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Borussia Dortmund

 
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FC Billy Talent 07
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BeitragVerfasst am: 09.09.2007, 15:08    Titel: Borussia Dortmund Antworten mit Zitat

Hier bitte alle News und Diskussionen des BVB rein!



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1. Mannschaft: 2. Platz 2. Mannschaft: 2. Platz
Erfolge: 1x Team des Monats (September)
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Sv Dreamer
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 08.09.2007
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 15.09.2007, 08:33    Titel: Dortmund-Bremen 3:0 Antworten mit Zitat

Werder Bremen hat am 5. Spieltag der Bundesliga einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen und bei Borussia Dortmund eine verdiente 0:3-Niederlage kassiert. Der BVB hingegen ist dem FC Bayern München auf den Fersen.






Vor 79.030 Zuschauern im Signal Iduna Park besiegelten Malden Petric (22./32.) und Diego Klimowicz (29.) die zweite deutliche Saisonschlappe der Bremer, die am zweiten Spieltag Bayern München 0:4 unterlagen.

Zudem verloren die Gäste noch Leon Andreasen, der in der 80. Minute nach einem Revanchefoul die Rote Karte sah. Die famos aufspielende Borussia verbesserte sich dagegen mit dem dritten Sieg in Serie vorübergehend auf Rang zwei


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FC Krek The Krekster
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Anmeldungsdatum: 09.09.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 15.09.2007, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

tolle leistung gestern von dortmund. echt erstaunlich wie sie Diego und co. weg gehauen haben. wenn se so weiter machen traue ich ihnen schon noch einiges zu.


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HSG Düsseldorf
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 15.09.2007, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

am anfang die totale entäuschung aber die machen sich


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A.F.C. Wuppertal
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 01.10.2007:

"Doll: Predigten für taube Ohren?

Nachdem die Dortmunder Borussia sich in der vergangenen Woche dazu entschlossen hatte, das Fußball spielen einzustellen, entschied sie sich nach der Pleite von Karlsruhe dazu, das Reden einzustellen. Zumindest in der Öffentlichkeit. Untereinander jedoch wurde noch einmal 75 Minuten über das Geschehen nach der erneuten Schlappe diskutiert.

Doch nach dieser Zusammenkunft am Sonntagvormittag blies man nicht nur die geplante und organisierte Mannschaftstour nach München zum Oktoberfest ab, auch entschied man sich, die Öffentlichkeit in nächster Zukunft von Durchhalteparolen, Alibigeschwätz und Entschuldigungsgerede zu verschonen.

Das Kicken können sie ihren ungeliebten Schalker Nachbarn nicht nachmachen momentan. Da versucht man es halt mit dem Schweigegelübde. Die Jungs aus "Herne-West" wurden später so immerhin Vizemeister. Wer weiß, vielleicht geht ja noch was!

Spott beiseite. Die Lage ist ja auch zu ernst in Dortmund. Denn es geht, in nächster Zeit zumindest, um Arbeitsplätze. Joachim Watzke (4Cool, Geschäftsführer der KGaA, ist als Top-Sanierer in die schwarz-gelbe Geschichte eingegangen, als einer, der bis zum St.-Nimmerleins-Tag zum Trainer hält, gilt er sicher nicht. Dies erfuhr Bert van Marwijk ebenso wie Jürgen Röber.

Nun also Thomas Doll (41). Dem sympathischen Trainer (mag er dies noch hören?) wünscht man, dass er schleunigst wieder die Spur findet, die ihn vor dem Crash rettet. Dabei präsentiert er sich der Öffentlichkeit als Suchender: Mal malt er die Mannschaft total ab, dann wieder die Kritiker, die ihm eine schärfere Gangart ans Herz legen. "Vier, fünf Spieler sind im Ansatz nicht an ihre Leistungsstärke herangekommen", analysierte er nach der Pleite im Wildpark. Den gleichen Satz hatte er bereits unter der Woche der Niederlage gegen den HSV folgen lassen. Predigt Doll tauben Ohren? Diese Folgerung liegt nahe, weil zwischendurch ja viel geredet wurde.

Dem sportlichen Zick-Zack-Kurs folgt in der schwarz-gelben Wunderwelt nach jedem Ereignis der verbale. Drei Siege und alles ist schön, ganz sicher auf Jahre hinaus. Drei Pleiten und alles wird infrage gestellt. Hier, jetzt und sofort. Der Untergang droht.

Ist es mangelnde Erfahrung, die Joachim Watzke immer wieder abwechselnd in Hymnen und Tiraden treibt? Ist es mangelnde Souveränität, die Sportdirektor Michael Zorc (45) offenbar dazu zwingt, alles rosarot oder tiefschwarz zu sehen?

Unter dieser strikten Ergebnis- orientiertheit im Tagesgeschäft Fußball leidet die sportliche Perspektive. Thomas Doll, am Samstag vor einer Woche um 16 Uhr nach Mladen Petrics 1:0 in Berlin noch virtueller Tabellenführer, grüßt nun aus dem Keller. Die Krise trägt seinen Namen. Auch deshalb, weil die ewig gleichen Sprüche ("Wir haben uns ausgetauscht", "Wir werden uns jetzt neu aufstellen" und deren mehr) niemand mehr hören will. Der Gegenwind bläst ihm ins Gesicht, ihm und Zorc. Des Sportdirektors Zukunft darf getrost mit der des Trainers verknüpft werden. Der BVB im Herbst 2007? Ohne Worte!"


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A.F.C. Wuppertal
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 03.10.2007, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 03.10.2007:

"Doll in Personalnot

Borussia Dortmund bekleckerte sich auch am Dienstagabend nicht eben mit Ruhm, musste aber das 2:2 im Testspiel bei Legia Warschau darüberhinaus sogar noch teuer bezahlen. Angreifer Nelson Valdez musste mit Verdacht auf eine Schultereckgelenksprengung ausgewechselt werden und vergrößert die Personalnot von Trainer Thomas Doll.

Nach drei Niederlagen in Folge mit jeweils drei Gegentoren und Tabellenplatz 15 steckt der BVB momentan arg in der Krise. Und ausgerechnet vor dem prestigeträchtigen Revierderby gegen den VfL Bochum am Freitagabend hat sich nun die Personallage bei den Westfalen weiter verschärft.

Neben den langzeitverletzten Sebastian Kehl und Alexander Frei muss Dortmunds Trainer Thomas Doll auf Delron Buckley und wohl auch auf Nelson Valdez verzichten. Buckley hatte sich am Samstag bei der 1:3-Niederlage in Karlsruhe eine Einblutung am Innenband des linken Sprunggelenks zugezogen. Valdez musste am Dienstag im Testspiel bei Legia Warschau (2:2) mit Verdacht auf eine Schultereckgelenksprengung ausgewechselt werden. Darüber hinaus ist die Rückkehr von Philipp Degen (Leistenprobleme) und Mladen Petric (Faserriss im Adduktorenbereich) unwahrscheinlich."


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A.F.C. Wuppertal
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 04.10.2007, 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

www.transfermarkt.de vom 03.10.2007:

"BVB beklagt Personalnöte - Doll wehrt sich gegen «Weichei-Image»

Bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat
sich die Personallage vor dem Revierderby gegen den VfL Bochum am
Freitag (20.30 Uhr) weiter verschärft. Neben den langzeitverletzten
Sebastian Kehl und Alexander Frei muss Trainer Thomas Doll auf Delron
Buckley und wohl auch auf Nelson Valdez verzichten. Buckley hatte
sich am Samstag in Karlsruhe eine Einblutung am Innenband des linken
Sprunggelenks zugezogen. Valdez musste am Dienstag im Testspiel bei
Legia Warschau mit Verdacht auf eine Schultereckgelenksprengung
ausgewechselt werden. Darüber hinaus ist die Rückkehr von Philipp
Degen (Leistenprobleme) und Mladen Petric (Faserriss im
Adduktorenbereich) unwahrscheinlich.

Trotz der vielen Ausfälle fordert Doll von seinen Profis nach
zuletzt drei Bundesliga-Niederlagen einen Sieg. «Wir haben die
Situation ausführlich analysiert. Nun ist die Mannschaft in der
Pflicht», sagte der Fußball-Lehrer am Mittwoch. Doll setzte sich
gegen Vorwürfe zur Wehr, nicht konsequent genug durchzugreifen. «Es
ist wichtig, dieses Weichei-Image mal gerade zurücken. Ich spreche
die Defizite knallhart an. Intern. In einer Firma geht ein Chef auch
nicht an die Öffentlichkeit und stellt die Leute bloß», sagte er der
«Sport Bild»."


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WinnerTimo
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Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beiträge: 211
Wohnort: Bretten (Baden)

BeitragVerfasst am: 06.10.2007, 00:15    Titel: Antworten mit Zitat

Federico schießt BVB aus der Krise
Dortmund - Giovanni Federico hat für den Befreiungsschlag des kriselnden Bundesligisten Borussia Dortmund gesorgt.

BVB-Kapitän Christian Wörns (r.) kam gegen Bochums Marcien Mieciel zu spät
Der Ex-Karlsruher erzielte im kleinen Revierderby gegen den VfL Bochum in der 70. Minute den Siegtreffer zum glücklichen 2:1 (1:1)-Erfolg. Der Brasilianer Tinga (17.) hatte den BVB in Führung geschossen, bevor Marcin Mieciel (35.) für den VfL ausglich.
Dortmund verlor in der 58. Minute Kapitän Christian Wörns nach wiederholtem Foulspiel durch eine Gelb-Rote Karte.
Während die Borussen mit dem ersten Dreier nach zuletzt drei Niederlagen in Folge auf den zehnten Tabellenplatz kletterten, rutschten die Bochumer nach dem sechsten Spiel nacheinander ohne Sieg auf den 14. Rang ab.

Doll erleichtert, Koller hadert
"Wir haben heute gesehen, dass wir eine Mannschaft sind. Wenn ich sehe, wie wir gefightet haben, macht mich das zuversichtlich für die Zukunft", sagte ein sichtlich erleichterter BVB-Coach Thomas Doll.
Entsprechend niedergeschlagen war VfL-Trainer Marcel Koller: `Wir haben das Spiel bestimmt und zweimal gepennt. da kommen zwei Schüsse aufs Tor und beide sind drin. Uns hat das Glück gefehlt."


Anders als im letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV (0:3) begann die Mannschaft von BVB-Trainer Thomas Doll wenige Tage nach ihrem selbstauferlegten Medienboykott vor 72.200 Zuschauern äußerst aggressiv. Mit einem konsequenten Forechecking verhinderten die Borussen einen kontrollierten Spielaufbau der Bochumer.
Der BVB, bei dem überraschend die beiden 19 Jahre alten Amateure Christopher Nöthe und Franck Patrick Njambe in der Anfangsformation standen, hatte schon in der zweiten Minute durch Federico die Chance zum Führungstreffer.
Erst danach traten die Gäste erstmals gefährlich im Dortmunder Strafraum auf und Roman Weidenfeller gegen den freistehenden Mieciel rettete.
Führung durch Tinga
Wie eine Erlösung kam für das letzte Dortmunder Aufgebot ohne sechs Stammspieler die 1:0-Führung durch Tinga aus kurzer Distanz.
Erst nach dem Gegentreffer durch einen Flachschuss von Mieciel war eine kurze Verunsicherung zu spüren und Bochum kam durch Sestak und Maltritz zu zwei hochkarätigen Torchancen.
Gelb-Rot für Wörns
Auch nach dem Wechsel ging die Initiative zunächst von den Schwarz-Gelben aus. Nöthe hatte in der 57. Minute den zweiten Treffer auf dem Fuß, wurde jedoch in letzter Sekunde am erfolgreichen Torschuss gehindert. weiter Nur eine Minute später der Schock für die Borussia: Ex-Nationalspieler Wörns sah Gelb-Rot.
Glück und Geschick
Bochum suchte in der Folge seine Chance, doch BVB-Keeper Weidenfeller klärte mit einem spektakulären Reflex gegen Bochums Tommy Bechmann.
Trotz Unterzahl bewies die Doll-Truppe Moral und kam durch einen beherzten Fernschuss zum Führungstreffer, besaß zudem durch Tinga (78.) die Chance zur Vorentscheidung.
Bei den Dortmundern verdienten sich Dede und Marc-Andre Kruska die Bestnoten, Bochum hatte in Sestak und Kapitän Thomas Zdebel seine herausragenden Akteure.



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A.F.C. Wuppertal
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 15.10.2007, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 15.10.20007:

"Streit wegen Mentalcoach

Zweimal trafen sich Thomas Doll (41) und Michael Zorc (45) in der vorigen Woche, allein zwei Stunden dauerte das Gespräch, das Trainer und Sportdirektor am Donnerstag führten. Doll beschrieb die Atmosphäre zwischen diesen leitenden Angestellten von Borussia Dortmund hinterher so: "Wir schätzen uns beide." Am Freitag, 28. September, gewannen Zeitzeugen einen anderen Eindruck.

Vor dem Abflug zur Bundesliga-Partie beim Karlsruher SC (1:3) sollen Zorc und Doll auf dem Dortmunder Airport massiv aneinandergeraten sein. Zumindest indirekt bestätigten beide Kontrahenten entsprechende Recherchen. Es sei normal, "über verschiedene Sachen unterschiedliche Meinungen zu haben", betonte Zorc, er fände ein reinigendes Gewitter "sogar konstruktiv", außerdem sei es "leistungsmindernd, sich immer nur in den Arm zu nehmen". Doll gestand, dass er sich mit dem Sportdirektor "generell über alles ausgetauscht" habe. Offenbar in verschärfter Tonlage. "Man muss auch mal kontrovers diskutieren können", sagt er.

Der Streit soll sich zum einen an Zorcs Wutrede im Anschluss an den furchtbaren Auftritt der Borussia gegen den HamburgerSV ("Weicheierfußball") entzündet haben. Seine Mannschaft öffentlich so an den Pranger gestellt zu sehen, weckte wohl heftige Abwehrreflexe beim Trainer.

Als noch größerer Störfaktor im Verhältnis zwischen Zorc und Doll gilt aber Mentalcoach Jürgen Lohr (49), um dessen Einfluss auf den Trainer sich schon seit geraumer Zeit eine Wisperkampagne beim BVB dreht. Doll, so heißt es, mache sich in (zu) starkem Maße Lohrs Gedankengut zu eigen und laufe auf diese Weise Gefahr, einen Teil seiner Authentizität zu verlieren.

Lohr, der auf Betreiben Dolls nach Dortmund kam, begleitete dessen Arbeit schon in Hamburg. Weil Lohrs Wirken dort mit einigem Argwohn betrachtet wurde und seine ständige Präsenz intern Widerstand auslöste, zog der HSV nach 18 Monaten einen Schlussstrich. In Dortmund posierte der Diplom-Sozialpädagoge diesen Sommer sogar auf dem Mannschaftsfoto - und wurde mit Ausrüstungsgegenständen ausgestattet, die seine Initialen ("JL") tragen.

Dass sein Mental-Mitarbeiter ein unangemessen großes Gewicht innerhalb des Dortmunder Funktionsteams besitze, wies Doll am Wochenende energisch zurück: "Unglaublich, was da zusammengetragen wird." Lohr habe "weder auf die Spieler noch auf mich" einen besonderen Einfluss, an anderslauternden Gerüchten sei "nichts dran". Für wichtig hält er ohnehin nur, dass die Spieler bei Lohr "ein gutes Gefühl haben".

Mit Zorc hat sich der Fußball-Lehrer, siehe oben, wieder zusammengerauft. "Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren. Da bleibt nichts hängen", beteuert Doll. Sein Sportdirektor hat vor dem Hintergrund einer bislang enttäuschenden Saison ohnehin Sorgen genug. Zorc steht auf der Kippe. Sein auslaufender Vertrag wird, wie mehrfach berichtet, nur dann verlängert, wenn die sportliche Entwicklung des Klubs positiv verläuft. Davon würden im Moment (Platz 11) nicht einmal Berufsoptimisten sprechen."


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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 16.10.2007, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 16.10.2007:

"Doll geht in die Offensive

Sollte in der Öffentlichkeit bisher der Eindruck vorgeherrscht haben, dass eine Fortsetzung der Zusammenarbeit von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Trainer Thomas Doll (41) über das Vertragsende im Sommer 2008 hinaus allein vom Wohlwollen der BVB-Geschäftsführung abhängt, muss diese Einschätzung offenbar revidiert werden.

Am Dienstagmittag jedenfalls schickte Doll im Gespräch mit dem kicker eine Botschaft an die Klubbosse, die eigentlich nur eine Interpretation zulässt: Der durch die Veröffentlichung verschiedener Interna in den vergangenen Wochen irritierte Fußball-Lehrer zieht selbst in Betracht, mit dem Ende der Saison einen Schlussstrich in Dortmund zu ziehen.

Doll nervt, dass Details seiner Unterredungen (oder sollte man besser von Auseinandersetzungen schreiben?) mit Boss Hans-Joachim Watzke (4Cool und Sportdirektor Michael Zorc (45) publik wurden. Zuletzt hatte der kicker am Montag von dem Zusammenstoß mit Zorc berichtet – im wesentlichen ausgelöst durch die unterschiedliche Bewertung der Arbeit von Mentaltrainer Jürgen Lohr. "Mich ärgert, dass immer wieder neue Felder aufgemacht und Sachen rausgetragen werden", wettert Doll, der noch mit vornehmer Zurückhaltung von "keiner guten Außendarstellung" spricht, "dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Das ist echt enttäuschend."

Kritik an mangelhaften Leistungen auf dem Rasenrechteck sei okay, betonte der Fußball-Lehrer, "aber dass es Leute im Umfeld gibt, denen daran gelegen ist, Unruhe reinzubringen – das hatte ich mir anders vorgestellt." Wie sehr ihn die jüngsten Indiskretionen aufwühlen, verdeutlicht Dolls Antwort auf die Frage, ob die in Dortmund vorherrschende Tratsch-Kultur seine persönlichen Zukunftspläne beeinflussen könne. "Ich mache mir zur Zeit viele Gedanken, in erster Linie um das Leverkusen-Spiel", entgegnete der Trainer, "aber wenn ich weiter nach vorne schaue, spielen auch diese Dinge eine große Rolle." Soll heißen: Halten die Störfeuer beim BVB an, droht Doll von sich aus mit Rückzug. "Da habe ich keine Lust drauf", knurrte er. "Das zieht zu viel Energie.""


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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 18.10.2007:

"Watzke und Doll räumen "Missverständnis" aus

Das von Dortmund für 100000 Euro angeschaffte Analyse-System "Amisco Pro" füttert Thomas Doll (41) mit spannenden Informationen. So spuckten die Bilder der unter dem Stadiondach angebrachten Überwachungskameras und -sensoren aus, dass die von Doll als solche deklarierte "Kampfzone" gegen Bremen (3:0) schmale 28 Meter betrug, gegen den Hamburger SV (0:3) aber extrem breite 57 Meter.

"Und dann", stöhnt Doll, "hast du eben ein Riesenproblem und wirst vom Allerfeinsten vorgeführt."

Aufschlussreiche Erkenntnisse über das interne Dauer-Rumoren bei der vorrangig nur noch als Debattierklub wahrgenommenen Borussia und den hohen Erregungspegel aller Beteiligten liefert das "Big Brother"-Programm nicht. Zuletzt hatte Doll am Dienstag gegenüber kicker-online die Außendarstellung des Klubs moniert und sein Missfallen darüber artikuliert, "dass immer wieder Sachen rausgetragen werden". Teile seiner Äußerungen ließen keine andere Interpretation zu als die, er, Doll, verliere langsam die Lust am BVB - und damit auch an einer Fortführung seiner Tätigkeit nach Vertragsende (Sommer 2008). Jedenfalls dann, wenn in Dortmund weiterhin so hingebungsvoll (und auf Dauer rufschädigend) getratscht wird wie bei den Kaffeekränzchen aufgeregter älterer Damen. "Echt enttäuschend" findet Doll diese extrem ruhestörende Konstellation der Indiskretionen und der auf dem Marktplatz ausgetragenen Verbal-Scharmützel, dafür habe er "überhaupt kein Verständnis. Das hatte ich mir anders vorgestellt."

In einem Telefonat mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (4Cool relativierte der Trainer seine Aussagen in der Zwischenzeit. "Er fühlte sich missverstanden", erklärte Watzke. Gegenüber dem kicker bekräftigte der starke Mann der Borussia am Mittwoch, dass es in der Zusammenarbeit mit Doll "keinerlei Probleme" gäbe. Watzke, der anders als bei dem vor zehn Monaten entlassenen Bert van Marwijk (55) immer von Dolls Arbeit überzeugt war (ist), wird mit ihm in der Winterpause Möglichkeiten einer Partnerschaft über 2008 hinaus erörtern. Doll reicht ihm nach den jüngsten Turbulenzen die Hand: "Wir sind erwachsen und Männer genug, um das alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Aber intern." Tratschen sollen jetzt nur noch die schnatternden Kaffeetanten."


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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 30.10.2007, 00:42    Titel: Antworten mit Zitat

Die Leidenszeit von Alexander Frei nimmt offensichtlich kein Ende. Beim BVB geht man davon aus, dass der Topstürmer der letzten Saison noch bis Jahresende ausfallen wird.

Quelle: www.kicker.de


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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 30.10.2007, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

bitter...bitter...

Tut mir echt Leid für ihn (und für den BVB)



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BeitragVerfasst am: 08.11.2007, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 08.11.2007:

"Doll packt den Knüppel aus

Die stramme Dienstag-Einheit bei ekligen Witterungsbedingungen roch verdächtig nach Strafe. Auch wenn sie, wie Thomas Doll (41) erläutert, zum "richtigen Zeitpunkt" erfolgte, "um im athletischen Bereich noch einmal zu arbeiten".

Drei Durchgänge mit je fünf flotten Diagonalläufen. Dreimal 800 Meter. Und dazwischen Übungselemente mit Ball. Mancher Spieler, so war zu hören, soll daran zu knabbern - und am Mittwoch schwere Beine - gehabt haben. Schwerere jedenfalls als nach der Rückkehr aus Hannover, wo die Stars von Borussia Dortmund keinen sonderlich laufintensiven Nachmittag verbracht und sich schmachvoll ergeben hatten. Bei Doll lief das Fass deshalb über. Mit der Androhung, den einen oder anderen Spieler gnadenlos auf Bank oder Tribüne zu verfrachten, verschärft er in dieser Woche Ton und Gangart. "Ich habe keine Lust mehr auf diese Wundertüte, von der man nie weiß, was kommt", fauchte Doll, "ich möchte mehr sehen. Mehr Leistung. Und nicht, dass Einzelne abtauchen."

Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, beförderte der Coach mit Sahr Senesie (22) und Christopher Nöthe (19, beide BVB II) zwei Eigengewächse zumindest für diese Woche in den Profikader. Doll sendet Signale grimmiger Entschlossenheit, dass er bei der Zusammenstellung seines Aufgebotes keine Rücksicht auf Namen nehmen wird. "Der Christopher", verriet er dem kicker gestern, "macht es nicht schlechter als die Gestandenen."

Doll scheint am Ende seiner Geduld mit Nelson Valdez (23), der seit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund nur jeden 19. (!) Einsatz mit einem Treffer veredelte. Ähnlich niederschmetternd fallen die Tätigkeitsnachweise von Delron Buckley (29) aus, der sein Pulver mit drei Assists schon früh in dieser Saison verschossen hat und die Hoffnungen auf gute Zeiten beim BVB angesichts fehlender Entschluss- und Durchsetzungskraft wohl beerdigen muss. Auch Jakub Blaszczykowski (21) bewegt sich mit dem bisher gezeigten "Kopf-durch-die-Wand-Fußball" längst nicht mehr im kritikfreien Raum. An Giovanni Federico (27), dem phlegmatischen Schöngeist, hatte Doll schon vor Hannover kaum ein gutes Haar gelassen."


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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 12.11.2007:

"Dolls Drohungen: Viel Lärm um (fast) nichts

Vielleicht war es so etwas wie voradventliche Milde, die Thomas Doll (41) bei seiner Analyse walten ließ. So, als hätte es die ungenießbare erste Hälfte nicht gegeben, hielt der Dortmunder Trainer seinen Spielern nur ihr schludriges Abschlussverhalten vor, "das", sagte er, "ist der einzige Vorwurf, den ich der Mannschaft machen kann."

Die "Art und Weise, wie wir aufgetreten sind", gefiel Doll, "ich habe Leidenschaft und Engagement gesehen. Das war die Reaktion, die ich sehen wollte."

In einem fast schon vernichtenden Stakkato hatte er in der Woche vor dem neuerlichen Duell mit Eintracht Frankfurt auf seine Spieler gefeuert und mit ernsten Konsequenzen (Tribüne, Bank) gedroht. Doch den schäumenden Bugwellen dieser Ankündigungen folgten am Samstag nur Papierschiffchen. Nelson Valdez (23), der längst nur noch als traurige Karikatur eines Stürmers angesehen wird, und Delron Buckley (29) aus der Anfangself zu streichen, erforderte weder besonderen Mut noch zeigte diese Rochade jene Art von Konsequenz, mit der Doll ein echtes Zeichen gesetzt und seine Autorität gestärkt hätte. Stattdessen machte er viel Lärm um (fast) nichts - und ließ mit der mutlosen Zusammenstellung seiner Mannschaft eine weitere Möglichkeit verstreichen, ein deutliches Signal der Entschlossenheit an Frankfurt zu schicken.

Vier Spieltage vor Hinrundenschluss wirkt Dortmund nun wie ein Verstärker für Herbstfrust. Spätestens das 1:1 vom Wochenende markiert das (vorläufige?) Ende der Idee von der Renaissance des sechsmaligen Meisters. Eine Mannschaft, der in wohlwollenden Experten-Analysen im Vorfeld der Saison Chopin zugetraut worden war, spielt nur den Flohwalzer. Fruchtlose Unentschieden helfen nicht weiter; die Weiterentwicklung hin zu einem modernen, zukunftsorientierten, auf Angriff geeichten Team existiert nur noch in den Köpfen ihrer geistigen Urheber. Schon jetzt heimst kräftigen Applaus ein, wer im besten Ruhrpott-Jargon ätzt, dass man "über die ganze Saison ein Ei schlagen kann." Und sollte dieser BVB rein sportlich tatsächlich nicht mehr als ein Mittelstandsbetrieb mit ungünstiger Wachstumsprognose bleiben, verdüstern sich die Perspektiven für Doll und Sportdirektor Michael Zorc (45), deren Arbeitspapiere nächsten Sommer enden, gleichermaßen.

Die naheliegende Vermutung, dass sie an einem Qualitätspro-blem scheitern könnten, weisen die Spieler zurück. So hält Florian Kringe (25), einer der wenigen noch existierenden Lichtpunkte in Dortmund, an der Einschätzung fest, dass "wir grundsätzlich mehr Potenzial haben, als bisher zum Vorschein kam." Der mit reichlich Tordrang ausgestattete Mittelfeldspieler (vier Saisontreffer) stößt bei seiner Analyse auf ein "Problem, das sich im Kopf abspielt. Wir müssen cooler und ruhiger werden und mehr Geduld haben."

Also alles nur Kopfsache? Das wiederum könnte heißen, dass Mentaltrainer Jürgen Lohr (49) mit seiner Arbeit bisher nicht durchgedrungen ist. Auch der (Berater-) Vertrag des in der Chefetage denkbar ungeliebten Mentaltrainers läuft zum 30.Juni 2008 aus."


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