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FC Schalke 04
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FC Billy Talent 07
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 09.09.2007, 15:10    Titel: FC Schalke 04 Antworten mit Zitat

Hier bitte alle News und Diskussionen der Schalker rein!



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1. Mannschaft: 2. Platz 2. Mannschaft: 2. Platz
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C.F.Jones
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 09.09.2007, 15:58    Titel: Antworten mit Zitat


EM-Qualifikation: Halil Altintop trifft, Rakitic feiert Debüt

Die gute Nachricht für alle fünf eingesetzten Schalker in den Länderspielen der EM-Qualifikation am Samstag (8.9.): Sie blieben ungeschlagen. Einen Sieg feierten Kevin Kuranyi, Christian Pander und Ivan Rakitic.

Für den Mittelfeldspieler, der im Sommer vom FC Basel zu den Knappen gekommen war, war der 2:0 (2:0)-Erfolg der Elf Kroatiens gegen Estland ein ganz besonderes Spiel. Rakitic wurde in der 60. Minute für Ivica Kranjcar eingewechselt und feierte damit sein Debüt in der A-Nationalmannschaft Kroatiens.

Zur Startelf der deutschen Mannschaft, die beim 2:0 (1:0) in Wales die Tabellenführung ihrer Qualifikationsgruppe D verteidigte, gehörten mit Kuranyi und Pander erneut zwei Schalker. Kuranyi spielte 73. Minuten lang und bereitete den frühen Führungstreffer durch Miroslav Klose (Bayern München) in der 5. Minute vor. Pander kam in Cardiff eine Halbzeit lang zum Einsatz und wurde anschließend gegen Piotr Trochowski ausgetauscht.

Die Türkei musste sich in La Valetta mit einem 2:2 (1:1) gegen Gastgeber Malta begnügen. Dabei erzielte Halil Altintop unmittelbar vor der Pause den Ausgleich, als er eine Hereingabe von Ibrahim Üzilmez von der linken Seite mit einem Linksschuss aus sechs Metern verwandelte.

Beim 0:0 der dänischen Nationalmannschaft in Schweden kam Peter Løvenkrands zu seinem 19. Länderspiel. Der Linksfuß wurde in der 81. Minute für Leon Andreasen eingewechselt.


Quelle:http://www.schalke04.de/643.html?&tx_ttnews[backPid]=1&tx_ttnews[tt_news]=9476&cHash=af5f8b95f2


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BeitragVerfasst am: 09.09.2007, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Schalke trifft am Samstag auf Bayern München, die trotz großer Verletzungssorgen immer noch ein sehr starker Gegner sind. Ich denke Schalke wäre mit einem Unentschieden doch noch recht zufrieden.


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C.F.Jones
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BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hoffe schalke gewinnt Sehr glücklich

vorallem , weils sonst schnell langweilig wird Mit den Augen rollen


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FC Billy Talent 07
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BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Verletzungssorgen kennt man bei den Bayern nicht!!

Lahm kann einfach durch Lell ersetzt werden, genauso wie Luca Toni durch Podolski oder Altiontop, der dann ins Mittelfeld rückt, kennt man ja alles schon!

Dazu ist Marcell Jansen wieder fit, genauso wi Frank Ribéry!

Die Bayern lassen sich nach dem 1-1 gegen den HSV sicher nicht wieder Punkte abluchsen, also ich denke da ist für Schalke nichts zu holen.

Aber nun lieber zu Schalke

Die haben doch auch Verletzungssorgen! Krstajic fällt doch länger aus oder? Und wie siehts mir Bordon aus?Kann der wieder spielen?



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A.F.C. Wuppertal
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BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Bordon kann wieder spielen, Westermann hat bereits bewiesen (letztes Jahr in Bielefeld, in der Vorbereitung bei Schalke), dass er mehr als nur ein typischer Ersatz für die IV Bordon/Kristajic ist. Ihm gehört ohnehin die Zukunft, wenn man einmal das Alter der Manndecker Bordon/Kristajic betrachtet (obgleich diese noch langfristige Verträge besitzen).

Befürchte trotzdem, dass Schalke knapp verlieren wird, was ich allerdings nicht hoffe zugunsten einer spannenden Liga.


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C.F.Jones
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BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 16:47    Titel: Antworten mit Zitat


Mit Sieg gegen Bielefeld näher an die Tabellenspitze heranrutschen

Wenn das keine Erfolgsbilanz ist: Gegen Arminia Bielefeld haben die Knappen alle sechs Partien seit dem Wiederaufstieg der Ostwestfalen 2004 gewonnen. Diese Serie will Mirko Slomka am Samstag (22.9.) in der VELTINS-Arena fortsetzen, auch wenn Schalkes Chef-Trainer den guten Saisonstart des Kontrahenten keineswegs außer Acht lässt.

Das Ziel für das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten Arminia Bielefeld ist klar: "Wir wollen an die oberen Tabellenplätze heranrutschen", so Trainer Slomka. "Dazu benötigen wir einen Dreier gegen Bielefeld."

Das 0:1 in der Champions League gegen Valencia CF spielt in der Vorbereitung kaum noch eine Rolle. "Diese Niederlage war mit der Besprechung am Tag nach dem Spiel abgehakt: Jetzt gilt die volle Konzentration dem nächsten Gegner", erklärt der 40-Jährige: "Bis Samstag bekommen wir die Wehwehchen in den Griff und schütteln die Müdigkeit aus den Beinen."

Das wird auch notwendig sein, denn die Bielefelder gehören zu den Überraschungsmannschaften der Bundesliga. Beeindruckt ist Slomka vor allem vom Sturmduo Artur Wichniarek und Christian Eigler: "Sie haben bereits sieben Tore erzielt: ein effektives Sturmduo mit einer hohen Trefferquote."

Auswärts starteten die Arminen mit einem 3:1-Sieg beim VfL Wolfsburg, verloren zuletzt aber auch glatt mit 0:3 beim MSV Duisburg. "Damals gab es während der Partie eine verletzungsbedingte Umstellung auf der Innenverteidiger-Position, die sich aufs Ergebnis ausgewirkt hat", erinnert sich Schalkes Coach. Die grundsätzliche Strategie seiner Mannschaft sei allerdings bereits klar: "Wir müssen wach sein, Fehler erzwingen und unser Spiel durchbringen."

Quelle:
http://www.schalke04.de/07_08_naechstes_spiel.html


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C.F.Jones
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 30.09.2007, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat


Jermaine Jones
-Schalke hat ein neues Kampfschwein-

Das 1:0 gegen Hertha BSC war Schalkes dritter Sieg in Folge. Am meisten Lob erhielt ein neuer Spieler, dessen Transfer als Risikogeschäft angezweifelt worden war. Doch jetzt glaubt die Mannschaft, dass Jermaine Jones zwei Herzen und zwei Lungen hat.

Das größte Lob kam vom Kapitän. „Es ist unglaublich, wie fit Jermaine Jones ist. Er hat zwei Herzen und zwei Lungen“, sagte Marcelo Bordon über Schalkes Zugang von Eintracht Frankfurt, der maßgeblichen Anteil daran hatte, dass Schalke 04 mit dem dritten Sieg in Folge auf Tuchfühlung mit Spitzenreiter Bayern München gehen konnte.
„In dieser Phase mit den ganzen Spielen ist einer wie er sehr wichtig, der rennt 90 Minuten rauf und runter“, beschrieb Bordon die Vorzüge des 25-jährigen Mittelfeldspielers, der beim 1:0 (1:0) über Hertha BSC das Spiel angekurbelt und der kurz vor der Pause, als er von Berlins Verteidiger Steve von Bergen nur durch Foulspiel gestoppt werden konnte, den entscheidenden Elfmeter herausgeholt hatte. Den Strafstoß hatte Rafinha zum einzigen Tor nutzen können.
„Es gehört zu meinen Aufgaben, bei schnellen Angriffen nachzurücken“, beschrieb Jones die entscheidende Szene, bei der er ein Zuspiel von Peter Lövenkrands aufnehmen und in den Strafraum eindringen konnte. Seine schnelle Reaktion hatte fast zwangsläufig dazu geführt, dass von Bergen zu spät kommen musste. „Ich war klar vor ihm am Ball, und er trifft mich“, so Jones.
Transfer war als riskant eingeschätzt worden
Er bereichert das Schalker Spiel um zwei wichtige Komponenten: Er ist sehr laufstark und verhält sich in Zweikämpfen äußert geschickt. Allerdings gab es lange Zeit große Zweifel. In der vergangenen Saison hatte er nur vier Bundesligaspiele absolviert. Eine langwierige Verletzungsserie verhinderte mehr. Sein Transfer war deshalb als riskant eingeschätzt worden. Schalkes Manager Andreas Müller hatte einige kritische Fragen beantworten und auf düstere Prognosen, wonach Jones’ Körper nicht bundesligatauglich sei, reagieren müssen.
„Für Jones war es schwer, mit solch einer Hypothek hierhin zu kommen“, sagte Müller nach dem Spiel: „Aber es ist imponierend, wie er sich in die Mannschaft hineingefightet hat.“ Dies war nur möglich, weil seine gesundheitlichen Probleme, die von einem Haarriss im Schienbein zu Beginn im Sommer 2005 herrührten, mittlerweile überwunden scheinen. Zweimal hatte Jones operiert werden müssen, erst Ende 2006 konnte er sein Comeback feiern. Unter den Gerüchten, er werde wohl nie mehr sein volles Leistungsniveau erreichen, hat Jones gelitten. „Das alles musste ich damals schlucken“, sagt er und fügt – nicht ohne Genugtuung – hinzu: „Ich bin sehr glücklich, dass ich beweisen kann, dass ich keine Glasknochen habe.“ Dieses Gerücht hatte die Runde gemacht und bei Schalke 04 zu einem Ärztestreit geführt.

Titel "Kampfschwein" ist auf Schalke eine besondere Ehre

Doch all das scheint ausgestanden zu sein. „So einen Spieler lieben sie hier“, sagte Müller und fügte an: „Ich habe schon gehört, dass die Leute sagen: Wir haben ein neues Kampfschwein.“ Dieser Titel ist auf Schalke eine besondere Ehre. Denn er war dem Belgier Marc Wilmots verliehen worden, der die Gelsenkirchener 1997 mit seiner unnachahmlichen Dynamik und Kampfkraft zum Uefa-Cup-Triumph führte und mit seiner Spielweise ein ganzes Team charakterisierte.
Schalke 04 Jermaine Jones Kampfschwein Mirko Slomka
Die schnelle Integration von Jones und die stabilen Leistungen, die Innenverteidiger Heiko Westermann bringt, lassen nach acht Spieltagen vermuten, dass Schalkes perspektivisch angelegte Einkaufspolitik trotz allerlei Kritik richtig gewesen sein könnte. Und so konnte Mirko Slomka nicht zuletzt dank seiner zwei umstrittenen Neuen und trotz deutlicher Müdigkeitsmerkmale bei seiner Mannschaft am Ende der zweiten englischen Woche ein positives Fazit ziehen: „Neun Punkte sind natürlich perfekt. Aber man hat schon gemerkt, dass wir in der zweiten Halbzeit schon etwas kaputt waren.“ Bis Mittwoch sehe das aber wohl schon wieder ganz anders aus, so Slomka. Dann steht – zur Mitte der dritten englischen Woche – das Champions-League-Auswärtsspiel in Trondheim an.


Quelle: http://www.welt.de/sport/article1222503/Schalke_hat_ein_neues_Kampfschwein.html


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C.F.Jones
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
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BeitragVerfasst am: 06.10.2007, 20:48    Titel: 9.Spieltag Antworten mit Zitat

Schalke: Neuer - Rafinha, Westermann, Bordon, Höwedes - Ernst - Jones, Bajramovic (46. Özil) - Rakitic (78. Azaouagh) - Asamoah (63. Løvenkrands), Kuranyi
Karlsruhe: Miller - Görlitz, Eggimann, Franz, Eichner - Porcello, Mutzel - Timm, Hajnal (85. Aduobe), Iaschvili - Freis (67. Kapllani)
Schiedsrichter: Fleischer (Sigmertshausen)
Tore: 0:1 Timm (68.), 0:2 Timm (83.)
Zuschauer: 61.482 (ausverkauft)
Gelbe Karte: - Görlitz (2)



Kuranyis Frust nach zweitem "Tordiebstahl"

Es war die strittigste Szene der Partie. In der 65. Minute bediente Jermaine Jones per Kopf seinen Teamkollegen Kevin Kuranyi, der den Ball im KSC-Tor unterbrachte. Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer entschied jedoch auf Abseits - zu Unrecht.

Schon in dem Moment hatte Kuranyi das Gefühl, dass der Treffer regelkonform sei. "Ich sehe den Gegenspieler neben mir und erziele das Tor", sagte der Mittelstürmer. "Schon gegen Duisburg haben die Schiedsrichter mir einen Treffer geklaut." Zwar sei irren menschlich, so der 25-Jährige weiter, aber "ich hoffe, dass der Schiedsrichter zugibt, einen Fehler gemacht zu haben. Beim letzten Mal war das nämlich nicht der Fall."

Allerdings wollte Kuranyi die Niederlage nicht an dieser Situation festmachen. "Wir haben sowohl nach hinten als auch nach vorne zu wenig zusammengearbeitet." Dadurch hätten die Karlsruher vor allem im zweiten Durchgang zu viele Räume gehabt. "Insgesamt geht der Sieg in Ordnung, auch wenn er sicherlich durch den nicht gegebenen Treffer glücklich war."

Der Müdigkeit ob der vielen Spiele in den letzten Wochen wollte der Nationalspieler nicht die Schuld an der ersten Saisonniederlage geben. "Nicht die Beine waren das Problem, sondern der Kopf." Man müsse schlauer spielen. "Wenn es mal nicht so läuft, dann sollte man besser zusammenspielen. Das haben wir heute nicht gemacht."


Quelle: schalke04.de


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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 08.10.2007:

"Bordon: "Wir sind nur Menschen"

Ruhig und sachlich sprach Marcelo Bordon seine Worte, ohne dass es ihnen an Deutlichkeit fehlte. "Auch wir sind nur normale Menschen und Spieler, auch wir können nicht jedes Spiel gewinnen. Wenn wir kein einziges Spiel verlieren würden, wären wir die beste Mannschaft der Welt", sagte der Brasilianer. Bordons ernste Miene verriet jedoch: Das 0:2 nagte schwer an ihm.

Die Schalker wussten natürlich, dass sie wohl kaum eine ganze Saison lang ungeschlagen durch die Bundesliga marschieren würden. Das 0:2 schmerzte trotzdem. Sehr sogar. Ein letzter Kraftakt sollte den fünften Pflichtspielsieg in Serie bringen, um sich in der Länderspielpause neu zu formieren; verbunden mit der Gewissheit, dem FC Bayern als hartnäckigster Verfolger im Nacken zu bleiben. Nun sitzen sie vorerst in der eng gedrängten Gruppe hinter den unangefochtenen Münchnern fest. "Die Bayern", befand Kevin Kuranyi enttäuscht, "sind erst mal ein Stück weg."

Körper und Geist ließen die Schalker im Stich. Das Thema Müdigkeit führten sie nur ansatzweise als Erklärung - nicht als Ausrede - für die Niederlage an. Dabei war offensichtlich, dass es den Spielern nach den englischen Wochen an Frische und Spritzigkeit fehlte. Trainer Mirko Slomka hatte in den vergangenen Wochen auf Rotation verzichtet, hinzu kam eine Reihe von Verletzten (u. a. Christian Pander, Halil Altintop, Levan Kobiashvili, Mladen Krstajic, zeitweise Gerald Asamoah), die den Handlungsspielraum einschränkten.

Der zweite und entscheidendere Grund für das 0:2 war der mangelnde Wille sich durchzubeißen. "Nicht die Beine waren das Problem, sondern der Kopf" nannte Kevin Kuranyi das Übel. "Wir haben einfach zu wenig getan", analysierte Marcelo Bordon. Und Jermaine Jones kritisierte: "Mit 80 oder 90 Prozent Einsatz gewinnt man in der Bundesliga nun einmal nicht."

Manager Andreas Müller erkannte gleich einen "Strauß" von Unzulänglichkeiten: "Konzentration, cleveres taktisches Verhalten, leichtfertige Ballverluste, und nur ein oder zwei gefährliche Standards." Nun ruhen die Hoffnungen darauf, dass nach der Länderspielpause einige Verletzte zurückkehren. Bei Pander, Altintop, Krstajic und Kobiashvili könnte es klappen. "Wenn die Spieler zurückkommen, würde uns das gut tun. Wir haben uns in letzter Zeit durchgebissen, in Trondheim fiel es allerdings nicht so auf", sagte Trainer Mirko Slomka. Gegen den KSC schon."


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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 18.10.2007:

"Der Plan mit Zé Roberto

Die Länderspielpause nutzte Schalke-Manager Andreas Müller (44) zum einwöchigen Durchpusten. Untätig war er jedoch nicht, denn: Schalke macht große Fortschritte bei der geplanten Verpflichtung von Zé Roberto! Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler von Botafogo Rio de Janeiro, Namensvetter des Stars vom FC Bayern, soll im Winter kommen. Details des Wechsels müssen aber noch geklärt werden.

Zé Roberto kostet rund drei Millionen Euro Ablöse und wäre ein "Vorgriff" auf die neue Saison. "Ein solches Szenario kann sich immer mal ergeben, wenn ein Spieler im Sommer dann schwerer oder gar nicht mehr zu haben wäre", hatte S04-Manager Andreas Müller zu Wochenbeginn noch allgemein formuliert.

Schon seit August war der Spielmacher bei Schalke im Gespräch. Damals dementierte Müller noch ein Interesse. Jetzt nimmt der Deal Konturen an. Die ins Auge gefasste Verpflichtung des laufstarken, technisch versierten "Zehners" - auch ein Eingeständnis, dass nach dem Abschied von Lincoln ein Kreativ-Vakuum im zentralen Mittelfeld entstanden war. Zugang Ivan Rakitic (19) überzeugte zwar mit Präsenz und Abschluss-Stärke, entsprach aber von vornherein nicht dem Profil eines Regisseurs. Anders als Mesut Özil (19), dem aber naturgemäß noch Konstanz und Effektivität fehlen. Der Uruguayer Carlos Grossmüller (24) ist zwar ballsicher, aber nicht unbedingt ein Akteur für den "tödlichen Pass". Offener denn je ist durch den angedachten Zé-Roberto-Transfer die Zukunft von Mimoun Azaouagh (24), der ohnehin Abwanderungsgedanken äußerte.

Zuversicht bei Streit-Transfer

Darüberhinaus scheint kein großer Handlungsbedarf mehr zu bestehen, um den Transfer des nächsten Wunschspielers Albert Streit (27, Frankfurt) spätestens im Sommer für die dann fixe Ablöse von einer Million Euro abzuschließen. Eine bereits erfolgte Einigung bestätigt Müller zwar nicht, doch klingt aus seinen Worten verräterische Zuversicht: "Albert ist nicht verstimmt darüber, dass es letzten Sommer nicht klappte. Ich denke, wir haben weiterhin genügend gute Argumente." Die Eintracht, die Streit einen neuen Zweijahresvertrag anbietet, werde nicht hintergangen, betont Müller: "Wir haben von Anfang an gesagt, wir bleiben für nächste Saison dran. Das weiß schließlich auch Heribert Bruchhagen.""


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BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Fußball
Schalke verschenkt Punkte in Rostock
20.10.2007

Wenn Schalke 04 in dieser Saison seine Ziele nicht erreicht, dann wird es am Ende daran liegen, dass die Knappen in regelmäßigen Abständen Punkte gegen kleine Gegner liegen lässt. Nach dem 0:2 gegen Karlsruhe gelang der Elf von Mirko Slomka in Rostock nur ein 1:1.

Vor 29.000 Zuschauern hatte Gerald Asamoah (33.) den Champions-League-Teilnehmer in Führung gebracht. Nach einem schweren Fehler von Schalkes Keeper Manuel Neuer traf Marc Stein (56.) für die Rostocker zum Punktgewinn.

In der ersten Halbzeit lautete die Vorgabe auf beiden Seiten Sicherheitsdenken. Schalke war zwar spielbestimmend, blieb aber immer wieder in der gut sortierten Hintermannschaft der Gastgeber stecken. Allein ein Schuss von Carlos Javier Grossmüller (20.) und ein Kopfball von Asamoah (21.) sorgten für Gefahr.

Den ersten groben Fehler in der Rostocker Defensive bestraften die Gäste dann eiskalt. Nachdem Dexter Langen ein Kopfballduell im eigenen Strafraum verloren hatte, zog Asamoah aus rund 14 Metern aus der Drehung ab und markierte die Schalker Führung. Für Asamoah war es Saisontor Nummer drei. Mit dem Vorsprung im Rücken agierten die Schalker dominant. Chancen der Mecklenburger waren dagegen in Halbzeit eins nicht zu notieren.

Das erste offensive Ausrufezeichen des Gastgebers setzte Enrico Kern (49.) mit einem Distanz-Schuss, doch Neuer parierte sicher. Sehr unglücklich dagegen agierte der Schalker Schlussmann beim Ausgleich durch Stein, als er den Ball direkt in die Füße des Rostocker Verteidigers warf, der den Ball aus 20 Metern über Neuer hinweg ins Tor hob.

Nach dem Treffer nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf und wurde härter. In der 67. Minute machte Neuer seinen Fehler wieder gut, als er einen Schuss von Christian Rahn an die Latte lenkte.

Hässliche Szenen spielten sich in der ersten Halbzeit im Rostocker Fanblock ab. Als die Polizei den Block der Ultra-Fans betrat und ein überdimensionales Plakat vom Sicherheitsglas entfernte, kam es zu Rangeleien. Vor der Partie hatten rund 600 Fans für den Erhalt von Traditionen und Werten beim FC Hansa Rostock demonstriert.

Zu der Veranstaltung hatte die Vereinigung "Fanszene Rostock" und die Initiative "Unser Ostseestadion" aufgerufen und einen Protestzug durch das Zentrum der Hansestadt organisiert. Hintergrund der Aktion ist die Umbenennung des Ostseestadions in DKB-Arena zum Saisonstart.



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BeitragVerfasst am: 24.10.2007, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Fußball
Neuer patzt, Schalke verliert
24.10.2007


Mit großem Optimismus war Schalke 04 zum FC Chelsea gereist, doch dann mussten die Königsblauen erfahren, dass in der Champions League jeder Fehler bitter bestraft wird. Zwei Mal schliefen die Schalker zu Beginn der beiden Halbzeiten und schon war die Partie gelaufen.
Am Ende schickte der FC Chelsea die Knappen mit 2:0 nach Hause. Die erste Hiobsbotschaft gab es für Schalke-Trainer Mirko Slomka schon vor der Partie. Kevin Kuranyi musste kurzfristig wegen einer Wadenverletzung passen. Im Sturm durften sich daher Peter Lövenkrands und Sören Larsen versuchen. Bei Chelsea wogen die Ausfälle von Kapitän John Terry sowie Ashley Cole am schwersten.

Die Partie hatte noch gar nicht richtig begonnen, da gab es auf der Schalker Bank bereits lange Gesichter. Nach seinem Patzer bei Hansa Rostock war es schon wieder Manuel Neuer, der eine ganz unglückliche Figur machte. Der 21-Jährige ließ einen harmlosen Schuss von Florent Malouda durch die Beine ins Tor passieren. Zuvor hatte sich Rafinha von dem französischen Nationalspieler schwindelig spielen.



Chelsea kontrolliert die Partie

Nach fünf Minuten war das taktische Konzept der Gäste damit bereits über den Haufen geworfen. Chelsea beschränkte sich darauf das Spiel zu kontrollieren und Schalke hatte nicht die Mittel, um die Londoner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Mannen von Trainer Slomka kickten ganz brav mit, ließen jedoch die richtige Leidenschaft vermissen.

Ein Kopfball von Asamoah in der 12. Minute war die einzige echte Gelegenheit, doch das Leder strich am Kasten von Petr Cech vorbei. Pech hatten die Knappen in der 28. Minute, als ein Schiedsrichter Peter Fröjdfeldt einem Treffer von Carlos Grossmüller die Anerkennung versagte. Der Uruguayer soll beim Zuspiel von Larsen im Abseits gestanden haben.

Eine durchaus strittige Szene. Doch unabhängig davon musste sich Schalke den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig investiert zu haben. Chelsea hatte mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen, ohne freilich zu glänzen. Zwei Mal Essien (26./33.) und Joe Cole (43.) verpassten ihre Gelegenheiten.

Kalte Dusche durch Drogba

So ging es in die Pause. Wir wissen nicht, was Mirko Slomka seinen Jungs erzählt hat, allerdings waren diese Anweisungen schon nach zwei Minuten wieder hinfällig. In der Vorwärtsbewegung verlor Schalke im Mittelfeld den Ball, Chelsea schaltete schnell und brachte Paulo Ferreira auf der rechten Seite ins Spiel.

Der Portugiese schlug eine schöne Flanke in die Mitte, wo Didier Drogba mit dem Kopf zur Stelle war. Mit dem 2:0 war die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis für die Knappen dahin. Chelsea spielte unterkühlt seinen Stiefel herunter, Schalke bemühte sich immerhin um eine Resultatsverbesserung.

Gegen die abgezockten Engländer war das jedoch ein schweres Unterfangen. Pech hatte Larsen mit einem Kopfball, der vom Pfosten in die Arme von Cech prallte (61.) Fünf Minuten vor dem Ende stand erneut der schwedische Schiedsrichter im Mittelpunkt, als er eine Notbremse von Alex gegen Larsen nicht ahndete. Ohne weitere große Aufreger schaukelten die Hausherren die Partie aber letztlich ungefährdet nach Hause.



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BeitragVerfasst am: 24.10.2007, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Also wenn Neuer nicht bald zu normalform findet hat er bestimmt keine Chancen für die Deutsche Nationalmannschaft.



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BeitragVerfasst am: 25.10.2007, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Fußball
Sorge um deutsche Torhüter - Champions League gefährdet EM
25.10.2007


Die Champions League ist in diesem Jahr kein gutes Pflaster für die Deutschen. Stuttgart nach dem 0:2 gegen Lyon und Schalke nach dem 0:2 gegen Chelsea sind jeweils Letzter in ihrer Gruppe, Werder hat es durch das 2:1 gegen Lazio noch auf den dritten Platz geschafft.

Aber nicht nur das drohende Szenario des Achtelfinals ohne Beteiligung deutscher Teams macht Sorge, sondern auch die Situation der sonst so hoch gelobten deutschen Torhüter in der Königsklasse. Entweder sie patzen, oder sie müssen zuschauen. So gefährdet die Champions League sogar die EM.

Denn die Nummer eins der Nationalmannschaft, Jens Lehmann, hat bei Arsenal momentan gar keine Chance. Die Nummer zwei, Timo Hildebrand, saß bei Valencias Spiel gegen Trondheim nur auf der Bank. Und der zuletzt schon als zukünftige Nummer eins gehandelte Schalker Manuel Neuer leitete durch den schlimmen Fehler zum 0:1 gegen Chelsea die Niederlage ein.


In der Vergangenheit konnte ein deutscher Bundestrainer immer auf die internationale Erfahrung und Klasse der Torhüter setzen. Aber Spieler, die sich auf europäischer Spitzenebene nicht gut präsentieren oder erst gar nicht präsentieren können, haben auch bei der EM gegen die Top-Mannschaften Probleme. Selbst wenn Jens Lehmann, der sich über alle anderen stellt, das nie zugeben würde.

Deshalb ist es wichtig, dass Lehmann sich im Winter einen neuen Klub sucht, wenn sich die Situation nicht noch schnell ändern sollte. Und dem jungen, talentierten Neuer sollte man Zeit geben. Nach seinen Patzern gegen Rostock und Chelsea ist er verunsichtert, braucht den Rückhalt und das Vertrauen seines Klubs. Damit er langsam zum Nationalmannschaftskandidaten aufgebaut werden kann. Momentan erfüllt er die hohen Erwartungen einfach noch nicht.

Und Bundestrainer Joachim Löw könnte in der Zwischenzeit Bremens Tim Wiese eine Chance geben. Der machte zwar vor dem Gegentreffer der Römer am Mittwoch auch keine gute Figur. Aber er spielt wenigstens regelmäßig international und zeigt in der Champions League meist auch starke Leistungen.



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BeitragVerfasst am: 26.10.2007, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

www.kicker.de vom 25.10.2007:

"Slomka droht "ein Problem"

Die Interviews mit Schalke-Präsident Josef Schnusenberg (66) in diversen Medien am gestrigen Mittwoch ließen aufhorchen. Vor allem Passagen, die Trainer Mirko Slomka (40) betrafen. Nach dem 0:2 gegen den Karlsruher SC, so Schnusenberg, habe er am Coach "punktuelle Kritik" geübt. Und: "Ob ich sie erweitern muss, zeigen die nächsten Wochen ..."

Eine interpretierbare Aussage? "Nein", betont Schnusenberg im Gespräch mit dem kicker am Mittwoch Vormittag. "Wir brauchen nicht zu interpretieren oder zu drohen: Setzen wir die nächsten Spiele in den Sand, haben wir alle gemeinsam ein Problem." Aber ob der Trainer dann nicht das größte Problem habe? Schnusenberg: "Das ist dann so." Nicht ohne hinzuzufügen: "Ich habe absolutes Vertrauen in Mirko Slomka. Ich bin fest überzeugt, dass das alles gar nicht eintritt."

Dennoch: Schnusenbergs öffentliche Positionierung lässt eindeutige Schlüsse zu. Sollte Schalke in den Heimspielen gegen Bremen und Hamburg weiteren Boden auf die Plätze zwei und drei einbüßen, womöglich noch im Pokal gegen Hannover patzen, wäre die Schuldfrage bereits beantwortet - zu Ungunsten Slomkas. Während der Cheftrainer (Vertrag bis 2009) unter Druck gesetzt wird, lobt Schnusenberg das Wirken von Manager Andreas Müller (44) in allerhöchsten Tönen, unabhängig vom kurzfristigen Abschneiden. Dieses mit der Zukunft des vorläufig nur bis September 2008 gebundenen Müller zu verknüpfen, "ginge zu weit", urteilt Schnusenberg. Denn: "Er hat bei der Zusammenstellung des Kaders hervorragend gearbeitet. Wir hatten noch nie eine so gute Transferbilanz. Das ist einzig und allein Verdienst von Andreas Müller. Und ich persönlich könnte mir keinen besseren Vorstandskollegen vorstellen. Zwischen uns passt kein Blatt Löschpapier."

Wie von Aufsichtsratschef Clemens Tönnies längst angekündigt soll Müller nach der Aufsichtsratssitzung im November ein neuer Vertrag vorgelegt werden. Müller: "Es gab ein Gespräch." Sein Anspruch: "In den nächsten ein, zwei, drei Jahren müssen wir den nächsten Schritt machen, uns auf Dauer in der Champions League etablieren." Um diese Zukunft mitgestalten zu dürfen, sollte Slomka schon kurzfristig Ergebnisse liefern, die das Tor zur Königsklasse sichtbar offen halten."


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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 26.10.2007, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verseh nicht warum der Slomka so schnell in die Kritik gerät Geschockt
Ein Tief hat ja mal wohl jede Mannschaft.


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Anmeldungsdatum: 08.09.2007
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BeitragVerfasst am: 28.10.2007, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Fußball
Ein Haufen verpasster Chancen
27.10.2007

Eine Menge Hektik, viel Tempo und Chancen im Überfluss - das Spitzenspiel zwischen Schalke 04 und Werder Bremen konnte den hohen Erwartungen Stand halten. Mit dem 1:1 stand am Ende ein gerechtes Remis und wir haben nur einen Gewinner gesehen: Die Bayern.
Damit können beide Vereine nicht zufrieden sein. Bremen bleibt zwar Zweiter hinter den Bayern, der Rückstand kann aber auf acht Punkte anwachsen, die Schalker hinken als Fünfter sogar noch mehr hinterher. Die Tore erzielten Carlos Grossmüller (14.) mit seinem ersten Saisontreffer und Naldo (34.).

Pander und Kuranyi wieder dabei

Beide Trainer veränderten ihre Formationen im Gegensatz zu den Auftritten in der Champions League unter der Woche. Bei den Gastgebern kehrte Christian Pander nach seinen muskulären Problemen zurück, auch Kevin Kuanyi meldete sich wieder fit.

Etwas überraschend verzichtete Mirko Slomka aber erneut auf Ivan Rakitic, stattdessen setzte er mit Kuranyi, Gerald Asamoah und Peter Lövenkrands wieder auf drei Stürmer und Uru Carlos Grossmüller im offensiven Mittelfeld.


Bei den Bremern fielen kurzfristig Petri Pasanen und Nationalspieler Clemens Fritz aus, stattdessen rückten Dusko Tosic und als "Fremdgänger" Stürmer Martin Harnik auf die Posten der Außenverteidiger.

Rustikaler Beginn

Von der ersten Minute an wurde deutlich, um was es in diesem Spiel ging. Seit Jahren gibt es eine gewachsene Rivalität zwischen den beiden Clubs, bei den Schalkern spielen mit Mladen Kristajic und Fabian Ernst ehemalige Bremer Stützen, die mit vielen Nebengeräuschen die Clubs wechselten.

Schon in den ersten zehn Minuten musste Schiedsrichter Herbert Fandel zwei Mal den Gelben Karton zücken, sowohl Torsten Frings als auch Grossmüller griffen zu Fouls der äußerst rustikalen Art.

Die Knappen erwischten den wesentlich besseren Start und spielten sehr engagiert und schwungvoll in Richtung Bremer Tor. Kuranyi verstolperte die erste gute Chance (3.), Pander brachte eine Freistoß-Flanke in gewohnter Manier vor das Tor von Tim Wiese. Der Werder-Keeper hatte Glück, dass der Ball vom Pfosten zurück ins Feld klatschte.

Wiese beim Gegentor nicht schuldlos

Die Führung für Königsblau war dementsprechend verdient und Trainer Slomka machte mit der Personalie Grossmüller alles richtig: Frings hatte Kuranyi gerempelt und der Uruguayer zirkelte den fälligen Freistoß ins Tor (14.). Allerdings muss sich Wiese die Frage gefallen lassen, ob er nicht zu weit rechts postiert war, der Ball schlug jedenfalls eher mittig im Kasten ein.

Doch Schalke machte den Fehler nicht nachzusetzen. Nach 20 Minuten kam Werder immer besser in die Partie und kam selbst zu ersten guten Chancen. Boubacar Sanogo setzte den Ball völlig freistehend über den Kasten (25.), eine Minute zuvor hatte Schalke-Kapitän Marcelo Bordon Glück, Schiedsrichter Fandel wertete ein Foul gegen Sanogo nicht als Notbremse und zeigte Gelb - zumindest diskussionswürdig.

Neuer ohne Patzer

Doch Werder wurde immer besser und erzielte folgerichtig den Ausgleich: Dusko Tosic brachte einen Freistoß scharf vor das Tor von Manuel Neuer und drei Bremer konnten sich völlig allein gelassen, quasi aussuchen, wer das Leder versenkt. Abwehrmann Naldo setzte sich gegen seine Nebenleute durch und köpfte ein (34.).

Apropos Manuel Neuer. Der zuletzt viel gescholtene Nachwuchskeeper leistete sich zwar keinen groben Schnitzer, man merkte ihm die Unsicherheit in einigen Situation allerdings an. Beim Gegentor musste er seinen Kasten zwar nicht verlassen, wenn er stehen geblieben wäre, hätte er aber sicher größere Chancen zur Abwehr gehabt, als im rechten Eck, wo er sich frühzeitig hinbewegte.

Das Spiel blieb auch in der Folge hitzig, insgesamt sprach Fandel sieben Verwarnungen aus. Die letzte große Chance vor der Pause hatte Frings, doch der Ersatzkapitän setzte den Ball aus vollem Lauf über die Latte - mit dem gerechten 1:1 ging es in die Kabine.

Schlechte Chancenverwertung

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste, Schalke war sehr engagiert und drängte die Gäste in die eigene Hälfte. Doch große Torchancen blieben Mangelware und so konnten sich die Bremer wieder besser auf das Spiel der Königsblauen einstellen.

Lange Zeit passierte aus dem Spiel heraus nicht, doch innerhalb einer Minute ging es plötzlich auf beiden Seiten zur Sache: Erst hätte Almeida noch ein, zwei Schritte gehen können, seinen überhasteten Abschluss konnte Neuer abwehren (68.), auf der anderen Seite hätte Per Mertesacker beinahe ins eigenen Tor getroffen, nur Sekunden später verzog Jermaine Jones knapp.

Beide Mannschaften wollten nun unbedingt den Sieg. Schalke konnte sich bei Sanogo bedanken, dass der Stürmer freistehend vorbeischoss, Pander wiederum schlenzte mit dem Außenrist knapp vorbei. Doch das war nur der Auftakt für eine Schlussphase mit komplett offenem Visier. Es gab Großchancen hüben wie drüben, doch die Abschlussschwäche ging weiter und so blieb es beim gerechten 1:1.



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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Fußball
Schalke: Pflichtsieg - sonst droht weiter Zoff
02.11.2007

Das Spiel am Freitagabend bei Liga-Schlusslicht Energie Cottbus hat für den FC Schalke 04 und Trainer Mirko Slomka richtungsweisenden Charakter. Um Position zwei und drei und damit die Qualifikation für die Champions League im nächsten Jahr nicht völlig aus den Augen zu verlieren, muss für die Remis-Könige der Liga (bereits sechs Unentschieden) in der Lausitz dringend ein Auswärtssieg her.

Denn von seinen gesteckten Zielen ist der Vizemeister momentan meilenweit entfernt: Im Sommer hieß das Ziel der Knappen noch, man wolle bei der Vergabe der Meisterschaft ein Wörtchen mitreden - davon träumt bei neun Punkten Rückstand auf die Bayern nach einem Drittel der Saison längst keiner mehr. Sollte aber selbst Plan B, die erneute Qualifikation zur Champions League, weiter in Gefahr geraten, wird auch die Luft für Trainer Slomka immer dünner.

Slomka: "Ich erwarte von meiner Mannschaft ein Vollgasspiel"

Und Slomka gibt den Druck weiter an seine Mannschaft: "Ich erwarte von meiner Mannschaft ein Vollgasspiel. Wir müssen die Partie frühzeitig auf unsere Seite ziehen und möglichst schnell in Führung gehen", so der Trainer, denn Slomka weiß: "Es ist immer gefährlich in Cottbus." Die Lausitzer werden sich wie gewohnt weit zurück ziehen, die Schalker kommen lassen, die Räume eng machen und bei Gelegenheit versuchen, einen ihrer gefährlichen Konter zu setzen.

Das bedeutet für Schalke: Sie müssen das Spiel machen. Und genau da liegt momentan das Problem. Seit Wochen ist nicht klar, wie genau Stürmer-Star Kevin Kuranyi eigentlich spielen soll (SPORT BILD online berichtete). Mal musste sich der deutsche Nationalstürmer die Bälle aus dem Mittelfeld holen, fehlte dafür aber vorne. Mal blieb er vorne, bekam dafür aber kaum Bälle. Nach starkem Saisonbeginn merkt man Kuranyi mittlerweile deutlich an, dass er gefrustet ist.

Stress zwischen Kuranyi und Grossmüller - alles vergessen

Das sah man auch beim 2:0 im Pokal unter der Woche gegen Hannover, als Kuranyi in einigen Szenen schwer genervt war, weil er von seinen Mittelfeldspielern nicht richtig eingesetzt wurde. Dabei hatte Slomka mit Rakitic und Grossmüller gleich zwei nominelle Spielmacher aufgestellt, um seinen Stürmer mit Bällen füttern zu lassen.

Aber gerade Grossmüller brachte Kuranyi in zwei Szenen mit seiner Eigensinnigkeit zur Weißglut. Als der Uruguayer nach schönem Solo zum sicheren Torerfolg nur noch auf Kuranyi hätte abspielen müssen stattdessen aber selbst vergab, platzte Kuranyi der Kragen. "Auf dem Platz war ich stinksauer. Es wäre ja die Entscheidung gewesen", sagte Kuranyi später im Gespräch mit SPORT BILD. "Aber wir haben nach dem Spiel drüber gesprochen und er hat seinen Fehler auch eingesehen. Die Sache ist für mich gegessen."

Slomka attestiert Abschlussschwäche

Das Experiment Grossmüller/Rakitic aber funktionierte überhaupt nicht so, wie Slomka es sich erhofft hatte. Die beiden nahmen sich gegenseitig die Räume, harmonierten nicht, sorgten für wenig Torgefahr. In der 55. Minute hatte Slomka genug gesehen und brachte Løvenkrands für Rakitic. Auch in Cottbus wird Løvenkrands wohl in der Startelf stehen, um bei den Schalkern für mehr Gefahr über außen zu sorgen. Im Zentrum schenkt Slomka weiter dem 24-jährigen Carlos Grossmüller das Vertrauen.

Der Schalke-Trainer sieht das Problem der Schalker sowieso weniger in der Spielgestaltung als in der Kaltschnäuzigkeit vorm Tor: "Wir müssen weiter alles daran setzen, unsere zahlreichen Torchancen, die wir bislang in fast jedem Spiel hatten, besser ausnutzen." Besonders letzten Samstag im Spitzenspiel gegen Werder Bremen war die Abschlussschwäche der Schalker zu Tage getreten. Im Schnitt schossen sie in dieser Saisobn ein Tor weniger pro Spieltag als Tabellenführer Bayern München.

Neuer stabilisiert sich wieder

Gut nur, dass Manuel Neuer in den letzten zwei Partien wieder zu seiner Form gefunden hat. Denn ein unsicherer Torwart ist momentan das letzte, was Schalke gebrauchen kann. Aber Neuer hat die Kritik an ihm gut weggesteckt, ist nach wie vor enorm selbstbewusst: "Die Sicherheit war doch nie weg. Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe, und die werde ich abstellen", meinte das 21-jährige Eigengewächs der Schalker, dass in der letzten Saison den Sprung zu den Profis schaffte. "Man hat mich darauf vorbereitet, dass das zweite Jahr schwieriger werden kann. Ich weiß das, mache mich aber deshalb nicht verrückt. Ich weiß, dass ich ein guter Torwart bin und Schalke mich braucht."

Auch sein Trainer zeigte sich von seinem Torhüter beeindruckt: "Nach dem Spiel in London sind wir durch den Hyde-Park gelaufen und haben über alles gesprochen. Ich habe bei ihm keine Unsicherheit oder Nervosität festgestellt. Manuel ist ein Klasse-Keeper, der uns schon viele Punkte gerettet hat", erklärte Mirko Slomka.

Selbst Neuers ehemaliger Kontrahent Frank Rost stimmte in die Lobeshymnen mit ein. Rost war im Januar zum Hamburger SV abgewandert, nachdem ihn Neuer im Schalker Tor verdrängt hatte: "Er ist ein guter Junge und hat seine Chance genutzt."



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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

hoffentlich verliert Schalke auch wenn ich das eher nicht glaube



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