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1. FC Zehlendorf Einwechselspieler


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 59 Wohnort: Berlin
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Pirates 1996 Doppelpass Co-Chef
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 51
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WinnerTimo Spielmacher

Anmeldungsdatum: 07.09.2007 Beiträge: 211 Wohnort: Bretten (Baden)
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FC Billy Talent 07 Doppelpass Chef

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 265
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HSG Düsseldorf Einwechselspieler

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 60
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WinnerTimo Spielmacher

Anmeldungsdatum: 07.09.2007 Beiträge: 211 Wohnort: Bretten (Baden)
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Verfasst am: 07.10.2007, 21:28 Titel: |
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Ein Tritt in den Hintern
München - Frankreichs Rugby-Nationalspieler hüpften nach dem Einzug ins WM-Halbfinale vor Freude wie kleine Kinder durch das Millennium-Stadion von Cardiff .
In Paris versammelten sich tausende Menschen zu Jubelfeiern und ließen ganz Neuseeland in einem Tränenmeer zurück.
Das überraschende 20:18 (3:13) in einem packenden Spiel gegen die hochfavorisierten "All Blacks" überstrahlte die bisher durchwachsene Turnierleistung des Gastgebers und lässt die Grande Nation vom ersten WM-Titel der Geschichte träumen.
"Wir haben die beste Halbzeit unseres Lebens gespielt", sagte Frankreichs Kapitän Raphael Ibanez.
Starke Defensive
Im ersten Durchgang war eine Angriffswelle der Neuseeländer nach der anderen auf sein Team zugerollt, doch letztlich hielt die Defensive.
Nach einem Versuch von Yannick Jauzion erzielte Jean-Baptiste Elissalde zehn Minuten vor dem Ende die beiden Extra-Punkte zum Endstand.
"Tausend Jahre älter"
"Einige Spiele machen einen durch die Spannung und die Angst tausend Jahre älter. Andere wiederum acht Jahre jünger, wenn aus der Geschichte der Stoff für Legenden wird", hieß es in der Sporttageszeitung "L'Equipe" überschwänglich.
Durch die Energieleistung der Franzosen müssen die vermeintlich unschlagbaren Kiwis weiter auf den ersten WM-Titel seit 1987 warten
Kritik an Henry
Sogleich forderten mehrere Stimmen den Rücktritt von Trainer Graham Henry.
"Normalerweise hat Graham Antworten, dieses Mal aber nicht. Ich denke, wir haben es zu leicht genommen", sagte Ex-Nationalspieler Colin Meads.
David Kirk, Kapitän der Mannschaft von 1987, machte Grahams Rotationssystem für die Niederlage verantwortlich.
In der Heimat herrschte in den vielen Sportbars Totenstille, und Geschäftsleute fürchten nun sogar beträchtliche Umsatzrückgänge in der kommenden Woche.
"Einen neun Weltordnung"
Wenn die "All Blacks" am kommenden Samstag wieder zurück in der südlichen Hemisphäre sind, tritt Frankreich an ihrer Stelle in der Vorschlussrunde in Paris gegen England an.
Der durch schwache Leistungen in den vergangenen Jahren eher als Außenseiter in das Turnier gestartete Titelverteidiger setzte sich ebenfallsüberraschend 12:10 (6:10) gegen Australien durch
"Man muss schlucken, aber es gibt eine neue Weltordnung", schrieb der "Sydney Morning Herald" nach den beiden Niederlagen.
Wilkinson verhöhnt Aussies
Die Briten, bei denen Superstar Jonny Wilkinson mit vier verwandelten Straftritten alle Punkte erzielt hatte, waren nach der Partie in Marseille wenig zimperlich.
"Die Australier halten sich für Machos, aber wir haben sie wie Schulkinder aussehen lassen", sagte Ex-Nationalspieler Jeremy Guscott.
Der Observer schrieb zweideutig, dass Wilkinson die Aussies dahin getreten habe, wo es wirklich weh tue.
Verbinder "Wilko" avancierte mit nun 234 WM-Punkten außerdem zum erfolgreichsten Scorer in der Historie der Titelkämpfe und verbesserte die Rekordmarke des Schotten Gavin Hastings um sieben Zähler.
Auch Springboks mit Problemen
Südafrika hingegen rettete am Sonntagnachmittag die Ehre der drei großen Rugby-Nationen der südlichen Halbkugel.
Die Springboks setzten sich trotz Schwierigkeiten in der zweiten Halbzeit mit 37: 20 (13:3) deutlich gegen Fidschi durch.
Im Halbfinale trifft Südafrika am kommenden Sonntag auf den Sieger des Spiels Argentinien gegen Schottland._________________  |
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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Verfasst am: 21.10.2007, 21:44 Titel: |
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Südafrika ist zum zweiten Mal nach 1995 Rugby-Weltmeister.
Die "Springboks" feierten am Samstagabend im ausverkauften Stade de France in St. Denis/Paris einen verdienten 15:6-(9:3)-Finalerfolg über Titelverteidiger England.
Polit-Prominenz vor Ort
Die Südafrikaner taten sich damit im Endspiel der 6. Weltmeisterschaft viel schwerer als in der Vorrunde, in der sie die Engländer, allerdings in anderer Besetzung, noch 36:0 vom Feld gefegt hatten.
Unter den 80.000 Zuschauern befanden sich Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der auch den Siegerpokal überreichte, der französische Premierminister Francois Fillon sowie Großbritanniens Premierminister Gordon Brown.
Starke Defensive
Auch die britischen Prinzen Harry und William verfolgten die Partie im Stadion. Kurz nach der Pause hatte der bekannte Flitzer "Jimmy Jump" einen Kurzauftritt. Der Spanier wurde aber von Sicherheitskräften auf schnellstem Wege vom Feld entfernt.
Die vor allem in der Defensive extrem stark spielenden Südafrikaner lagen von Beginn weg in Front und wurden am Ende ungeschlagen sowie hochverdient Weltmeister.
Zweimal WM-Gold hatten bisher nur die Australier (1991, 1999) erobert. Durch die Final-Niederlage Englands fand der Titelverteidiger-Fluch seine Fortsetzung, denn noch nie ist es bisher einem Team gelungen, zwei Titel in Serie zu holen.
Montgomery als Matchwinner
Percy Montgomery wurde mit vier verwandelten Straftritten der Matchwinner auf Seiten der Südafrikaner, die in den nächsten Jahren im Umbruch stehen werden.
Die Regierung fordert vom Teamchef einen höherer Anteil an schwarzafrikanischen Spielern in der Mannschaft. Mindestens zehn der 22 Teammitglieder sollen Schwarze sein.
Der entscheidende Spielzug in diesem Finale war eine Schiedsrichterentscheidung. Per Videobeweis wurde ein Versuch von Englands Mark Cueto nicht gegeben. Diese fünf Punkte hätten die Engländer auf 8:9 zu Beginn der zweiten Hälfte herangebracht.
Große Feier
"Wir haben einfach nicht so gut gespielt wie zuletzt", meinte der Engländer Phil Vickery. "Die Südafrikaner haben aber verdient gewonnen. Dem Schiedsrichter gebe ich aber sicher keine Schuld."
Als erster Spieler der siegreichen Mannschaft erhält John Smit den WM-Pokal. "Das war eine richtig gute Leistung heute. Wir werden diesen Sieg mit einer schönen Feier genießen", sagte der Kapitän Südafrikas.
Bronze an Argentinien
Bronze sicherte sich Argentinien mit einem 34:10-(17:3)-Erfolg über Gastgeber Frankreich. Mehr als 2,25 Millionen Zuschauer verfolgten die insgesamt 48 Turnierspiele der 6. Rugby-WM in den Stadien, wie die Veranstalter am Samstagabend stolz vermeldeten.
"Das ist die WM der Rekorde", lautete der erfreute Kommentar von Turnierdirektor Claude Atcher, der auch die weltweite mediale Präsenz der WM und die rund 400.000 aus der ganzen Welt nach Frankreich und Großbritannien angereisten Rugby-Fans hervorhob.
Bisherige WM-Finalspiele:
1987 in Auckland: Neuseeland - Frankreich 29:9
1991 in London: Australien - England 12:6
1995 in Johannesburg: Südafrika - Neuseeland 15:12
1999 in Cardiff: Australien - Frankreich 15:12
2003 in Sydney: England - Australien 20:17
2007 in St. Denis/Paris: Südafrika - England 15:6_________________  |
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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