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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 09.09.2007, 16:49 Titel: A.F.C. Wuppertal |
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Quo vadis, A.F.C.?
(für AFC-NEWS berichtet unser Korrespondent Walter Rama)
Beim A.F.C. Wuppertal ist abgesehen vom eigentlichen Spielbetrieb derzeit wohl keine Abteilung so sehr beschäftigt wie die medizinische. Seit Wochen werden dort Überstunden geschoben und auch am Wochenende durchgearbeitet, um den einen oder anderen Profi wieder fit zu bekommen. Die Verletztenliste ist lang: Spieler wie Sagnol, Bordon, Freier, Porcello, Podolski und Schlaudraff gaben sich zuletzt förmlich die Klinke in die Hand, während der stark dezimierte Kader auf dem Trainingsplatz seine Runden drehte.
Immerhin ist Licht am Ende des Tunnels zu erkennen: Bordon wird am kommenden Wochenende voraussichtlich wieder die Abwehr verstärken können. Porcello (Mittelfeld) und Podolski (Sturm) haben sich ebenfalls fit gemeldet, werden aber wohl nicht über die Rolle des Einwechselspielers hinaus kommen. Bleiben mit Sagnol, Freier und Schlaudraff noch drei Langzeitverletzte, die in der letzten Saison im Verein nahezu durchgängig Stamm gespielt haben, bei denen es aber nun aufgrund ihrer Blessuren wohl noch einige Wochen dauern wird, bis sie zu alter Leistungsstärke zurück gefunden haben werden.
Präsident Andreas K. findet vor diesem Hintergrund ausschließlich lobende Worte für Trainer Arsene Wenger: "Unser Trainer hat sich nie lauthals beschwert und Verstärkungen gefordert, sondern stets versucht, unter den gegebenen Voraussetzungen das Beste aus der Mannschaft heraus zu holen". Und das konnte sich bislang durchaus sehen lassen, rangiert der A.F.C. nach vier Spieltagen doch immerhin auf Platz 5 der Liga. Doch Andreas K. ist realistisch: "Wir haben davon profitiert, dass andere Vereine überraschend schlecht aus den Startlöchern gekommen sind oder entscheidende Transfers noch nicht getätigt waren. Dies hat sich nun geändert und in den kommenden Wochen wird es viel schwerer für uns".
Die Fans fragen sich jedenfalls derzeit besorgt: Quo vadis, A.F.C.?
Zuletzt bearbeitet von A.F.C. Wuppertal am 19.09.2007, 22:59, insgesamt einmal bearbeitet |
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 12.09.2007, 16:53 Titel: |
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Borowski-Transfer sorgt für Turbulenzen
(für AFC-NEWS berichtet unser Korrespondent Walter Rama)
Wenn ein Verein einen gestandenen Nationalspieler wie Tim Borowski verpflichet, sollte man meinen, dass überall eitel Sonnenschein vorherrschen würde. Nicht so beim A.F.C. Wuppertal. Der Grund: Mit Borowski verpflichtete der Verein einen Spieler, der sich erst einmal in die ohnehin schon lange Liste verletzter Akteure einreiht.
Dieser Fakt rief den Aufsichtsratsvorsitzenden Uli Hoeneß, früher selbst "Chefeinkäufer" beim FC Bayern München, auf den Plan, der mit Kritik nicht hinter dem Berg hielt: "Wenn man schon zahlreiche verletzte Spieler im Kader hat, warum holt man noch einen weiteren hinzu? Warum verpflichtet man nicht einen da Silva, der ebenfalls auf dem Transfermarkt war und der dem Verein sofort weitergeholfen hätte? Man darf nicht nur in der Zukunft leben, sondern muß auch an das Hier und Jetzt denken!".
Präsident Andreas K. verteidigt die Transferpolitik des Vereins: "Einen Spieler wie Tim Borowski bekommst du unter normalen Voraussetzungen nicht für eine solche Ablöse. Wir haben die Chance genutzt und werden, ebenso wie in den Fällen der anderen verletzten Spieler, Geduld zeigen und hoffentlich dafür belohnt werden".
Die Ablöse für WM-2006-Teilnehmer Borowski soll bei geschätzten 3 Millionen Euro liegen. Wahrlich eher ein Schnäppchen, jedoch eines, das der Mannschaft aktuell nicht weiterhelfen kann. Bei dem ganzen Theater um Borowski verkommt es fast schon zur Randnotiz, dass sich auch das parallel verpflichtete 18jährige Abwehr-Talent Mats Hummels (U21-Nationalspieler) erst einmal verletzt abgemeldet hat...
Zuletzt bearbeitet von A.F.C. Wuppertal am 19.09.2007, 23:00, insgesamt einmal bearbeitet |
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 05.11.2007, 20:30 Titel: |
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Beim A.F.C. Wuppertal klaffen Anspruch und Wirklichkeit derzeit weit auseinander
(eine Kurz-Analyse von Walter Rama)
Die Voraussetzungen:
- Der A.F.C. Wuppertal stellt den fünftteuersten Kader aller 18 Erstligisten.
- Alle Spieler der ersten Elf haben diverse Länderspiele für die Auswahlmannschaften ihres jeweiligen Landes absolviert, dürfen sich also Nationalspieler nennen.
- Bis auf Sagnol (Foto oben) sind alle verletzten Stammspieler mittlerweile wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.
- Zuletzt ließ Präsident Andreas K. zusätzliche Gelder springen, um die Defensive durch den Kauf der Spieler Tremmel (Tor), Fahrenhorst (Abwehr) und Bönig (Abwehr) in der Breite noch einmal zu verstärken.
Das bisherige Abschneiden:
- Der A.F.C. Wuppertal belegt in der Liga „nur“ Platz 8, am letzten Spieltag präsentierte sich die Mannschaft gar in der Form eines Abstiegskandidaten.
- Im Doppelpass-Pokal war bereits die 2. Runde Endstation (zwei Spiele, zwei klare Niederlagen).
- Im Liga-Cup liegt man derzeit auf Rang 3, punktgleich mit dem Zweitplatzierten (die ersten beiden der Gruppe kommen ins Halbfinale).
- Auch in der Champions League rangiert der A.F.C. auf Rang 3, punktgleich mit dem Zweitplatzierten (auch hier muss Platz 2 zum Weiterkommen erreicht werden).
Die Perspektive:
Bis auf den Doppelpass-Pokal hat man noch nichts verspielt. Meister wird man zwar nicht mehr werden, doch ein Platz im oberen Tabellendrittel ist theoretisch allemal drin. Im Liga-Cup und der Champions-League ist ein Überstehen der Gruppenphase möglich. Voraussetzung ist jedoch ganz klar, dass die einzelnen Spieler endlich ihr zweifellos vorhandenes Potenzial abrufen. Einige Akteure (Podolski, van Buyten, Hitzlsperger, Borowski, Asamoah, Grote) haben derzeit zu viel mit sich selbst zu tun (Formkrise oder zuletzt lange verletzt), als dass sie Außergewöhnliches für die Mannschaft leisten könnten, lediglich Pröll, Bordon, Westermann und Hamit Altintop wurden zuletzt den Ansprüchen gerecht, was natürlich nicht ausreichend sein kann. Trainer Arsene Wenger steht nun vor der Herausforderung, sowohl dem einzelnen Spieler, als auch dem Kollektiv wieder zu alter Stärke zu verhelfen. Ansonsten droht dem A.F.C. Wuppertal in diesem Jahr das graue Mittelmaß…
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