jonathan Jäger und Torhüter Carsten Nulle zogen sich beim 2:0 gegen den FC St. Pauli schwerere Verletzungen zu.
Der vom 1. FC Saarbrücken zu den Freiburgern gewechselte Jäger erlitt einen Mittelfußbruch und blieb zur Pause in der Kabine. "Er wird etwa sechs Wochen ausfallen", so Dutt am Montag. Schon in der 17. Minute hatte sich Carsten Nulle die Schulter ausgekugelt, Reservekeeper Alexander Walke ersetzt ihn. Der 32-Jährige fällt ebenfalls mehrere Wochen aus.
Für die Breisgauer ist es bereits der dritte Langzeitausfall. Schließlich fehlt Wilfried Sanou wegen eines Kreuzbandrisses seit Anfang Oktober. Ob er in dieser Saison überhaupt noch mal eingreifen kann, ist ungewiss."
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 26.10.2007, 12:11 Titel: |
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www.kicker.de vom 26.10.2007:
"Dutt: "Kein Anlass zur Euphorie"
Vielen Unkenrufen zum Trotz: Freiburg steht oben - und dies ist beileibe kein Zufall.
Die Skala der Prognosen reichte von Aufstieg bis Absturz. In der Mehrheit wussten sich die Skeptiker, die den SC Freiburg nach dem Ende der Ära Volker Finke auf direktem Weg in die Bedeutungslosigkeit sahen. Gekommen ist es anders. Bislang zumindest. Befürchtungen, in der Mannschaft würden strukturelle Schwächen zuhauf entstehen, haben sich zerstreut. Der SC hat eine bestens funktionierende Truppe beisammen. Die Folge: Nach zehn Spieltagen sind so viele Punkte geholt worden wie seit 1992/93 nicht mehr.
Doch Robin Dutt, heute genau 123 Tage im Amt, kann sich nicht zu Jubelstürmen hinreißen lassen. "Probieren Sie es erst gar nicht", wehrt der Coach Versuche ab, ihm euphorische Sätze zu entlocken. Die Saison ist noch jung. Und auch wenn die Schwarzseher inzwischen zurückrudern, dürften sie ihm in ein paar Wochen entsprechende Aussagen gegebenenfalls vorhalten. Der 42-Jährige ist auch kaum so vermessen anzunehmen, die Gegenwart hätte nicht in der Vergangenheit ihren Anfang genommen. Die vorbildhafte Fußballschule ist Finkes Kind, spärliche Kommunikation mit den Internatsmitarbeitern in den vergangenen Jahren seiner Amtszeit hin oder her. Daran ändert der größere Mut Dutts, die Sprösslinge auch spielen zu lassen, nichts.
Der Trainer hat offenbar eine präzise Bestandsaufnahme erstellt und die entsprechenden Transfers getätigt. "Unser großes Plus" nennt er die Alternativen im Kader. Immer wieder lässt er rotieren, mit Cafu oder Mesic, zuletzt mit Bencik und Ibertsberger. Ein Bruch im Spiel ist die Ausnahme. Dass der Kader kostspielig sei und Rücklagen vernichten würde, bei mangelndem Erfolg sogar ein Crash bevorstehe, weisen die Verantwortlichen zurück. Es wäre auch naiv zu glauben, ein Kader mit Iashvili, Coulibaly und Antar sei günstiger gewesen.
Was das Dutt-Team neben ausgeprägtem Teamgeist, starker Physis und mentaler Stärke, die sich in vielen späten Toren zeigen, derzeit auszeichnet, sind die Grundfaktoren einer erfolgreichen Elf: dichte Abwehr und schwer ausrechenbarer Angriff; auf der Basis einer klaren Ordnung. Abgeklärt und konzentriert agiert der SC hinten - die zwei "Sechser" mit eingeschlossen. Ivica Banovic räumt ab und eröffnet das Spiel mit klaren, sicheren Pässen, während Eke Uzoma dessen läuferisches Defizit ausgleicht. Im Angriff gibt es das wohl größte Plus: Spiel mit hohem Tempo. Beispiel St. Pauli (2:0). In der ersten Hälfte hatte Freiburg selten den Ball, aber wenn, ging nach vorne die Post ab. "Schnelles Umschalten nach aggressiver Balleroberung" nennt dies Dutt, der zufrieden ist mit dem Erreichten. Für Euphorie "gibt es vor einem elften Spieltag aber keinen Anlass.""
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