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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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FC Germany Leistungsträger

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 161 Wohnort: Bonn
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Verfasst am: 09.09.2007, 21:30 Titel: |
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| ne, die werdn keine chance haben. da kann man von glück reden, wenn sie die vorrunde überstehen ... mal schauen, welche gegner die kriegen ... aber mehr wird nicht drin sein ... auch in der heimat nicht mit unterstützung ...
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FC Billy Talent 07 Doppelpass Chef

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 265
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Verfasst am: 09.09.2007, 22:04 Titel: |
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Verschieb mal!  _________________  
1. Mannschaft: 2. Platz 2. Mannschaft: 2. Platz
Erfolge: 1x Team des Monats (September) |
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 09.09.2007, 22:28 Titel: |
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| Östereich fehlen einfach die Talente.
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 10.09.2007, 12:34 Titel: |
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| Österreich hat einige ganz gute Spieler in den eigenen Reihen, aber mehr als "ganz gut" sind sie dann eben auch nicht. Insgesamt spielt die Nationalmannschaft Österreichs zu bieder und gewöhnlich, um irgend etwas Großes reissen zu können, da wird vermutlich selbst der Heimvorteil nicht viel nützen. Wenn schon gesagt wurde: Österreich fehlen die Talente, das ist absolut richtig. Österreich hat im Fußball ein ganz großes strukturelles Problem, das auch nicht innerhalb von ein paar Jahren im Hauruck-Verfahren behoben werden kann, erst recht nicht innerhalb eines Jahres bis zur EM.
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 12.09.2007, 12:17 Titel: |
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News auf www.kicker.de vom 11.09.2007:
"Neue Pleite für Österreich
Die Schweiz und Österreich suchen rund neun Monate vor dem Beginn der EURO 2008 weiter nach ihrer Form. Die beiden Co-Gastgeber mussten am Dienstagabend jeweils Niederlagen hinnehmen. Österreich verlor gegen Chile mit 0:2 (0:0). Die Schweiz unterlag gegen Japan mit 3:4 (2:0), verspielte sogar einen zwischenzeitlichen 2:0-Vorsprung und musste beim Turnier der Kontinente den Japanern den Sieg überlassen.
In den beiden abschließenden Partien des Turniers der Kontinente mussten Österreich und die Schweiz Niederlagen hinnehmen. Österreich verlor im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 0:2 (0:0) gegen Chile.
Mit dem Ergebnis war das Team von Trainer Josef Hickersberger noch gut bedient. Die Südamerikaner waren den Österreichern von Beginn an überlegen. Allerdings gingen sie zunächst fahrlässig mit ihren Chancen um. In der ersten Halbzeit musste zweimal das Aluminium für Österreich retten, auch der Ex-Lauterer Jürgen Macho (AEK Athen) im Tor war mehrmals auf dem Posten. Mit einem Pfeifkonzert wurde das Hickersberger-Team von den Zuschauern in die Kabinen begleitet.
Wer sich Hoffnung auf Besserung im zweiten Abschnitt machte, sah sich enttäuscht. Chile war weiterhin klar dominierend. Hugo Droguett (66.) und Rubio (82.) sorgten dann für den hoch verdienten Sieg der Südamerikaner, die auch in der zweiten Hälfte mit einem Aluminiumtreffer noch Pech hatten. Österreich belegt damit bei dem Vier-Nationen-Turnier den letzten Platz.
Spannender gestaltete sich die Partie in Klagenfurt zwischen der Schweiz und Japan. Die Eidgenossen lagen nach den Toren von Stuttgarts Ludovic Magnin (11.) und dem ehemaligen Hannoveraner Blaise N'Kufo (Twente Enschede) nach 13 Minuten bereits mit 2:0 in Front.
Nach der Pause konnte Shunsuke Nakamura von Celtic Glasgow mit einem Strafstoß und Seiichiro Maki (67.) das Ergebnis egalisieren (52., 78.). Mit einem zweiten verwandelten Elfmeter brachte erneut Nakamura (76.) die Asiaten in Führung, die Schweiz konnte durch Johan Djourou (80.) aber nochmals kontern. In der Nachspielzeit erzielte dann Yano (90. + 2) den Siegtreffer für Japan."
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 12.10.2007, 19:38 Titel: |
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| FC Domsen hat folgendes geschrieben: |
Dem ÖFB-Team droht am Samstag die Einstellung eines Negativ-Rekordes.
Sollten Andreas Ivanschitz und Co. in Zürich gegen die Schweiz nicht gewinnen, würde sich die sieglose Serie auf neun Partien verlängern, womit die "Bestmarke" der Jahre 1973/74 erreicht wäre.
Die Chancen auf ein Ende der Durststrecke stehen nicht allzu gut, gehen die Schweizer doch als klare Favoriten in das Match im neuen Letzigrund-Stadion, wo im kommenden Jahr drei EM-Gruppenspiele stattfinden.
Erneuter Befreiungsschlag gegen Schweiz?
Zwar verloren die Eidgenossen ihr bisher letztes Länderspiel im September in Klagenfurt gegen Japan 3:4, demgegenüber stehen in diesem Jahr allerdings Prestige-Erfolge wie das 1:1 gegen Argentinien oder das 2:1 gegen die Niederlande.
Die Österreicher hingegen laufen schon seit vergangenem November (4:1 gegen Trinidad & Tobago) einem Sieg nach und stürzten zuletzt in eine veritable Krise, als beim "Turnier der Kontinente" enttäuschende Leistungen gegen Japan (0:0) und Chile (0:2) geboten wurden.
Nun hofft man im ÖFB-Lager auf einen ähnlichen Befreiungsschlag wie im Vorjahr beim 2:1 in Innsbruck gegen die Schweizer, mit dem man sich zumindest kurzfristig aus dem Schlamassel zog.
"Hochmotivierte Schweizer Mannschaft"
Teamchef Josef Hickersberger wünscht sich nun ein Deja-Vu, auch wenn es diesmal wohl noch schwieriger für seine Kicker wird.
"Vor einem Jahr war die Einstellung der Schweizer nicht so, wie sie gegen einen Underdog sein sollte. Sie haben uns unterschätzt, aber Teamchef Köbi Kuhn wird aufpassen, damit das nicht noch einmal passiert. Wir werden auf eine hochmotivierte Schweizer Mannschaft treffen", vermutete "Hicke".
Schiemer im defensiven Mittelfeld?
Der 59-Jährige kann auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, sämtliche angeschlagene Spieler wurden rechtzeitig fit. Über die Aufstellung schwieg sich Hickersberger aus, verriet nur, dass im Tor Alexander Manninger und im Sturm Sanel Kuljic beginnen.
Franz Schiemer könnte im defensiven Mittelfeld zu seinem ersten A-Team-Einsatz kommen, auch wenn der Trainer zu bedenken gab: "Ich bin nicht Teamchef, um Debütanten hervorzubringen, sondern um die Mannschaft auf die EURO vorzubereiten."
"Wenn Leistung nicht passt, kann man nur noch beten"
Für Hickersberger steht gegen die Schweizer weniger das Resultat als vielmehr eine klare Leistungssteigerung im Vordergrund.
"Die Leistung ist das Wichtigste, dann kann man auch ein gutes Ergebnis erzielen. Wenn die Leistung nicht passt, kann man nur noch beten", erklärte "Hicke".
Sein Kapitän Andreas Ivanschitz schloss sich dieser Meinung an. "Entscheidend ist, wie wir auftreten. Wenn die Einstellung passt, mache ich mir um die Ergebnisse keine Sorgen", betonte der bald 24-Jährige.
"Wichtiges und besonderes Match"
Der Burgenländer, der seinen ersten ÖFB-Auftritt seit Anfang Juni absolviert, und seine Kollegen haben sich für das 40. Länderspiel-Duell mit den Eidgenossen einiges vorgenommen.
"Für uns ist es ein ganz wichtiges und besonderes Match, wir wollen ein ähnlich gutes Spiel wie beim 2:1 gegen die Schweizer im Vorjahr hinlegen."
Die Internationalen wollen sich laut Ivanschitz gegen den EURO-Partner für die jüngsten Auftritte rehabilitieren. "Wir sind hergekommen, um viel besser als zuletzt zu spielen. Innerhalb der Mannschaft spürt man richtig, dass alle eine deutlich stärkere Leistung zeigen wollen als zuletzt."
Körpersprache hat besondere Bedeutung
Um dieses Ziel zu erreichen, müsse man zunächst vor allem auf die Defensive Wert legen. "In erster Linie müssen wir gut stehen. Das ist in unserer derzeitigen Situation ohnehin einfacher, als ein Spiel zu machen."
Dass es der ÖFB-Auswahl im Moment an Selbstvertrauen mangelt, wollte Ivanschitz nicht bestreiten.
"Nach solchen Spielen wie zuletzt ist es normal, wenn eine Verunsicherung das ist. Aber das müssen wir abstellen und 90 Minuten alles aus uns herausholen, das war in den letzten Spielen nicht zu spüren."
Besondere Bedeutung hat für den Mittelfeldspieler in diesem Fall die Körpersprache. "Wir dürfen nicht gleich den Kopf hängen lassen, wenn es nicht läuft, und müssen uns gegenseitig anspornen", forderte Ivanschitz.
Schweiz - Österreich:
(Letzigrund Zürich, 20:30 Uhr/live ATV, SRAlain Hamer/LUX)
Schweiz: Coltorti (Santander/7 Länderspiele) - Lichtsteiner (Lille/5), Grichting (Auxerre/12), Senderos (Arsenal/23/3 Tore), Magnin (Stuttgart/45/3) - Vonlanthen (Salzburg/25/5), Fernandes (Manchester City/1), Inler (Udinese/10/1), Barnetta (Leverkusen/27/6) - Nkufo (Twente/10/2), Streller (Basel/24/9)
Ersatz: Benaglio (Nacional Funchal/7), Vailati (Sion/0), Zuberbühler (Xamax/49) - Djourou (Birmingham City/13/1 Tor), D. Degen (Basel), Spycher (Eintracht Frankfurt/33), Von Bergen (Hertha BSC/3), Celestini (Getafe/33/2), Margairaz (Osasuna/13/1), H. Yakin (Young Boys/59/14)
Es fehlen: Frei, P. Degen, Gygaz, Dzemaili, Cabanas (alle verletzt), Behrami (nicht im Kader), Müller (rekonvaleszent)
Österreich: Manninger (Siena/22) - Garics (Napoli/6/1), Hiden (Rapid/44/1), Prödl (Sturm Graz/5), Gercaliu (Austria/6) - Aufhauser (Salzburg/44/9), Schiemer (Austria/0) oder J. Säumel (Sturm Graz/7) - Standfest (Austria/24/1), Ivanschitz (Panathinaikos/31/4), Weissenberger (Eintracht Frankfurt/25/1) - Kuljic (Austria/16/2)
Ersatz: Macho (AEK Athen/12), Payer (Rapid/13) - Ertl (Austria/5), Fuchs (Mattersburg/11), Patocka (Rapid/2), Sariyar (Austria/9/1), Mörz (Mattersburg/10), Harnik (Werder Bremen/2/1), Kienast (Ham-Kam/0)
Es fehlen: Stranzl, Katzer, Leitgeb (alle verletzt), Ibertsberger (zu wenig Spielpraxis), Linz, Prager (nicht einberufen) |
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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Verfasst am: 14.10.2007, 10:38 Titel: |
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Die Schweiz hat am Samstag wie erwartet das Duell der EM-2008-Gastgeber gegen Österreich für sich entschieden.
Die Eidgenossen setzten sich in Zürich verdient 3:1 (2:1) durch und bestätigten damit 237 Tage vor der EURO den unterschiedlichen Trend in den beiden Veranstalterländern.
Streller (2., 55.) und Yakin (36.) trafen für die Schweizer, Aufhauser war für die vor der Pause zumindest gleichwertigen Österreicher zwischenzeitlich der Ausgleich gelungen (11.). Überragender Spieler im Letzigrund-Stadion war der dreifache Schweizer Assistgeber Barnetta.
Historischer Tiefpunkt
Damit hat das 2007 weiter sieglose ÖFB-Team ausgerechnet vor der Heim-EM einen - statistisch gesehen - historischen Tiefpunkt erreicht.
Die Truppe von Josef Hickersberger wartet seit dem 4:1 gegen Trinidad und Tobago im November 2006 auf einen vollen Erfolg, seitdem gab es in neun Spielen fünf Remis und vier Niederlagen. Damit wurde der ÖFB-Negativrekord aus den Jahren 1973/74 eingestellt, damals war man ebenfalls neun Partien sieglos geblieben.
Streller überrumpelt das ÖFB-Team
Von nobler Zurückhaltung war beim Treffen der EURO-Freunde zunächst nichts zu bemerken. Die Schweizer erwischten einen Bilderbuchstart und weihten das neue, allerdings wenig stimmungsvolle Letzigrund-Stadion beim ersten Ländermatch nach 71 Sekunden mit dem 1:0 ein.
Ein Barnetta-Lochpass reichte, um die ÖFB-Defensive zu überrumpeln, Streller behielt alleine vor Manninger cool die Nerven und schoss flach ins linke Eck ein (2.).
Aber auch Österreich trug maßgeblich dazu bei, dass die Fans gleich zu Beginn voll auf ihre Rechnung kamen. Garics tankte sich auf der rechten Seite durch, seinen Stanglpass jagte aber Kuljic aus kurzer Distanz über die Latte (3.). Dafür glänzte Kuljic als Vorbereiter.
Aufhauser gleicht aus
Nach Ivanschitz-Pass flankte der Austria-Stürmer von links zur Mitte und Aufhauser stellte per Kopf auf 1:1 (11.). Die vor der Partie ausgegebene ÖFB-Marschroute, sich auch von einem eventuellen frühen Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, wurde voll umgesetzt.
Die mit Legionären von Arsenal, Stuttgart, Leverkusen oder Manchester City gespickte Schweizer Truppe hatte auch danach zu kämpfen, um die größere Klasse auf dem Rasen umzusetzen.
Die "Nati", bei der Salzburg-Flügelflitzer Vonlanthen bereits nach 18 Minuten angeschlagen ausgetauscht werden musste, beging zu viele Fehler im Spielaufbau, wirkte alles andere als entschlossen und zeigte "Schlafwagenfußball".
Manninger hält gut
Österreich nutzte diese Gelegenheit beim Schopf und machte gute Figur. Vor allem im offensiven Bereich, wo man im Vergleich zu den matten Tests gegen Japan und Chile deutlich zulegte.
Und die ÖFB-Truppe hatte mit Manninger einen hellwachen Rückhalt, der aus kurzer Distanz gegen Degen mit einer Glanztat rettete (32.). Erst dann wurde der Druck der Schweizer wieder höher. Die erneute Führung der Hausherren wurde aber durch einen schrecklichen Kuljic-Fehlpass eingeleitet.
Barnetta, der mit Abstand stärkste Schweizer, schnappte sich den Ball, zog Aufhauser, Prödl und Co. auf der linken Seite davon, seinen Querpass verwertete Yakin zum 2:1 (36.). Vor der Pause entschärfte Manninger noch einen präzisen Barnetta-Schuss (42.), ein Yakin-Kopfball landete im Außennetz (42.).
Streller mit zweitem Tor
Nach der Pause begann der Schweizer Express dann viel besser zu rollen. Österreich konnte sich kaum mehr befreien, offensiv gelang nichts mehr und die logische Folge war das 1:3.
Nach Corner von Barnetta, dem damit das dritte Assist gelang, machte Streller per Kopf sein zweites Tor des Abends (55.). Der Streller-Triplepack hätte wenig später perfekt sein können, doch der Basel-Stürmer setzte einen Kopfball knapp drüber (59.).
Prödl mit Verletzung out
Den Schweizern gelang im 40. Länderspiel gegen Österreich seit 1954 der zehnte Sieg. Und den Schweizern gelang gleichzeitig auch die Revanche für die 1:2-Niederlage gegen Österreich im Oktober 2006 in Innsbruck. Im Finish tat sich wenig, die Partie plätscherte Richtung Schlusspfiff.
Österreichs nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis bietet sich bereits am Mittwoch - in Innsbruck gegen die Elfenbeinküste. Allerdings ohne Youngster Prödl, der sich kurz vor der Pause einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zuzog.
Schweiz - Österreich Endstand 3:1 (2:1)
Zürich, Letzigrund, 22.500, SR Hamer/Luxemburg
Tore: 1:0 ( 2.) Streller, 1:1 (11.) Aufhauser, 2:1 (36.) H. Yakin, 3:1 (55.) Streller
Gelbe Karten: Fernandes bzw. Garics, Kuljic
Schweiz: Coltorti - Lichtsteiner, Djourou, Senderos (46. Grichting), Magnin (86. Spycher) - Fernandes (82. Celestini), Inler - Vonlanthen (18. D. Degen), H. Yakin (46. Margairaz), Barnetta - Streller (77. Nkufo)
Österreich: Manninger - Standfest (65. Ertl), Prödl (40. Schiemer), Hiden, Fuchs - Aufhauser, Sariyar - Garics, Ivanschitz (82. Harnik), Weissenberger (65. Mörz) - Kuljic (65. Kienast)_________________  |
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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Verfasst am: 18.10.2007, 19:31 Titel: |
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Österreichs Nationalteam hat das Siegen doch nicht verlernt.
Nach neun Partien ohne vollen Erfolg bezwang die ÖFB-Truppe am Mittwochabend in Innsbruck die Elfenbeinküste 3:2 (1:0).
Kuljic (30./Foul-Elfmeter), Ivanschitz (64./Foul-Elfmeter) und Standfest (74.) trafen für die im Vergleich zu den jüngsten Partien fast schon entfesselten Österreicher, die Gäste zweimal durch Superstar Drogba (53., 90./Foul-Elfmeter).
Erster Sieg seit November 2006
Für den EURO-2008-Mitveranstalter und Teamchef Josef Hickersberger war der erste Sieg seit 15. November 2006 (4:1 gegen Trinidad & Tobago) wie Balsam auf die Wunden.
In den vergangenen Wochen hatte es harte Kritik gegen "Hicke" und seine Truppe gehagelt, doch gegen die "Elefanten" gelang den Österreichern eindeutig die beste Leistung des Jahres, wahrscheinlich sogar die beste Darbietung der zweiten "Hicke"-Ära (seit 1. Jänner 2006).
Und zwar über die gesamten 90 Minuten.
Entschlossene ÖFB-Truppe
Die 28.500 Fans sahen im Tivoli neu eine disziplinierte und entschlossene ÖFB-Truppe, die 233 Tage vor der EURO den Ernst der Lage erkannt hatte.
Damit dürfte sich auch die vielerorts angezettelte Teamchef-Diskussion erübrigt haben. Für die Elfenbeinküste, die mit Stars wie Drogba (Chelsea), Eboue und Toure (jeweils Arsenal) antrat, war es die erste Niederlage des Jahres.
Zwei Änderungen
Hickersberger nahm im Vergleich zum Schweiz-Match zwei personelle Veränderungen vor, anstelle des verletzten Prödl begann Schiemer, Gercaliu spielte statt Fuchs.
Taktisch präsentierten sich die Österreicher im Gegensatz zum Samstag (0:1 nach 71 Sekunden) diesmal vom Anpfiff weg hellwach und diszipliniert.
"Dunkelgelb" von Aufhauser
Ivanschitz und Co. ließen sich gegen die technisch wie erwartet klar stärkeren Ivorer nicht aus der Reserve locken und hielten voll dagegen.
Aufhauser übertrieb es jedoch eindeutig, der Mittelfeldspieler säbelte K. Toure mit einem "dunkelgelben" Foul von hinten nieder, hatte jedoch Glück, denn Referee Kuipers beließ es bei einer Ermahnung (9.).
Payer rettet gegen Drogba
Wenig später wurden die Westafrikaner erstmals richtig gefährlich, nach schönem Eboue-Lochpass lupfte Dindane den Ball hauchdünn an der rechten Stange vorbei (11.).
Kurz darauf setzte Demel einen Kopfball neben das Tor (12.) und Payer rettete vor Superstar Drogba (15.).
Den ersten Elferalarm im Gäste-Strafraum gab es, als Gohouri Standfest mit einem Gesichtstreffer zu Boden schickte (17.).
Kuljic besorgt Führung
Bei einer weiteren Attacke gegen Standfest war es dann aber soweit: Standfest tanzte Tiene aus, dieser legte den Austria-Spieler von hinten und Kuipers entschied auf Elfmeter.
Kuljic stellte sich der Verantwortung und verwertete sicher ins rechte Eck (30.).
Der in den vergangenen Wochen so hart gescholtene Teamchef Hickersberger ballte kurz die Faust und nahm danach wieder - äußerlich stoisch ruhig - auf der Trainerbank Platz.
Erster Gegentreffer seit 2006
Für sein Gegenüber Uli Stielike, der Deutsche betreut seit September 2006 die Afrikaner, war es der erste Gegentreffer seiner Ära.
In den jüngsten acht Partien hatte seine Truppe bei zwei Remis sechs Siege gefeiert (18:0 Tore). Für Kuljic war die Partie wegen Muskelproblemen bereits nach 45 Minuten zu Ende.
Drogba zirkelt zum Ausgleich
Gäste-Star Drogba war auch nach dem Wechsel bei der ÖFB-Innenverteidigung Schiemer/Hiden gut aufgehoben, doch per Standardsituation schlug der Chelsea-Star dann eiskalt zu: Drogba zirkelte einen kurz abgespielten Freistoß aus 20 Metern an der ÖFB-Mauer vorbei per Innenstange flach ins rechte Eck, Payer war chancenlos und geschlagen (53.).
Rot für Gohouri
Nach einer Stunde schwächte sich die Elfenbeinküste durch ein rüdes Foul von Gohouri, der Weissenberger von hinten attackierte und zurecht Rot sah (60.).
Wenig später war Rot-Weiß-Rot wieder auf der Siegerstraße. Neuerlich per Elfer gingen die Heimischen zum zweiten Mal in Front.
Fae brachte von hinten Sariyar zu Fall und wieder lag Kuipers beim Elferpfiff richtig. Ivanschitz trat an und traf platziert ins rechte Eck (64.).
Standfest erhöht
Das 3:1 war dann das i-Tüpfelchen der ÖFB-Leistung und gleichzeitig bestes Beispiel für die Spielfreude.
In Überzahl konterten die Österreicher den Gegner aus, Aufhauser bediente Ivanschitz, dessen Muster-Querpass wurde von Standfest sicher verwertet (74.).
Das 2:3 im Finish brachte das ÖFB-Team auch nicht mehr ins Wanken. Schiemer brachte Dindane zu Fall, den fälligen Elfer (den dritten des Spiels) verwertete Drogba bombensicher (90.).
Österreich: Payer - Garics, Hiden, Schiemer, Gercaliu - Aufhauser (81. Ertl), Sariyar - Standfest, Ivanschitz (86. Mörz), Weissenberger (81. Fuchs) - Kuljic (46. Kienast)
Elfenbeinküste: Loboue - K. Toure (46. Meite), Gohouri, Tiene (46. Fae) - Eboue (75. Diane), Zokora, Yapi Yapo, Demel - Dindane, Drogba, A. Kone (71. Ya Konan)
Rote Karte: Gohouri (59., Foul)_________________  |
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C.F.Jones Stammspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 119
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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Pirates 1996 Doppelpass Co-Chef
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 51
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