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FC Billy Talent 07 Doppelpass Chef

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 265
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Verfasst am: 12.10.2007, 15:38 Titel: Re: Deutsches Nationalteam |
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Ich hoffe mal nicht, dass er Troche spielen lässt!! Versteh nicht warum er für den Simon Rolfes draußen lässt!  _________________  
1. Mannschaft: 2. Platz 2. Mannschaft: 2. Platz
Erfolge: 1x Team des Monats (September) |
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 12.10.2007, 19:44 Titel: |
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Fußball
Deutschland droht schwere Gruppe - Kritik von Bierhoff
12.10.2007
DFB-Teammanager Oliver Bierhoff hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) für ihr Setzverfahren bei der Auslosung für die Europameisterschaft 2008 kritisiert. Der deutschen Mannschaft droht nach derzeitigem Stand der EM-Qualifikation eine extrem starke Vorrundengruppe, weil die Mannschaft mit dem höchsten Koeffizienten in Topf eins mit den automatisch qualifizierten Gastgeber-Nationen Österreich und Schweiz sowie Griechenland käme, falls sich der Titelverteidiger qualifizieren sollte.
"Das ist wirklich ein Planungsfehler", erklärte Bierhoff am Freitag in Dublin. "Man hätte Österreich und die Schweiz auch in Topf zwei oder drei setzen können", sagte Bierhoff mit Blick auf die geringere sportliche Qualität der EM-Gastgeber-Teams im Vergleich zu großen Nationen wie Italien oder England: "Wir würden als Gruppenkopf gesetzt. In Topf 3 gibt es aber auch noch starke Mannschaften wie momentan Frankreich. Gut möglich wäre damit eine Gruppe mit Deutschland, Italien und Frankreich oder Deutschland, England und Frankreich."
Man werde aber nicht aus taktischen Gründen versuchen, mit schlechteren Ergebnissen in den letzten Qualifikationsspielen eine Einteilung in Topf eins zu vermeiden, versicherte Bierhoff: "Wenn wir Europameister werden wollen, müssen wir ohnehin jeden Gegner schlagen."
Bei der EM-Auslosung am 2. Dezember in Luzern werden die Gastgeber Schweiz und Österreich als Gruppenköpfe A1 beziehungsweise B1 gesetzt. Die 14 anderen Teams werden in vier Töpfe aufgeteilt. In Topf 1 kommt der amtierende Europameister Griechenland, wenn er sich qualifiziert. Dazu gesellt sich die Mannschaft mit dem höchsten Qualifikations-Koeffizienten, derzeit Deutschland.
Die übrigen Teams kommen entsprechend ihrer Koeffizienten aus den beiden Qualifikationen für die Weltmeisterschaft 2006 und die EM 2008 in die Töpfe zwei bis vier. Die Auslosung beginnt mit Topf 1, um in jeder Gruppe die erste Position zu bestimmen.
Die Kugel, die zuerst aus Topf 1 gezogen wird, wird als Kopf der Gruppe C gesetzt. Anschließend wird die zweite Kugel aus Topf 1 als Kopf der Gruppe D gezogen. Danach werden die Gegner ermittelt, beginnend mit dem Topf 4 der vermeintlich schwächsten Mannschaften über Topf 3 bis hin zu Topf 2._________________  |
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WinnerTimo Spielmacher

Anmeldungsdatum: 07.09.2007 Beiträge: 211 Wohnort: Bretten (Baden)
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 13.10.2007, 22:38 Titel: |
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Fußball
Remis bringt EM-Qualifikation
13.10.2007
Die gute Nachricht: Die deutsche Nationalmannschaft ist für die Euro 2008 qualifiziert. Die schlechte: Mit einem müden 0:0 in Irland buchte die Elf von Bundestrainer Jogi Löw das Ticket für das Turnier in der Schweiz und Österreich
Für Überraschungen sorgte Bundestrainer Jogi Löw bereits vor Anpfiff mit seiner Auftstellung: Statt des erwarteten Lukas Podolski durfte Mario Gomez neben Kevin Kuranyi ran - dazu feierten Torsten Frings und Clemens Fritz ihre Rückkehr ins Adler-Trikot. Als vierter Mann im Mittelfeld agierte Piotr Trochowski.
Zunächst zeigten sich die offensiven Teile beider Mannschaften selten in der Hälfte des Gegners - der erste, leider für Deutschland traurige, Höhepunkt spielte sich in der zwölften Minute ab, als Bastian Schweinsteiger mit Kevin Kilbane zusammenprallte. Während Kilbane weiterspielen konnte, musste der Bayern-Mittelfeldspieler mit einer Platzwunde in der Kabine bleiben - für ihn kam in der 18. Minute Simon Rolfes.
Bereits eine Minute zuvor konnten Statistiker zumindest die erste Torchance der DFB-Elf verzeichnen. Mario Gomez konnte allerdings eine Linksflanke von Marcell Jansens nicht verwerten. Und auch in der 27. Minute war der Stuttgarter Adressat einer gut durchdachten Hereingabe von Trochowski, doch Stephen Kelly vereitelte auch diese Möglichkeit.
Iren munter mit dabei
Auch auf der anderen Seite des Platzes zeigten die Iren, dass sie mithalten können. Zunächst stand Christoph Metzelder im Mittelpunkt - der Innenverteidiger zeigte mit einer mustergültigen Grätsche, wie man Chancen des Gegners zunichte macht - danach musste Lehmann gleich zweimal, gegen Robby Keane und Joey O´Brien, ran.
Danach durfte wieder einmal das Löw-Team ran: Steve Finnan kratzte einen Metzelder-Kopfball in der 37. Minute von der Linie, ein weitere Versuch von Trochowski brachte keine Gefahr und auch ein Frings-Schuss landete nur in den Händen von Irlands-Schlussmann Shay Given. Ohne Tore sollte es zu den Halbzeitansprachen gehen.
Irland drückt - Poldi kommt
Fingerspitzengefühl musste Torwart Lehmann gleich kurz nach Wiederanpfiff gegen stärker aufkommende Iren beweisen - erst lenkte die deutsche Nummer eins einen Fernschuss von Lee Carsley knapp über die Latte, dann musste er einen Ball des alleine vor ihm auftauchenden Keane aus der Luft pflücken und schließlich beendete er einen Ausflug über die Strafraumgrenze hinaus mit einer Grätsche ins Seiten-Aus. Das Ende dieser Aktion war die Gelbe Karte für das Aufnehmen des Balles hinter der Auslinie - damit darf sich Timo Hildebrand auf seinen Einsatz gegen Tschechien freuen.
Auch in der Folgezeit konnten eher die Grünen, denn die Weißen weitere Chancen verzeichnen - die Reaktion des Bundestrainers in der 64. Minute kam daher wenig überraschend: Lukas Podolski ersetzte den glücklosen Gomez.
Deutschland tut sich schwer
Aber auch der Bayern-Stürmer brachte zunächst wenig zählbares zustande. Ein Distanzschuss in der 72. Minute wurde ins Toraus abgefälscht, zwei Minuten später verpasste er das Gehäuse um gute zwei Meter. Kurze Zeit später durfte Lehmann sich erneut beweisen, Shane Longs Versuch aus 16 Metern bereitete dem Arsenalkeeper keine Schwierigkeiten.
Und auch zum Schluss der Partie bewahrte Lehmann die Nerven: Ab der 86. Minute stand der deutsche Strafraum im Mittelpunkt des Interesses - immer wieder retteten Lehmann und seine Vorderleute den Punkt und buchten somit das Ticket für die Alpenländer im nächsten Jahr.
Am Ende lautete es für die Nationalelf: Qualifikation geschafft - jetzt wird bereits für die Euro getestet. "Die Mannschaft hat sich drei Spiele vor Schluss qualifiziert, das ist ein besonderes Lob wert. Wir hatten nicht die Qualität im Spiel nach vorne. Aber kämpferisch war die Mannschaft hervorragend und ist bis an die Grenzen gegangen", zeigte sich Bundestrainer Löw erleichtert.
"Wir können stolz sein, dass wir uns so früh wie keine andere Mannschaft qualifiziert haben", ergänzte Kapitän Torsten Frings. Für Abwehrchef Per Mertesacker stand der Zusammenhalt im Mittelpunkt: "Wir haben wieder einmal bewiesen, wie eng wir zusammenrücken, wenn ein paar Leute ausfallen."_________________  |
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 14.10.2007, 21:19 Titel: |
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Fußball
Podolski gegen Tschechien Stammspieler
14.10.2007
Zwei Münchner im Blickpunkt: Für Bastian Schweinsteiger verlief sein 46. Länderspiel kurz und schmerzhaft - Lukas Podolski musste in Dublin lange auf der Ersatzbank schmoren. Nach seiner Einwechslung für Mario Gomez zeigte der 22-Jährige beim 0:0 gegen Irland jedoch eine positive Reaktion und wurde prompt vom Bundestrainer mit einer Startelf-Garantie beim Heimspiel an diesem Mittwoch in München gegen Tschechien belohnt.
"Lukas war unglaublich schnell im Spiel. Er hat viele gute Aktionen gehabt, war agil und beweglich, hat dynamischer gewirkt nach seiner langen Verletzungspause. Er hatte zwei, drei Torabschlüsse, war gefährlich", lobte Löw seinen Joker, der wie beim 1:0 im Hinspiel unbedingt den Siegtreffer erzielen wollte.
Podolski versuchte es zwei Mal mit seinem linken Fuß, seine Distanzschüsse blieben aber ohne Erfolg. "Lukas hat frischen Wind reingebracht, er war richtig heiß", kommentierte Abwehrspieler Per Mertesacker den forschen Auftritt.
Löw hatte dem Stuttgarter Gomez den Vorzug als Partner von Kevin Kuranyi gegeben, was aber kein Indiz für eine neue Rangordnung in der deutschen Stürmer-Hierarchie sei, wie der Bundestrainer betonte: "Nein keineswegs. Für Mario Gomez zu Beginn sprach: Er ist physisch groß, kopfballstark gegen diese robusten Iren."
Ein Tor gelang auch Gomez nicht, bei seiner besten Chance spitzelte er den Ball über das irische Gehäuse (17.). Löw dachte in Irland auch schon an das nächste EM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien in der Münchner Allianz Arena und damit eine Art Arbeitsteilung zwischen Podolski und Gomez: "Lukas soll in München anfangen, ob mit Gomez oder Kuranyi, wird man sehen."
Am Mittwoch soll auch Podolskis Bayern-Kollege Schweinsteiger wieder einsatzfähig sein. Bei einem Kopfballduell knallte der 23-Jährige in der 12. Spielminute mit dem Iren Kevin Kilbane zusammen. Blutüberströmt musste Schweinsteiger vom Platz geführt werden, die drei Zentimeter lange, klaffende Platzwunde wurde sofort genäht. Am Mittwoch soll Schweinsteiger aber wieder spielen können._________________  |
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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SG Niederkirchen Edeljoker

Anmeldungsdatum: 07.10.2007 Beiträge: 95
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Verfasst am: 15.10.2007, 13:52 Titel: Re: Deutschland |
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Vorschau Deutschalnd-Tschechien
Spielinfos:
Anstoß: 17.10.2007 20:45
Stadion: Allianz-Arena
Aufstellung
Deutschland
Hildebrand - A. Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Jansen - Odonkor, Frings, Rolfes, Schweinsteiger - Kuranyi, Podolski
Trainer: Löw
Tschechien
Cech - Ujfalusi, Kovac, Rozehnal, Zapotocny - Galasek - Sionko, Rosicky, Plasil - Kulic, Koller
Trainer: Brückner
Reservebank
Deutschland
Enke
M. Friedrich
C. Fritz
Castro
Trochowski
Kießling
Gomez
Helmes
Tschechien
Blazek
Pospech
Simunek
Kladrubsky
Fenin
Matejovsky
Pudil
Jarolim
S. Vlcek
Es fehlen
Deutschland
Lehmann (gesperrt)
B. Schneider (Außenband-Schädigung im Knie)
Ballack (Rekonvaleszent)
Borowski (Rückenprobleme)
Klose (Verletzung des Wadenbeinköpfchens)
Lahm (Knieverletzung)
Pander (Oberschenkelprellung/Erkältung)
Hilbert (Kapselverletzung am Sprunggelenk)
Hitzlsperger (Zehverletzung)
Tschechien
Grygera (verletzt)
Baros (gesperrt)
Jankulovski (gesperrt)
Jiranek (verletzt)
Polak (gesperrt)[/i][/b]
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SG Niederkirchen Edeljoker

Anmeldungsdatum: 07.10.2007 Beiträge: 95
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Verfasst am: 15.10.2007, 13:54 Titel: |
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Einzelkritik
Irland - Deutschland 0:0
Jens Lehmann - Note 1,5
Fehlerfrei bis auf eine ganz leichte Unsicherheit bei Kilbanes Flanke (4.). Stark im Eins-gegen-eins gegen Keane (30.), der ein weiteres Mal allein am deutschen Keeper scheiterte (50.). Tauchte gegen den freigespielten Long blitzschnell ab (76.), verhinderte so erneut das 1:0. Souveräne Strafraumbeherrschung. Auch fußballerisch top. Klärte weit außerhalb des Strafraums gegen Keogh (51.). Wermutstropfen: Musste danach wegen Spielverzögerung seine zweite Gelbe Karte in Kauf nehmen, um rechtzeitig ins Tor zurückzukehren.
Arne Friedrich - Note 3,5
Defensiv so stark gefordert, dass er so gut wie keine Akzente nach vorn setzen konnte. Zunächst meist zweiter Sieger in den Kopfballduellen gegen Kilbane, steigerte sich aber mit zunehmender Dauer. Aufmerksames Stellungsspiel.
Per Mertesacker - Note 2,5
Sehr stellungssicher, zweikampf- und kopfballstark, mit dem gewohnt guten Auge für den Mitspieler. Aber: Ein Abstimmungsproblem mit Metzelder begünstigte Keanes erste Großchance (31.), bei Longs Flachschuss (76.) einmal nicht eng genug am Gegenspieler.
Christoph Metzelder - Note 2
Höchst aufmerksam und zweikampfstark, unterstützte speziell gegen Ende den entkräfteten Jansen vorbildlich. Offensiv gefährlich: Nach Kopfball rettete Finnan auf der Linie (37.). Sah jedoch einmal alt aus, als Keane auf Long weiterleitete (76.). Zudem nicht ganz auf der Höhe bei Keanes Top-Chancen (31.: Abstimmung mit Mertesacker; 50.: Abseits aufgehoben.).
Marcell Jansen - Note 3
Defensiv stabil, mit gut dosierten Vorstößen. Flankte allerdings zu selten so präzise wie zur besten Gelegenheit von Gomez (17.). Nach einer guten Stunde sichtlich platt.
Clemens Fritz - Note 4
Setzte mit seiner Schnelligkeit Akzente, Konstruktives kam dabei aber zu selten heraus. Kläglich sein Linksschuss aus rund 16 Metern (68.). Dynamische Einzelaktionen brachten aber gerade gegen Ende wichtige Entlastung, da er als einer der wenigen physisch noch zuzusetzen hatte.
Bastian Schweinsteiger - Ohne Note
Musste nach verlorenem Kopfballduell gegen Kilbane mit böser Platzwunde früh raus (12.).
Torsten Frings - Note 4
Unermüdlich im Einsatz, aber noch nicht so präsent wie gewohnt. Des Öfteren zu spät im Zweikampf, viele unnötige Grätschen, holte sich fürs taktische Foul an Keogh Gelb ab (55.). Auch im Aufbau oft zu unpräzise.
Piotr Trochowski - Note 4
Hielt meist den Ball zu lange, sah damit schlecht aus gegen die aggressiven Keogh und Finnan. Immer dann stark, wenn er direkt spielen konnte wie auf Gomez (38.) oder Kuranyi (65.). Ordentliche Standards und hohes Laufpensum.
Kevin Kuranyi - Note 4
Keine gefährliche Torszene, selbst in der Luft ohne Durchschlagskraft, in aussichtsreicher Strafraum-Situation noch von Dunne gestoppt (65.). Arbeitete aber viel. Wertvoll, indem er viele Bälle im Mittelfeld gewann bzw. behauptete.
Mario Gomez - Note 5
Pech, als er am Fünfmeter-Raum in Jansens Flanke rutschte, den Ball übers Tor setzte (17.). Insgesamt fehlten Sprungkraft und Dynamik, bei allem Einsatz letztlich abgemeldet.
Simon Rolfes - Note 3
In der 18. für Schweinsteiger gekommen. Ballsicher, umsichtig, behauptete sich auch in den Zweikämpfen bemerkenswert.
Lukas Podolski - Ohne Note
Kam in der 64. für Gomez, voller Tatendrang. Läuferisch aktiv, mit guten Ablagen auf Trochowski und Fritz (65., 70.) sowie zwei Torschüssen (72., 75.). Trotz vollen Engagements mit Defensivschwächen.
Gonzalo Castro - Ohne Note
Kam in der 90. für Trochowski, rettete das Unentschieden mit über die Zeit.
Irland:
Given (3) - Finnan (3), J.OBrien (2,5), Dunne (2,5), Kelly (3,5) - Carsley (2,5) - Keogh (3/80. McGeady /-), Reid (4), Kilbane (3,5/ 90./+2 Murphy/-) - K.Doyle (4,5/70. Long/-), Keane (5)
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SG Niederkirchen Edeljoker

Anmeldungsdatum: 07.10.2007 Beiträge: 95
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Verfasst am: 15.10.2007, 13:56 Titel: |
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Kuranyi "extrem wichtig"
Kevin Kuranyi, bei der WM noch ausgebootet, inzwischen wieder den Stellenwert eines nahezu Unersetzlichen. Seit seinem Comeback zu Jahresbeginn stand der Schalker in acht der neun Länderspiele 2007 in der Startelf (beim 3:1 über Rumänien wurde er geschont). Gegen Tschechien wird er wohl neben Lukas Podolski im Sturm auflaufen, dem Löw eine Einsatzgarantie gegeben hat.
Womöglich wollte Podolski so ja seinen Ehrgeiz demonstrieren, nachdem Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge jüngst mäkelte, er hätte einst "den Trainer am liebsten auf den Mond geschossen", wenn er nicht von Anfang an spielte. Dabei besaß Podolski Grund zur Gelassenheit. Eine Degradierung, versicherte Bundestrainer Joachim Löw, sei die Joker-Rolle nicht gewesen: "An der Hierarchie der Stürmer hat sich nichts geändert." Also: Generell bleibt Podolski (1,82 Meter, 83 Kilo) vor Mario Gomez (1,89 Meter, 86 Kilo), der wegen Statur und Spielweise den Vorzug gegen die robusten Iren erhielt. Zudem hatte Löw Lob für Podolskis Einsatz übrig: "Er wirkte dynamischer und agiler als zuletzt, das war sehr positiv." Und im Hinblick aufs Tschechien-Spiel ließ der Coach gar die Einsatzgarantie für den Münchner Lokalmatadoren folgen: "Lukas läuft auf, ob neben Kuranyi oder Gomez wird man sehen."
Fast alles spricht dabei für Kevin Kuranyi (25). Gomez hat laut Löw ebenso wie Podolski "zur Zeit noch nicht ganz den Rhythmus für 90 Minuten". Derweil genießt Kuranyi, bei der WM noch ausgebootet, inzwischen wieder den Stellenwert eines nahezu Unersetzlichen. Seit seinem Comeback zu Jahresbeginn stand der Schalker in acht der neun Länderspiele 2007 in der Startelf (beim 3:1 über Rumänien wurde er geschont). Mit fünf Treffern kann Kuranyi dabei auf eine starke Quote verweisen, entfaltet einen gewissen Wert aber selbst dann, wenn er, wie in Dublin, vorm gegnerischen Tor völlig wirkungslos bleibt. Jens Lehmann: "Was Kevin für die Mannschaft arbeitet, ist unheimlich. Er ist wieder ein extrem wichtiger Spieler für uns geworden."[/i][/b]
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 15.10.2007, 13:58 Titel: |
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www.transfermarkt.de vom 15.10.2007:
"Löw versichert: Keine Vertragsverlängerung vor Tschechien-Spiel
Bundestrainer Joachim Löw hat ausgeschlossen, seinen Vertrag nach der erfolgreichen EM-Qualifikation noch vor dem Spiel gegen Tschechien zu verlängern. «In den nächsten Tagen denke ich keine Sekunde daran, den Vertrag zu verlängern oder Gespräche zu führen», sagte der 47-Jährige am Montag in München. Auch nach dem EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch in der Münchner Arena werde es nicht sofort «konkrete Gespräche» mit dem DFB geben. Eine vorzeitige Vertragsverlängerung um zwei Jahre bis zur WM 2010 gilt allerdings als grundsätzlich abgemacht zwischen Verband und Löw. Gegen die Tschechen soll der Gruppensieg perfekt gemacht werden."
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 17.10.2007, 13:54 Titel: |
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www.kicker.de vom 17.10.2007:
""Dem DFB nichts aufdrücken"
Vor dem Spiel der deutschen Mannschaft heute Abend in München gegen Tschechien (Anstoß: 20.45 Uhr) hat Bundestrainer Joachim Löw noch einmal seine Bereitschaft signalisiert, seinen Vertrag bis 2010 zu verlängern. Einige Punkte gebe es aber noch zu besprechen, so zum Beispiel die Nachwuchsarbeit, Trainerausbildung und "das Team um das Team herum". Gegen Tschechien werden Timo Hildebrand und Lukas Podolski in der Startformation stehen.
In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" betonte Löw jedoch, dass die offenen Fragen nicht strittig seien und es ihm auch nicht darum gehe, dem DFB "irgendwelche Forderungen aufzudrücken": "Es sollte halt endgültig geklärt werden." So strebt Löw an, bei den Inhalten der Trainerausbildung "einen gewissen Einfluss" zu haben. Außerdem gebe es noch "ein paar Personalentscheidungen, die abzustimmen sind".
Sowohl DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger als auch DFB-Manager Oliver Bierhoff hatten zuletzt bekräftigt, mit dem aktuellen Trainergespann auch nach der EURO 2008 weitermachen zu wollen. Die nächsten Gespräche soll es laut Löw frühestens in der kommenden Woche geben.
Löw gab auch einen Einblick in die Arbeitsweise des Trainergespanns Löw/Flick/Köpke/Siegenthaler. So werde sich das Quartett künftig "ab und zu mal zwei oder drei Tage zusammensetzen". In einer Art Klausur wollen die Trainer dann "knallhart analysieren: Haben wir die Ziele, die wir uns für die Länderspiele vorgegeben haben, erreicht?" In dieser Runde werden beispielsweise die Spielszenen ausgewählt, die den Nationalspielern auf DVD noch einmal vor Augen geführt werden, "mit gelungenen und weniger gelungenen Beispielen, von diesem und von anderen Spielern, damit der Spieler auch Vergleichsmaterial hat."
Von Beginn an dabei sein werden wie vorgesehen Timo Hildebrand im Tor und Lukas Podolski im Sturm. Auch wenn sich Hildebrand beim FC Valencia gegen Canizares durchgesetzt zu haben scheint und Jens Lehmann beim FC Arsenal weiter die Ersatzbank droht, will der 28-Jährige vorerst keine Ansprüche im DFB-Team anmelden. Gegenüber der "Stuttgarter Zeitung" sagte er: "Die Hierarchie ist klar vorgegeben, die Rollen in der Nationalmannschaft sind verteilt. Ich will gute Leistung bringen und dem Bundestrainer zeigen, dass ich zu Recht dabei bin." Seinen Wechsel nach Spanien habe der Keeper zu keinem Zeitpunkt bereut, auch wenn er anfangs dort die Bank drücken musste: "Manchmal ist der schwerere Weg der bessere. Ich habe die Herausforderung gebraucht. In Spanien sind die Topspieler, da kann ich mich weiter verbessern".
Bayern-Stürmer Podolski musste in Irland zunächst auf der Bank Platz nehmen, weil Löw dem Stuttgarter Mario Gomez wegen dessen größerer Spielpraxis den Vorzug gab. Jedoch nutzte der Ex-Kölner seine Chance und überzeugte nach seiner Einwechselung in der 64. Minute durch gute Vorlagen und zwei Torschüsse. Auf seine nächste Bewährungschance vor heimischem Publikum freut sich der 22-Jährige: "Ich denke, die Mannschaft und ich können etwas beweisen. Wenn das mit einem Tor klappt, wäre es natürlich schön." Über seine Situation beim FC Bayern macht sich Podolski keine großen Illusionen: "Wir haben nun mal zwei Superstürmer, da gibt es für den Trainer vorne nichts zu wechseln.""
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 18.10.2007, 09:00 Titel: |
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www.kicker.de vom 17.10.2007:
"Heimdebakel für die DFB-Elf
Nach einer enttäuschenden Vorstellung verlor Deutschland gegen das hochmotivierte Tschechien in München nach 24 ungeschlagenen Partien in der EM-Qualifikation verdient mit 0:3. Die Gäste legten einen Frühstart hin, bestachen durch kluge Raumaufteilung sowie solide Defensive und legten Mitte des ersten Durchgangs nach. Auch nach Wiederanpfiff änderte sich nichts, die Brückner-Elf entschied die Partie nach einer guten Stunde vorzeitig.
Mit einem 0:0 in Irland gelang der Nationalelf vorzeitig die Qualifikation für die Europameisterschaft. Bundestrainer Joachim Löw tauschte dreimal Personal aus: Im Tor stand Hildebrand für den gelbgesperrten Lehmann, im Mittelfeld begann Odonkor für Fritz und ganz vorne verdrängte Podolski Gomez auf die Bank. Bei den Tschechen musste Coach Karel Brückner mit Rosicky (Oberschenkelverletzung) seinen Kapitän und Schlüsselspieler ersetzen. Mit Nürnbergs Galasek stand ein aktueller und mit Ujfalusi (Hamburg) und Koller (Dortmund) zwei Ex-Bundesligaprofis in der Startformation der Gäste.
Mit einem Paukenschlag begann die Partie in der bayerischen Landeshauptstadt: Plasil brachte den Ball aus dem linken Halbfeld nach innen. Die deutsche Abwehr spielte auf Abseits, Koller nahm das Leder mit dem Rücken zum Tor vollkommen frei vor Hildebrand an und legte auf Sionko zurück, der fast vom Elfmeterpunkt keine Mühe hatte, flach ins rechte Eck einzuschieben (2.).
Gegen eine taktisch disziplinierte Gäste-Elf versuchte die Nationalmannschaft danach sofort, Druck aufzubauen. Doch Tschechien bestach durch äußerst kluge Raumaufteilung und störte zudem mit frühem Angreifen das deutsche Aufbauspiel empfindlich - und verhinderte dadurch, dass der Gegner seinen Rhythmus fand und zunächst nichts, aber auch gar nichts Konstruktives zu Stande brachte.
Bis Mitte der ersten Halbzeit tat sich so nicht viel, ehe eine schöne Einzelaktion der tschechischen Nummer sieben zum zweiten Gegentor führte: Koller gewann vor dem Strafraum das Luftduell gegen Mertesacker. Matejovsky schnappte sich den Ball, behauptete sich zunächst gegen Frings, düpierte auch Metzelder und schoss aus halbrechter Position aus elf Metern an Hildebrand vorbei ins lange Eck ein (23.).
Erst danach wachten die Löw-Schützlinge zumindest ansatzweise auf, ohne spielerische Glanzlichter zu setzen: Schweinsteiger traf aus der Distanz nur den Außenpfosten (26.), Frings schoss vorbei (34.), und Kuranyi hatte sein Visier bei zwei Kopfbällen nicht genau genug eingestellt (36., 43.).
Mit Fritz und Rolfes für Metzelder und Trochowski startete Deutschland Durchgang zwei. Und begann wesentlich aggressiver als in den ersten 45 Minuten. Schweinsteiger zielte knapp daneben (51.), bei einem Freistoß des Münchners aus günstiger Position war Cech auf der Hut (57.). Beim Gegenzug Glück für das DFB-Team, dass Matejovskys Schuss nur am Außenpfosten landete.
Doch diese Aktion der Gäste beendete gleichzeitig das Strohfeuer der Löw-Elf, die in der Folge gegen die ballfertigen Tschechen um den starken Mittelfeldmann Plasil auf verlorenem Posten stand. Nicht zufällig war der Offensivspieler Schütze des dritten Treffers, als er bei einem Konter eine Pudil-Vorlage am Strafraum annahm, Friedrich austanzte und aus 13 Metern flach ins linke Eck vollendete (64.).
Damit war dieses Spiel gelaufen. An diesem Abend sollte der Nationalmannschaft nichts mehr gelingen. Da sich auch die Tschechen kein Bein mehr ausrissen, plätscherte die Partie chancen- und höhepunktarm gemächlich ihrem Ende entgegen.
Mit der zweiten Niederlage in der Ära Joachim Löw musste die Nationalmannschaft die Tabellenführung in der Gruppe D an Tschechien abgeben, das sich gleichzeitig über die Qualifikation für das EM-Turnier freuen darf."
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 24.10.2007, 15:01 Titel: |
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Fußball
Länderspiele zukünftig an Dienstagen
24.10.2007
Lange Zeit waren DFB-Teammanager Oliver Bierhoff und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zerstritten. SPORT BILD brachte sie an einen Tisch. Am Rande dieser Versöhnung offenbarten sie neue Pläne: Die Nationalelf soll zukünftig statt mittwochs an Dienstagen ihre Länderspiele austragen.
Auslöser ihrer Auseinandersetzung waren Äußerungen Bierhoffs über Spieler des FC Bayern, zum Beispiel über Luca Toni, der nach Bierhoffs Ansicht kein Weltklasse-Stürmer sei. Rummenigge hatte Bierhoff damals gekontert, ihn abfällig als "Ich-AG aus Starnberg" bezeichnet. In der Exekutive Lounge des Hilton-Hotels in München trafen sich die Kontrahenten auf Initiative von SPORT BILD.
Alle strittigen Themen kamen auf den Tisch: Die Klasse von Luca Toni, die wahre Leistungsstärke der deutschen Nationalmannschaft, die Chancen deutscher Klubs im europäischen Wettbewerb, der Druck auf Talente wie Podolski und Schweinsteiger und, und, und ...
Dabei kamen überraschende Neuigkeiten ans Licht. Uefa-Boss Michel Platini möchte die Länderspiele am Mittwoch abschaffen, stattdessen dienstags spielen lassen. Dieser Plan stößt bei Rummenigge und Bierhoff auf Zustimmung. "Das käme den Interessen der Klubs sehr entgegen. Gerade die südamerikanischen Spieler wären dann bereits am Donnerstag zurück und hätten dadurch einen vollen Tag zur Regeneration", sagte Rummenigge.
Bierhoff schlägt in die gleiche Kerbe, wenn auch aus anderem Interesse. "Tatsächlich ist es so, dass wir teilweise Schwierigkeiten haben, die Spannung von Samstag bis Mittwoch im Team hochzuhalten", so Bierhoff. Die Lösung wären Doppelspieltage am Samstag und Dienstag. Die Entscheidung, die Spieltage zu verlegen, kann aber nur der Weltfußballverband Fifa treffen. Rummenigge: "Da muss sich die Fifa Gedanken machen. Wir können da nichts machen."_________________  |
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 26.10.2007, 12:15 Titel: |
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www.kicker.de vom 25.10.2007:
"Löw verlängert vorzeitig bis 2010
Joachim Löw hat seinen Vertrag als Bundestrainer vorzeitig um zwei Jahre verlängert und soll die deutsche Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika führen. Das bestätigte DFB-Präsident Theo Zwanziger am Donnerstag beim Festakt zur Eröffnung des DFB-Bundestages in Mainz.
"Ich freue mich enorm darüber, dass ich mit meinem Team den eingeschlagenen Weg auch in den kommenden Jahren fortsetzen kann. Unser Hauptziel wird es sein, die Entwicklung der Mannschaften des DFB und damit auch die des Fußballs in Deutschland weiter voranzutreiben", sagte Löw.
Auch die Verträge mit Co-Trainer Hans-Dieter Flick, Torwarttrainer Andreas Köpke und Chefscout Urs Siegenthaler wurden wie von Löw gefordert bis 2010 verlängert. Frauen-Nationaltrainerin Silvia Neid unterzeichnete einen neuen Kontrakt bis nach der Europameisterschaft 2013. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir die Verträge mit Silvia Neid und Joachim Löw verlängern konnten. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit zwei kompetenten und erfolgreichen Trainern und ihrem Team. Die Vertragsverlängerung mit Joachim Löw ist ein deutliches Signal dafür, dass wir zuversichtlich mit seiner Philosophie in die Euro 2008 und die WM 2010 gehen", sagte Zwanziger.
Der ehemalige Co-Trainer Löw hatte die Position des Chefcoaches nach der WM 2006 von Jürgen Klinsmann übernommen. Unter dem 47- Jährigen schaffte das DFB-Team im Rekordtempo die Qualifikation für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz.
In 16 Partien erreichte die Nationalmannschaft unter Löw zwölf Siege bei zwei Unentschieden und zwei Niederlagen und 44:11 Toren. Löw hatte sich nach der geschafften EM-Qualifikation zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bereiterklärt, diese aber an Bedingungen geknüpft. Diese wurden vom DFB offenbar umgehend erfüllt."
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 26.10.2007, 12:20 Titel: |
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www.transfermarkt.de vom 25.10.2007:
"Zwanziger gelingt Coup vor Wiederwahl: Vertragsverlängerung mit Löw
Mit der Verkündung des neuen Vertrages für
Bundestrainer Joachim Löw bis 2010 hat Theo Zwanziger am Vorabend
seiner Wiederwahl zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB)
die neue Amtszeit spektakulär eingeläutet. Auf dem Festakt des 39.
ordentlichen DFB-Bundestages im Mainzer Staatstheater gab der 62-
Jährige unter dem tosenden Applaus der Delegierten und Ehrengäste
zudem die Vertragsverlängerung mit Frauen-Trainerin Silvia Neid bis
nach der Europameisterschaft 2013 bekannt. «Das ist ganz, ganz
wichtig für den deutschen Fußball. Damit kann die Erfolgsstory bei
den Männern und Frauen weitergehen», sagte Zwanziger.
Die Bühne für den sanften Imperator auf dem Bundestag am Freitag
in der Mainzer Rheingoldhalle ist ohnehin bereitet. Auch in den
kommenden drei Jahren will Zwanziger sein Augenmerk auf die Bedeutung
des Fußballs als integrative Kraft der Gesellschaft legen - von der
Nationalmannschaft als Aushängeschild bis zum Dorfverein. «Wenn man
anerkennt, dass ich mich um die Rolle des DFB in der Gesellschaft
bemühe, dass aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur die Menschen
nicht mehr von diesem Proletensport sprechen, wie es einmal war, oder
die hohen Gehälter als abschreckend empfinden, sondern den wirklichen
Wert dieses Sports schätzen, dann bin ich rundherum zufrieden», sagte
Zwanziger über seine persönlichen Ziele bis zum Jahr 2010.
«Mit seinen 6,5 Millionen Mitgliedern kommt dem DFB eine
herausragende gesellschaftliche Bedeutung zu», würdigte Innenminister
Wolfgang Schäuble die Rolle des größten deutschen Sportverbandes. Er
bedankte sich für den Kampf des DFB gegen Rassismus,
Fremdenfeindlichkeit und Gewalt sowie dessen soziales Engagement, das
unter anderen in der Sepp-Herberger-Stiftung und der Mexiko-Hilfe zum
Ausdruck komme.
Den Willen zur Modernisierung des Verbandes soll die am Freitag
anstehende Wahl der Ex-Nationalspieler Oliver Bierhoff und Matthias
Sammer in Zwanzigers Präsidiumsriege dokumentieren. «Das ist etwas,
was ich ganz gerne sehe, weil ich glaube, dass sich der Verband auch
im Präsidium in seinen Aufgaben und Strukturen modernisieren muss»,
erklärte Zwanziger.
Nach zwei Jahren in der Doppelspitze mit Gerhard Mayer-Vorfelder,
der am Donnerstag nach langem Hick-Hack doch noch zum
Ehrenpräsidenten ernannt wurde, und einer Saison als Solo-Präsident
hat Zwanziger seinen Führungsstil etabliert. In einem Spagat zwischen
provinzieller Liebenswürdigkeit und knallhartem Macherimage meisterte
er auch die schwierigen Phasen seit seiner Inthronisierung im
September 2006.
Wie gut er auch vermeintliche Niederlagen für sich zum Guten
wenden kann, bewies Zwanziger gleich mehrfach: Im Ausrüsterstreit mit
adidas und Nike wirkte er nicht immer souverän, doch stand am Ende
ein letztlich lukrativer Vertrag für den Verband. Die harschen
Äußerungen über den neuen UEFA-Präsidenten Michel Platini wurden
durch höchste Diplomatie hinter verschlossenen Türen korrigiert - in
Mainz besiegelten der DFB und der französische Verband nun sogar
einen Kooperationsvertrag und Zwanziger bei einer herzlichen Umarmung
mit Platini das Ende des Zwists.
Auf nationaler Ebene steht Zwanziger - der am kommenden Dienstag
als erstes Highlight der Amtszeit auf den Zuschlag für die Frauen-WM
2011 hofft - in erster Linie eine Auseinandersetzung mit der
Deutschen Fußball Liga (DFL) um den neuen Grundlagenvertrag bevor.
Die Verhandlungen sollen möglichst bis Ende 2008 abgeschlossen
werden. Trotz der jüngsten Dissonanzen mit der DFL um die Verteilung
der Gelder im Profifußball sieht der DFB-Chef den Gesprächen gelassen
entgegen. «Ich halte die Grundlage des Verhältnisses zwischen DFB und
DFL nach wie vor für sehr gut. Ich glaube, dass das eine Konstruktion
ist, die in Europa oder sogar weltweit einzigartig ist.»"
www.transfermarkt.de vom 26.10.2007:
"Vertrauensbeweis sollen Taten folgen - Löw: Wollen Titel gewinnen
Die Tinte unter dem neuen Vertrag war noch nicht getrocknet, da gab Joachim Löw die Marschroute für die kommenden drei Jahre aus. Dem einmaligen Vertrauensbeweis will der Bundestrainer Taten folgen lassen. «Wir wollen uns individuell und mannschaftlich weiterentwickeln und eine tolle EM spielen. Natürlich wollen wir auch Titel gewinnen», untermauerte Löw das neue Selbstvertrauen. Als erster Chefcoach der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erhielt der 47-Jährige wenige Monate vor einem großen Turnier einen neuen Kontrakt mit einer Laufzeit bis nach der WM 2010. «Das ist ganz, ganz wichtig für den deutschen Fußball», sagte Theo Zwanziger. «Die Erfolgsstory kann weiter gehen», begründete der DFB-Präsident die Vertragsverlängerung mit Löw und dessen gesamten Trainerstab.
Die nach der geglückten EM-Qualifikation erwartete langfristige Bindung mit Löw wurde von allen Seiten begrüßt. «Das war doch nur eine Formsache und keine Überraschung. Er hat tolle Arbeit gemacht, deshalb ist es logisch, dass er bis 2010 weitermacht. Es ist eine absolut positive Entscheidung», sagte Ex-Teamchef Rudi Völler. «Es ist für uns ein gutes Zeichen und eine Anerkennung für die geleistete Arbeit», freute sich Teammanager Oliver Bierhoff über die reibungslos vollzogene Vertragsverlängerung.
Die von Löw gestellten Bedingungen wurden von der DFB-Spitze ohne lange Diskussionen akzeptiert. «Es gab keine großen Reibungspunkte», berichtete Bierhoff. Auch Löw erzählte von Vertragsgesprächen «mit viel Tiefgang». Kernpunkt war das Bekenntnis zu Löws Konzept und Philosophie sowie die Paketlösung mit Löws engsten Zuarbeitern Hans- Dieter Flick, Andreas Köpke und Urs Siegenthaler. Über Details oder finanzielle Aspekte wollte Löw aber nicht öffentlich reden. «Es lief alles unglaublich fair», sagte er.
Die Komplimente von allen Seiten und der prasselnde Applaus der beim DFB-Bundestag in Mainz versammelten Fußball-Prominenz nahm Löw erfreut zur Kenntnis. Auf seinem Weg zu einer erfolgreichen EM 2008 in Österreich und der Schweiz sollen ihn die Sympathiebekundungen aber nicht blenden. Mit nüchternem Realismus und der allseits bewunderten Analysefähigkeit will Löw die DFB-Auswahl fit für die Zukunft machen. «Wir haben im vergangenen Jahr Fortschritte gemacht.
Gerade individuell wollen wir aber alle Spieler noch weiter verbessern», sagte Löw.
Längst ist Löw aus dem Schatten seines Vorgängers Jürgen Klinsmann getreten - und hat sich mit Erfolg als bestem Argument das gleiche Maß an Machtfülle innerhalb des Verbandes erarbeitet. Und doch ist ihm beim DFB eine Frau noch voraus. Bundestrainerin Silvia Neid bekam sogar einen drei Jahre längeren Kontrakt. «Eigentlich wollten wir auch einen Vertrag bis 2013, aber der Präsident hat gesagt, wir sollen auch erstmal Weltmeister werden», sagte ein lächelnder Löw."
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 09.11.2007, 15:48 Titel: |
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Der Kader für das EM-Qualifikationsspiel Deutschland - Zypern (17.11.2007, 20:15 Uhr):
Tor: 23 Robert Enke (Hannover 96), 12 Timo Hildebrand (FC Valencia), 1 Jens Lehmann (FC Arsenal)
Abwehr: 35 Gonzalo Castro (Bayer Leverkusen), 3 Arne Friedrich (Hertha BSC Berlin), 24 Manuel Friedrich (Bayer Leverkusen), 2 Marcell Jansen (Bayern München), 16 Philipp Lahm (Bayern München), 17 Per Mertesacker (Werder Bremen), 21 Christoph Metzelder (Real Madrid), 40 Serdar Tasci (VfB Stuttgart)
Mittelfeld: 18 Tim Borowski (Werder Bremen), 27 Clemens Fritz (Werder Bremen), 34 Roberto Hilbert (VfB Stuttgart), 15 Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), 39 Jermaine Jones (Schalke 04), 38 Simon Rolfes (Bayer Leverkusen), 7 Bastian Schweinsteiger (Bayern München), 28 Piotr Trochowski (Hamburger SV)
Angriff: 32 Mario Gomez (VfB Stuttgart), 9 Mike Hanke (Hannover 96), 11 Miroslav Klose (Bayern München), 10 Oliver Neuville (Borussia Mönchengladbach), 20 Lukas Podolski (Bayern München)
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1.FC Dortmund Einwechselspieler


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.10.2007 Beiträge: 52
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 18.11.2007, 12:06 Titel: |
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Fußball
Attacke von Podolski
18.11.2007
Es war die die Wiedergutmachung für das Debakel vor einigen Wochen in München gegen die Tschechen. Der 4:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Zypern hat gezeigt, dass die peinliche Niederlage nur ein Ausrutscher war, dass Löws Elf ein halbes Jahr vor der EM in Top-Form ist.
Und einer hat ganz Fußball-Deutschland gezeigt, dass er noch nicht abgemeldet ist. Lukas Podolski war bester Mann auf dem Platz, bereitete drei Tore vor und erzielte einen Treffer selbst. Es war seine stärkste Saisonleistung des WM-Lieblings.
Bei den Bayern hat Podolski zuletzt nur beim 2:2 im Uefa-Cup gegen Bolton geglänzt. Sonst saß der Stürmer entweder draußen oder konnte seine Chance, als er von Beginna an ran durfte, nicht nutzen. Podolski steht im Schatten seiner Kollegen Luca Toni und Miroslav Klose. Auch in der Nationalmannschaft drohte der Absturz, er hatte 2007 erst einmal für die DFB-Elf getroffen.
Podolski hat sich am Samstag in Hannover eindrucksvoll zurückgemeldet. Jetzt müssen die Konkurrenten in der Nationalmannschaft Mario Gomez und Kevin Kuranyi, aber auch Kumpel Bastian Schweinsteiger zittern. Kann Podolski diese Leistung bestätigen, ist er wieder ein aussichtsreicher Kandidat für den Platz neben dem gesetzten Klose im Sturm oder für die offensive Position im linken Mittelfeld.
Dort spielt sowohl in der DFB-Elf, als auch bei den Bayern oft Schweinsteiger. Nach seiner Verletzung kam Löw auf die Idee, Podolski auf der Position einzusetzen. Wie gut das Experiment gelungen ist, hat auch Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld gesehen.
"Ich weiß, was ich kann. Aber ich habe noch nichts erreicht", sagt Podolski. Diese Aussage zeigt, dass er weiß: Diese eine Gala-Vorstellung reicht nicht, um wieder der unumstrittene Poldi, wie bei der WM 2006 zu sein. Mit dem Bolton-Spiel und der Leistung gegen Zypern hat er aber bewiesen, dass er wieder auf dem richtigen Weg ist._________________  |
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