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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 12.09.2007, 01:15 Titel: |
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Der Artikel ist zwar schon etwas veraltet, aber dennoch grundlegend: Hertha will bis 2010 in die Champions League. Ein realistisches Ziel?
News auf www.kicker.de vom 03.09.2007:
"Hoeneß: Königsklasse bis 2010
Am Samstag ließ Hertha-Manager Dieter Hoeneß die sprichwörtliche Katze aus dem Sack: "In diesem Jahr wollen wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, im nächsten Jahr den UEFA-Cup, im übernächsten Jahr wollen wir die Champions League angreifen."
Bei Hertha hat man also die Ziele formuliert. Für diese Saison. Und für die nächsten beiden gleich mit. Bis 2010 will der Hauptstadtklub in die Königsklasse. Und womöglich wird man irgendwann sagen, dass das 2:1 gegen Wolfsburg der Anfang war. Denn für Hertha hat - so wie von vielen angekündigt - die Saison erst am Samstag begonnen, einen Tag nach Schließung der Transferliste. Bis zum Schluss kämpfte Hertha noch um Loukas Vyntra (26, Panathinaikos Athen), doch weil der griechische Erstligist keinen passenden Ersatz für den Rechtsverteidiger mehr finden konnte, musste Vyntra bleiben. Zumindest bis zur Winterpause. Sein Wechsel nach Berlin ist weiterhin möglich.
Trotz des (vorerst) gescheiterten Transfers: Die Mannschaft wurde in den vergangenen Wochen stark verändert, gehen mussten vor allem Spieler aus der zweiten Reihe. So begründet sich die hohe Zahl von 14 Abgängen. Dem gegenüber stehen sechs Neuzugänge (Lucio, Drobny, Grahn, Lustenberger, von Bergen, André Lima), die der ersten Mannschaft mittel- bis langfristig ein neues Gesicht geben sollen. "Vieles muss noch ineinander greifen", meint Hoeneß, der ergänzt: "Man sieht, die Einstellung stimmt. Es herrscht ein gutes Klima in der Mannschaft, eine gute und professionelle Atmosphäre ist da. Das herzustellen war unser Ziel." Es geht voran, auch wenn die Neuen wie Lucio oder André Lima noch Zeit brauchen. "Wir sind noch nicht am Limit", behauptet Malik Fathi.
An diesem Limit hatte man eigentlich Solomon Okoronkwo vermutet. Nach seinem guten Auftritt im Heimspiel gegen Stuttgart (3:1) war der 20-Jährige gegen Wolfsburg mit seinem zweiten Saisontor erneut der Matchwinner. Aus einem Abgeschriebenen ist innerhalb von zwei Wochen ein Hoffnungsträger geworden! Hertha ist dank des Nigerianers wieder in der Erfolgsspur. "In den Testspielen hat Solomon immer solche Tore gemacht, er war unbekümmert", so Hoeneß. "Ich glaube, dieses halbe Jahr in Essen hat ihm gut getan." Bei Rot-Weiss absolvierte er in der zurückliegenden Rückrunde 15 Spiele und erzielte ein Tor (beim 3:1 in Karlsruhe)."
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 24.09.2007, 15:17 Titel: |
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www.kicker.de vom 24.09.2007:
"Fünf Gründe für Herthas Höhenflug
Als Lucien Favre (49) am Sonntagmittag die statt des Auslaufens angesetzte Rad-Tour nach seinen Spielern beendete, sagte er bei der Rückkehr lächelnd: "Ich bin Letzter!" In der Tabelle freilich erklomm Berlin Samstagabend Platz eins. Herthas Hoch hat fünf Gründe.
Neuer Trainer: Der Schweizer Favre hat in kurzer Zeit erstaunlich viel bewirkt. Er hat die in der Vorsaison überbordenden Disziplinlosigkeiten ausgemerzt, Pflege-Fälle wie Marko Pantelic (29) und Josip Simunic (29) auf Kurs gebracht und der Elf ein klares System (4-4-2) mit Mut zum Risiko eingeimpft. Der detailversessene Taktik-Tüftler kommt im Team bestens an. "Ich kenne keinen Trainer, der in den Übungseinheiten so oft korrigiert", sagt Arne Friedrich (28 ). "Er vertritt eine klare Philosophie", meint Patrick Ebert (20), "und fordert offensiven Fußball mit wenigen Kontakten." Der Treffer zum 2:1 gegen Dortmund war Beleg für die Spielkultur - One-Touch-Football vom Feinsten.
Neuer Teamgeist: Der im Vorjahr von Egoismen zerfaserte Kollektivgedanke lebt neu auf. "Die Bereitschaft, fürs Team zu arbeiten, ist jetzt bei allen da", sagt Manager Dieter Hoeneß (54). "In der Vergangenheit hatten wir einige dabei, die glaubten, schon alles zu wissen und zu können." Simunic, unter Falko Götz als Stinkstiefel verschrien, gibt zu: "Es macht wieder Spaß."
Aufschwung der Leistungsträger: Kapitän Friedrich ist wie gewohnt ein Fixpunkt, jetzt finden auch Pantelic und Simunic zu alter Klasse zurück. "Sie haben gemerkt, dass sie von Favre kritisch gesehen werden, und zeigen die richtige Reaktion", sagt Hoeneß. "Bei Joe hat es klick gemacht." Auch Gilberto (31) wird in neuer Rolle im zentralen Mittelfeld immer stärker. Hoeneß: "Seine Leistung gegen Dortmund war so, wie wir uns das vorstellen."
Taktische Ordnung: Nicht so tief stehen, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen kleiner halten, verstärktes Verschieben zur Ballseite - dass Favre seit seinem ersten Arbeitstag vor allem im taktischen Bereich ansetzt, zahlt sich aus. "Wir machen in jedem Training 20 bis 40 Minuten Taktik", sagt Pal Dardai (31). Hoeneß: "Die Automatismen in der Defensive und im Aufbauspiel greifen immer besser."
Stabile Psyche: Rückstände wie gegen Stuttgart oder Dortmund beeindrucken Hertha nicht. Dardai: "Wir verfallen auch nach einem 0:1 nicht in Hektik, sondern bleiben unserer Linie treu." Dass einige Experten Hertha vor Saisonbeginn Abstiegskampf voraussagten, war Zusatzmotivation. Friedrich: "Wir hatten nicht den Druck wie andere.""
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1. FC Zehlendorf Einwechselspieler


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 59 Wohnort: Berlin
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WinnerTimo Spielmacher

Anmeldungsdatum: 07.09.2007 Beiträge: 211 Wohnort: Bretten (Baden)
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 01.10.2007, 11:12 Titel: |
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| Natürlich in erster Linie für ihn selbst. Da hast du vollkommen Recht
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 08.10.2007, 14:46 Titel: |
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www.kicker.de vom 08.10.2007:
"Hoeneß will personell nachlegen
Die Freude über die Beförderung auf die Wunschposition war Arne Friedrich (2 in den vergangenen Monaten anzumerken. "Im Zentrum", beteuerte Herthas Kapitän stets, "fühle ich mich am wohlsten."
Gegen Cottbus musste er zum ersten Mal in dieser Saison wieder rechts verteidigen - auf Geheiß von Trainer Lucien Favre, der im Zentrum auf Josip Simunic (29) und Neuzugang Steve von Bergen (24) setzte. Droht da ein Zerwürfnis mit Friedrich, der bislang Favres Arbeit über Gebühr gelobt hatte? Friedrich ("Warum ich außen gespielt habe, müssen Sie den Trainer fragen.") nimmt sich öffentlich zurück, Manager Dieter Hoeneß hält "die von den Medien am Kochen gehaltene Debatte für Käse", Favre sagt: "In der Nationalmannschaft spielt Arne auch rechts. Ich muss die beste Mannschaft aufstellen."
Beschäftigen tut sich Hoeneß derweil mit der Frage, wie der Ausfall des verletzten Lucio (2 zu kompensieren ist. Der Eindruck des Cottbus-Spiels hat die Hoffnung, den Verlust des Brasilianers mit dem vorhandenen Kader auffangen zu können, offenbar zunichte gemacht. "Im offensiven Mittelfeld müssen wir im Winter etwas tun, um unsere Möglichkeiten zu erweitern", sagte Hoeneß am Sonntag dem kicker. "Ob links oder zentral, werden wir sehen. Aber wir machen in jedem Fall etwas.""
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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Verfasst am: 08.10.2007, 16:41 Titel: |
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Fußball
Favre rügt Hertha-Spieler : 'Träumen zu viel'
08.10.2007
Die bittere Realität holt Hertha schneller ein, als die Berliner Stürmer Tore schießen können. Nach furiosem Start in die Saison mit 13 Punkten, kehrt nach drei sieglosen Spielen der Frust in die Hauptstadt zurück. Nun hadert Trainer Lucien Favre mit seinen Spielern. Und seine Spieler hadern mit dem neuen Trainer.
Tief sitzt noch der Schock der letzten Saison. Mit Grauen erinnert man sich an die Bilanz der Rückrunde. Da war die Hertha das drittschlechteste Team der Liga. Angetreten waren die Berliner mit ganz anderen Ambitionen. Erklärtes Ziel war das internationale Geschäft. Am Ende landete man abgeschlagen auf Platz zehn.
Alles sollte in der neuen Saison besser werden. Mit Lucien Favre verpflichtete man den Wunschtrainer. Der Kader wurde durchforstet, 13 Spieler verließen den Verein, darunter Leistungsträger wie Yildiray Bastürk, Christian Giménez und Kevin-Prince Boateng.
Neu kamen allerdings nur fünf Spieler. Die aber helfen der Hertha nur bedingt. Der Brasilianer Lucio fällt wegen einer schweren Knieverletzung Monate aus. Steve von Bergen und Fabian Lustenberger sind Optionen für die Zukunft. André Lima und Tobias Grahn sind bislang nicht die Verstärkung, die sich Hertha von ihnen versprochen hat. "Lima und Grahn sind noch nicht bereit", sagt Favre.
Schon vor der Saison hatte Favre die Qualität des Kaders gelegentlich angezweifelt. Nach dem blamablen 0:0 gegen Energie Cottbus, das von Manager Dieter Hoeneß trefflich als "wirklich grausam" beschrieben wurde, erneuerte er seine Bedenken. Diesmal goss er seine Kritik in die Formulierung: "Wir haben Probleme, ein Spiel zu machen." Deshalb sollen im Winter drei neue Leute verpflichtet werden.
Bis dahin müsse er aber „experimentieren." Sehr zum Verdruss von einigen Spielern. Kapitän Arne Friedrich, der sich am leistungsstärksten auf dem Posten in der Innenverteidigung sieht ("Dort bin ich am besten"), spielte gegen Cottbus als rechter Verteidiger. Patrick Ebert fand sich zu seiner Überraschung erstmal auf der Bank wieder. Seine Reaktion: „Ich war enttäuscht." Verteidiger Sofian Chahed beorderte er ins Mittelfeld. Dort tendierte seine Leistung gegen null. Chaheds Begründung. "Ich habe mich dort verloren gefühlt."
Nach Wochen des kollektiven Schwärmens für den Eidgenossen, gärt es nun bei der Hertha. Favre spürt das. Aber er sagt auch: „Ich muss am Ende die beste Mannschaft finden."
Noch ist er auf der Suche. Wohl auch, weil "einige zu viel träumen", wie er befindet. Geträumt hat man bei der Hertha viel in den letzten Jahren. Meist waren es Albträume._________________  |
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FC Domsen Edeljoker


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 99
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 22.10.2007, 15:07 Titel: |
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www.kicker.de vom 22.10.2007:
"Favres OP endet im "Harakiri"
Ein "ritualer Selbstmord durch Bauchaufschneiden", wie der Duden den Begriff erklärt, war es zwar nicht. Aber alle Beteiligten wussten, was Arne Friedrich (2 meinte, als er nach den 90 Minuten in Bremen von "Harakiri" sprach.
Es war der Fußball der Berliner im zweiten Durchgang, der den Kapitän zu martialischer Ausdrucksweise animierte. Nicht zu Unrecht. "Wir haben gedacht, gegen das spielstarke Bremer Mittelfeld in Überzahl besser auszusehen. Doch es hat insgesamt nicht ganz geklappt mit dem Verschieben, dem Räume-eng-machen", analysierte Friedrich, der selbst anfangs mit starkem Stellungsspiel und guten Balleroberungen aufwartete, später aber wie seine Nebenleute bei allen Gegentoren zu passiv wirkte.
Die in den vergangenen Spielen mangelnde Durchschlagskraft nach vorne hatte Lucien Favre zum Anlass genommen, einen neuen Deckungsverbund mit drei Abwehrspielern (von Bergen, Friedrich, Simunic) und zwei davor auf den Seiten (Chahed, Fathi) zu kreieren. Doch schon nach kaum mehr als einer Viertelstunde ruderte der Trainer zurück: "Ich wollte mehr Druck durchs Zentrum, doch wir hatten in der Defensive zu große Probleme." Folge: Rückkehr zur alten Viererkette - was außen Verwunderung auslöste, zumal Hertha bis dahin zumindest Paroli geboten hatte.
Mehr mitspielen - an sich eine lobenswerte Maßnahme, die bei einem derart heimstarken Team wie Bremen allerdings nur funktioniert, wenn gleichzeitig die Deckung weiterhin sicher steht und der Gegner schon beim Initiieren der Angriffe im Mittelfeld entscheidend gestört wird. Weil dies aber nicht der Fall war, endete der Tag erfolglos. Eben im Harakiri, exemplarisch dokumentiert auch in jenen orientierungslosen Sekunden nach dem 1:1, dem unmittelbar der - von allen als Knockout bewertete - Treffer des Bremers Rosenberg zum 2:1 folgte.
Hertha fand sich nicht mehr - und hat sich auch im übertragenen Sinne noch nicht gefunden. "Der Trainer sucht noch nach der richtigen Aufstellung", sagte Pal Dardai am Sonntag. Die Dreierabwehr mit den zwei Ergänzungen dürfte derweil ein vorerst einmaliges Experiment bleiben. "Das 4-4-2", räumte Favre am Tag nach dem Spiel ein, "ist momentan besser für uns." Und zwar mit einer flachen Vier, wie zuletzt in Bremen wieder. "Für eine Raute", so der Schweizer, "haben wir nicht die Spieler.""
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 24.10.2007, 13:27 Titel: |
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www.transfermarkt.de vom 24.10.2007:
"Hertha plant bis zu drei Millionen Euro für Winter-Transfers ein
Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat im Winter noch zwei bis drei Millionen Euro für den Kauf neuer Spieler eingeplant. Der für die Finanzen des Vereins zuständige Geschäftsführer Ingo Schiller bestätigte am Mittwoch der dpa einen Bericht der «Berliner Morgenpost».
Die Zahlen des Geschäftsjahrs 2006/2007, die Hertha bis zum 31.
Oktober an die Deutsche Fußball-Liga (DFL) melden muss, seien positiv, erklärte Schiller. Der Verein habe rund 800 000 Euro Gewinn gemacht, eingeplant war ein Verlust von 2,2 Millionen Euro, sagte der Geschäftsführer. Das Geschäftsjahr 2005/06 hatte Hertha noch mit einem Verlust von rund 17 Millionen Euro abgeschlossen."
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Sv Dreamer Spielmacher


Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.09.2007 Beiträge: 216
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 29.10.2007, 11:53 Titel: |
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www.kicker.de vom 29.10.2007:
"Wie schwer ist er verletzt?
Im Spiel war er der Held, danach kamen die Schmerzen. "Es geht mir nicht gut", sagte Marko Pantelic am Sonntagnachmittag dem kicker. "Ich will am Dienstag in Wuppertal spielen. Aber ich weiß nicht, ob es reicht." Eine Oberschenkelverhärtung ist diagnostiziert, am heutigen Montag soll eine weitere Untersuchung zeigen, wie schwer die Blessur ist.
Ein Ausfall des Stürmers im Pokal würde den Hauptstadt-Klub hart treffen. Pantelic (sechs Tore, eine Vorlage) ist in der Offensive momentan Herthas Lebensversicherung. "Marko ist mehr denn je Teamplayer", sagt Manager Dieter Hoeneß. "Er hat gegen Bochum unglaublich viel nach hinten gearbeitet. So darf er weitermachen."
Mit Pantelic und Josip Simunic sind derzeit ausgerechnet zwei Profis Korsettstangen, über deren Verkauf Trainer Lucien Favre bei seinem Amtsantritt nachdachte - weil sie ihm sportlich und charakterlich zu unberechenbar erschienen. Inzwischen hat er Gefallen gefunden am Duo.
Simunic, nach einer Seuchensaison auf dem Weg zu alter Stabilität, glänzt gar in einer neuen Rolle. "In meiner Jugend in Australien spielte ich auch schon vor der Abwehr", sagt der etatmäßige Innenverteidiger. "Für mich ist die Umstellung kein Problem." Als er im Januar 2000 vom HSV nach Berlin kam, riet sein damaliger Berater Miroslav Gladovic Herthas Verantwortlichen, Simunic im Mittelfeld einzubauen. Jetzt ist der Australo-Kroate mit Verspätung dort gelandet - und er überzeugt, auch wenn Favre mehr Produktivität verlangt: "Mineiro und Simunic haben gut gespielt, müssen aber noch mehr nach vorn bringen. Von dieser Position brauchen wir auch Tore und Assists."
Vor allem angesichts des drohenden Ausfalls von Gilberto steht das übrige Mittelfeld in der Pflicht. Der Brasilianer wurde gegen Bochum mit Verdacht auf Muskelfaserriss in der Wade ausgewechselt, eine Kernspintomografie am heutigen Montag soll Klarheit bringen. Gilberto ("Vielleicht ist es nur eine Zerrung") hofft noch, Favre schreibt ihn für Wuppertal ab: "Es wird Dienstag nicht gehen.""
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A.F.C. Wuppertal Nationalspieler

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 352
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Verfasst am: 08.11.2007, 15:17 Titel: |
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www.kicker.de vom 08.11.2007:
"Vyntra oder Hinkel?
Die Kern-Botschaft war deutlich. "Wir brauchen mehr Qualität im Kader", hatte Manager Dieter Hoeneß vor einer Woche im kicker erklärt. Allmählich zeichnet sich ab, wie Hertha BSC im Winter seine voraussichtlich verfügbaren Gelder (etwa drei Millionen Euro) investieren will. Im Fokus: Priorität genießt nicht etwa der Sturm, sondern Abwehr und Mittelfeld.
Trainer Lucien Favre umgarnt zwar weiterhin heftig seinen teuren Ex-Zögling Rafael (22, FC Zürich, sechs Millionen Euro Ablöse sind aufgerufen). Vorrang haben für die Bosse aber zwei andere Positionen: Das Mittelfeld, wo nach Lucios (2 Knieverletzung Bedarf besteht, und die rechte Abwehrseite, wo Sofian Chahed (24) konkurrenzlos ist, seitdem Arne Friedrich (2 auf seiner Wunschposition im Zentrum spielt.
Bisher galt der griechische Nationalspieler Loukas Vyntra (26, Vertrag bis 2010 bei Panathinaikos Athen) als Favorit auf die Neubesetzung der rechten Defensive. Wie der kicker erfuhr, hat Hertha jetzt einen Deutschen im Blick, nach dem sich Hoeneß bereits im Sommer erkundigt hatte: Andreas Hinkel (25), der bis 2010 an den FC Sevilla gebunden ist, aber am brasilianischen Nationalspieler Daniel Alves nicht vorbeikommt. Für den Ex-Stuttgarter (17 A-Länderspiele) hatte sich im Sommer neben Hertha auch Wolfsburg interessiert. Sevilla hatte abgeblockt. Inzwischen scheint auch Hinkels Bereitschaft zu einem Wechsel ausgeprägter als vor einem Vierteljahr. Dass Hertha Hinkel auf der Rechnung hat, zeigt auch der defensive Umgang mit Vyntra. "Es gibt seit Wochen keinen Kontakt zu Hertha", sagt Vyntra-Berater Paul Koutsoliakos. "Fix ist noch gar nichts. Loukas möchte in jedem Fall weiterhin in eine größere Liga."
Unterdessen hat sich Gilbertos Berater Alexandre Martins am Mittwoch bei Hoeneß gemeldet. Beide wollen zeitnah die Gespräche über die vorliegende Zweijahresofferte fortsetzen. Dass Gilberto zuletzt Druck machte ("Der Manager muss sich bewegen"), um mehr Gehalt zu erwirken, sieht Hoeneß gelassen: "Das sind normale Verhandlungen.""
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